1939

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Inhaltsverzeichnis

Chronik

Rechenaufgaben einer "reinen Lehre"
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Rechenaufgaben einer "reinen Lehre"
  • 1. Januar 1939 - Die Namensänderungsverordnung für Juden im Deutschen Reich tritt in Kraft.
Das im Vorjahr eingeführte Pflichtjahr für arbeitslose, ledige, weibliche Jugendliche unter 25 Jahren gilt ab sofort für alle.
Das am 30. April 1938 beschlossene Jugendschutzgesetz und die Arbeitszeitverordnung treten in Kraft.
  • 31. Januar 1939 - Durch eine Verordnung zum Reichsbürgergesetz erlöschen die Approbationen für jüdische Apotheker, Zahnärzte und Tierärzte.
Hitlers Rede im Reichstag; er kündigt im Falle eines neuen Weltkrieges die "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" an.
  • 11. Februar 1939 - Theodor Roller schreibt einen Brief an "Herrn Adolf Hitler, Berlin". Er bezeichnet den "Führer" darin als einen Lügner und als den "größten Volksschädling, der je deutsche Erde betrat": Hitler habe am 30. Januar 1939 "feierlich" erklärt, "um seines Glaubens willen sei noch keiner verfolgt worden". Aber tatsächlich, so hält Roller ihm vor, vergewaltige der Staat den lutherischen Glauben. Wegen ihres Bekenntnisses zu Gott würden Deutsche "in Gefängnissen und Konzentrationslagern schmachten oder in Irrenhäuser eingeliefert werden".
  • 15. März 1939 - Einmarsch deutscher Truppen in Böhmen und Mähren, Hitler in Prag
  • 18. März 1939 - Theodor Roller ist 24 Jahre alt, als ihn die Gestapo vom Arbeitsplatz wegholt. Elf Monate sitzt er in Haft, wird mehrfach verhört. Zuletzt prüft ein Psychiater auf Antrag des Stuttgarter Sondergerichts seinen Geisteszustand. Der Psychiater bescheinigt, dass Roller geistig gesund und für seine Handlungen voll verantwortlich sei. Der Briefschreiber wird angeklagt, gegen das so genannte "Heimtückegesetz" verstoßen zu haben. Überraschend spricht ihn das Stuttgarter Sondergericht am 14. Februar 1940 frei. Nicht jedoch wegen erwiesener Unschuld oder aus Mangel an Beweisen, schon gar nicht aus fürsorglicher Milde. Die Richter kommen vielmehr zu dem Schluss: Wer Hitler in Frage stellt, muss verrückt sein. Das psychiatrische Gutachten ignorieren sie.
Doch der Freispruch wegen Unzurechnungsfähigkeit bedeutet keineswegs eine Entlassung in die Freiheit. Das Stuttgarter Sondergericht folgt stattdessen voll und ganz der Einschätzung des Generalstaatsanwalts. Der hatte vor dem Prozess festgestellt, dass "die Pamphlete des Beschuldigten" den "Gipfelpunkt" dessen darstellten, "was mir an persönlichen Beschimpfungen des Führers durch einen Reichsangehörigen bekannt geworden ist." Nur eine "Sicherungsverwahrung", so hatte er gefordert, würde "die dringend gebotene Unschädlichmachung des Beschuldigten ermöglichen".
  • 28. März 1939 - Truppen des Generals Franco erobern Madrid.
  • 01. April 1939 - Ende des Spanischen Bürgerkriegs
  • 21. Mai 1939 - Die Nationalsozialisten verleihen erstmals das mit kleinen Vorteilen verbundene Mutterkreuz. Sie versprechen sich von diesem Verdienstorden eine höhere Gebärfreudigkeit.
Erlass zur Meldepflicht
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Erlass zur Meldepflicht
  • 18. August 1939 - Erlass bzgl. Meldepflicht! (für Mißgestaltete u.a. siehe Bild rechts!)
  • 23. August 1939 - unterzeichnen der deutsche Joachim von Ribbentrop und der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Molotow in Moskau den deutsch-russischen Nichtangriffspakt.
Georg Elser, Sonderbriefmarke 2003
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Georg Elser, Sonderbriefmarke 2003
