1835
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- 7. Dezember 1835 - Die erste deutsche, mit Dampf betriebene Eisenbahn fuhr am 7. Dezember 1835 von Nürnberg nach Fürth. Den Anstoß für dieses Projekt gab der Verleger Johann Carl Leuchs der am 02. Januar 1833 einen "Aufruf zur Gründung einer AG für den Bau einer Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth" in seiner "Allgemeinen Handelszeitung" abdruckte. Darin hieß es: "In ganz Bayern, vielleicht selbst in ganz Deutschland ist kein Punkt, wo eine Eisenbahn leichter und mit größeren Vortheilen für die Unternehmer ausgeführt werden könnte."
- Friedrich Mayer schrieb 1842: "Gegenwärtig sind zwei in England erbaute Lokomotiven, jede zu 20 Pferdekraft, der Adler und der Pfeil, im Gebrauch, die von einem englischen Maschinisten geführt werden (...) Mit Dampf wird nur des Nachmittags gefahren, Morgens und Abends werden Pferde den Waggons vorgespannt." Die Dampffahrten fanden jeweils um 13, 14 und 15 Uhr statt.
- Aber es gab auch kritische Stimmen. Ärzte warnten vor Krankheiten, wie beispielsweise einer Lungenentzündung durch den Fahrtwind bei dieser ungeheuerlichen Geschwindigkeit. Die Bürger wurden eingeschworen nicht mit der Ludwigseisenbahn zu fahren, da man bei dem Tempo durch die vorbeirauschende Landschaft bewusstlos oder wahnsinnig werden kann.
Anmerkung:
- Bismarck war damals 20 Jahre alt ... und die Eisenbahn markierte den Weg in ein neues Zeitalter ...
- Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, genannt der Eiserne Kanzler, (* 1. April 1815 in Schönhausen (heute Sachsen-Anhalt); † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Hamburg), war ein deutscher Staatsmann. Er war der Gründer und erste Kanzler des Deutschen Reiches. Vormals war er Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes und Ministerpräsident Preußens.
