1936

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Olympiastadion BERLIN (Detail 2007)
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Olympiastadion BERLIN (Detail 2007)
Olympiastadion BERLIN 2007
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Olympiastadion BERLIN 2007
Gedenktafel für das Winterhilfswerk, Exponat aus dem Braith-Mali-Museum in Biberach an der Riß. Mosaik, Eisen und Blech. 1935/36. Ausführung: Aug. Wagner, Berlin-Treptow
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Gedenktafel für das Winterhilfswerk, Exponat aus dem Braith-Mali-Museum in Biberach an der Riß. Mosaik, Eisen und Blech. 1935/36. Ausführung: Aug. Wagner, Berlin-Treptow
  • 06. Februar 1936 - Eröffnung der IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland
  • 07. März 1936 - Deutschland kündigt die Verträge von Locarno. Truppen der Wehrmacht besetzen das entmilitarisierte Rheinland (Rheinlandbesetzung)
  • 29. März 1936 - Reichstagswahlen: Ergebnis für die NSDAP 98,8% der abgegebenen Stimmen
  • Juni 1936 - Im Juni 1936 bekam Albert Speer von Hitler den Auftrag, Berlin als "Germania" neu zu errichten. Die antijüdischen Nürnberger Gesetze, deren Veröffentlichung im September 1935 begonnen hatte, prägten die Atmosphäre dieser Zeit.
  • 17. Juli 1936 - Mit einem Militärputsch der nationalen Rechten unter General Franco in Spanisch-Marokko beginnt der bis 1939 dauernde Spanische Bürgerkrieg.
  • 20. Juli 1936 - Hitler gibt die Unterstützung der antirepublikanischen Truppen General Francisco Francos durch deutsche Luftstreitkräfte im Spanischen Bürgerkrieg (16. Juli 1936 - 28. März 1939) bekannt.
  • 01. August 1936 - Die Olympischen Sommerspiele 1936 (offiziell Spiele der XI. Olympiade genannt) wurden vom 1. bis 16. August 1936 in Berlin ausgetragen.
  • 05. Oktober 1936 - Von heute ab müssen alle deutschen Pässe mit <J> gestempelt werden, wenn es sich um Juden handelt. Das war traurigerweise eine gemeinsame Idee von Schweden und einem Schweizer, Heinrich Rothmund, Chef der Bundespolizei. Zum einen wollten sie damit eine Invasion jüdischer Flüchtlinge verhindern, zum anderen die Schweizer Touristenindustrie schützen. (nach "Das Ringen mit der Wahrheit - Arbert Speer und das Deutsche Trauma" von Gitta Sereny, Kindler 1995)
  • 28. Oktober 1936 - In einer sorgfältig inszenierten Rede im Berliner Sportpalast erklärte Göring den "lieben deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen", was es mit dem neuen Vierjahresplan auf sich habe. Ziel sei, so Göring pathetisch, "die Sicherung der deutschen Ehre und die Sicherung des deutschen Lebens". Um das zu erreichen, sei "die Zusammenfassung aller Kräfte" unter nationalsozialistischer Führung nötig. "Ehrlich und friedlich" wolle Deutschland nach Autarkie streben. Von Krieg war nicht die Rede. Das Volk sollte die Wahrheit nicht hören, die Wirtschaftselite aber schon. (ein Muster für die Selbstdarstellung Görings in der Öffentlichkeit)
  • 17. Dezember 1936 - Einige Wochen nach seiner Sportpalast-Rede erläuterte Göring vor hundert Industriellen im Berliner Preußenhaus, worum es beim Vierjahresplan wirklich ging: "Wir stehen bereits in der Mobilmachung und im Krieg, es wird nur noch nicht geschossen."
  • Leibarzt Adolf Hitlers seit 1936 Prof. Dr. med. Theodor Morell(bis 1945). SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS (zugleich Generalarzt d. R. des Heeres)
  • Leonardo Conti legte das Abitur ab, studierte Medizin und promovierte über "Weichteilplastik im Gesicht". 1923 trat er der SA bei, 1927 wurde er Mitglied der NSDAP, zwei Jahre später Gründungsmitglied des NS-Ärztebundes. 1932 ernannte Hermann Göring Conti, mittlerweile Abgeordneter des Preußischen Landtags, zum "Kommissar zur besonderen Verwendung". So wurde Conti unter anderem für politische Säuberungen zuständig. Höchstes Lob erhielt er als Leiter der medizinischen Versorgung bei den Olympischen Spielen von Berlin 1936. Für die steile Karriere im NS-Staat war seine ausländische Herkunft nicht hinderlich. "Conti war ein Mann der ersten Stunde", resümiert der Heidelberger Medizinhistoriker Wolfgang U. Eckart.


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