1924

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  • 21. Januar 1924 - Tod von Lenin (Wladímir Iljítsch Uljánow) UdSSR
  • 08. August 1924 - In Berlin wird der elektrische S-Bahnbetrieb aufgenommen.
  • 01. September 1924 - "Preußische Gebührenordnung für approbierte Ärzte und Zahnärzte" ("Preugo") tritt in Kraft
Bereits diese hatte - nach einem allgemeinen Teil - in einem Gebührenverzeichnis für ärztliche und zahnärztliche Leistungen einen in Goldmark angegebenen Gebührenrahmen, der sich beispielsweise bei der Position III.(Gebühren für Zahnärzte) 1.a. („Für die Beratung des Zahnkranken einschließlich der Untersuchung des Mundes und etwaiger schriftlicher Verordnungen in der Wohnung des Zahnarztes bei Tage“) von 1.00 - 20.00 Gold-Mk. (also um den Faktor 20) erstreckte, bei der Position III 10.a („Entfernung eines einwurzligen Zahnes oder seiner Wurzel“) von 1.50 - 15.00 Gold-Mk. (Faktor 10) oder bei der Position III 47 b („Für Anfertigung eines Stiftzahnes mit Wurzelring“) 25.00 - 200.00 Gold-Mk. (Faktor 8).
  • 18. September 1924 - Historische Dokumente belegen, wie Adolf Hitler 1924 in der Haftanstalt Landsberg mit Billigung der Justiz Hof halten durfte. Ein Personalchef hätte es nicht wohlmeinender formulieren können. "Er war stets verständig, genügsam, bescheiden und höflich gegen jedermann, insbesondere auch gegen die Beamten der Anstalt", berichtete Gefängnisdirektor Otto Leybold am 18. September 1924 über einen Insassen. Der Delinquent rauche und trinke nicht und füge sich "willig allen Einschränkungen". Die Reverenz galt Adolf Hitler. Der verbüßte, damals noch ein aufstrebender Bierkeller-Agitator, eine Haftstrafe in der Festung Landsberg, weil er im November 1923 mit seinen rechtsextremen Gesinnungsgenossen in München versucht hatte, gegen die Republik zu putschen.
Anstaltsdirektor Otto Leybold verschloß vor den munteren Umtrieben seiner prominenten Häftlinge beide Augen. Hitler und seine Getreuen hatten das Landsberger Gefängnis inzwischen zu einer perfekt funktionierenden Parteizentrale umgestaltet. In dieser Zeit wurde Hitlers gesamte Korrespondenz an die Geheimorganisationen unzensiert nach draußen geschmuggelt. Dies alles kann dem Gefängnisdirektor nicht verborgen geblieben sein.
  • 20. Dezember 1924 - Hitler wurde um 12.15 Uhr aus der Haft entlassen. Die Reststrafe von „3 Jahren, 333 Tagen, 21 Stunden und 50 Minuten", so der amtliche Vermerk, wurde ihm erlassen. Daß für Hitler die Strafentlassung nicht so plötzlich und unerwartet kam, wie es sein Freund Schaub glauben machen möchte, zeigt, daß er schon am 14. September 1924 beim Benz-Vertreter Jakob Werlin in München ein geeignetes Kraftfahrzeug für seine Haftentlassung bestellte.
  • 1924 - Die Deutsche Reichsbahngesellschaft wird gegründet. Damit endet die Länderbahnzeit mit ihrer technischen Vielfalt von den Lokomotivbaureihen bis zu den unterschiedlichen Schienenprofilen.
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