  • 31. August 1939 - Verkleidete SS-Angehörige fingieren einen polnischen Überfall auf den Sender Gleiwitz und liefern damit die Rechtfertigung für den Kriegsangriff auf Polen am folgenden Morgen.
Hitlers Euthanasiebefehl ("Gnadentoderlass")
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Hitlers Euthanasiebefehl ("Gnadentoderlass")
  • 01. September 1939 - Einmarsch deutscher Truppen in Polen und damit Auslösung der Beistands- (englisch-französische Garantieerklärung) und Kooperationspakte (Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt); Großbritannien und Frankreich fordern Hitler auf, sich aus Polen sofort zurückzuziehen; Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa.
Euthanasie-Erlass durch Hitler (der eigentlich "rückdatiert" wurde und am 9.10.1939 erst verfasst wurde, Datierung dann bewusst auf Kriegsbeginn!)
Hinter den vorrückenden Truppen errichteten die Arbeitsämter sofort ihre Dienststellen, um in Abstimmung mit dem Reichssicherheitshauptamt und in Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft ausländische Arbeitskräfte als Freiwillige anzuwerben oder gewaltsam nach Deutschland zu bringen.
  • 20. September 1939 - Runderlass des Chefs der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes, Reinhard Heydrich, an alle Staatspolizeistellen, in welchem es um „die Grundsätze der inneren Staatssicherheit während des Krieges“ geht. Es ist dort unter anderem ausgeführt: „Bei den Fällen zu Ziffer 1 (Zersetzung der Kampfkraft des Deutschen Volkes) ist zu unterscheiden zwischen solchen, die auf dem bisher üblichen Wege erledigt werden können und solchen, welche einer Sonderbehandlung zugeführt werden müssen. Im letzteren Falle handelt es sich um solche Sachverhalte, die hinsichtlich ihrer Verwerflichkeit, ihrer Gefährlichkeit oder ihrer propagandistischen Auswirkung geeignet sind, ohne Ansehung der Personen (nämlich durch Exekution) ausgemerzt zu werden.“
  • 09. Oktober 1939 - Adolf Hitler schreibt auf privatem Briefpapier eine Ermächtigung an seinen Leibarzt Karl Brandt und NSDAP-Reichsleiter Philipp Bouhler. Die beiden werden darin beauftragt, "die Befugnisse von Ärzten so zu erweitern, dass unheilbar Kranken - bei kritischer Beurteilung ihres Krankheitszustandes - der Gnadentod gewährt werden kann." Die Ermächtigung datiert Hitler auf den 1. September 1939 zurück - und stellt damit eine zeitliche Verbindung zum Kriegsbeginn her. Der Gedanke, dass ein Kriegsverletzter ohne Bett sei, weil dieses Bett ein Geisteskranker belege, ist für Hitler nach eigener Aussage unerträglich - schreibt Manfred Vasold 2007 in der "Enzyklopädie des Nationalsozialismus". In der Berliner Tiergartenstraße 4 wird eine Zentrale für die - nach dieser Adresse benannten - "Aktion T4" eingerichtet. Das "Euthanasie"-Programm beginnt. Es legt die Grundlage für die systematische Ermordung Behinderter und psychisch Kranker im NS-Staat.
  • Oktober 1939 - Mit Wing Commander Harry Day fängt alles an. Der Brite ist der erste Flieger, der nach seinem Absturz in das Durchgangslager Luft nach Oberursel gebracht wird. Mit seiner Ankunft beginnt im Oktober die Aufklärungsarbeit der deutschen Luftwaffe – in dem nationalsozialistischen Vorzeigeprojekt Reichssiedlungshof“ ist unwiderruflich der Krieg angekommen.
Im Oktober 1939 erhielt auch das Christophsbad bei Göppingen einen Runderlass des Reichsinnenministers, der ein Merkblatt und zwei Meldebogen umfasste. Das Merkblatt bestimmte vier Kategorien von Kranken, die zu melden waren:
1. Schizophrene, Epileptiker, senil Erkrankte, Schwachsinnige und weitere neurologische Endzustände.
2. Patienten, die sich seit mindestens fünf Jahren in der Anstalt befanden.
3. Kriminelle Geisteskranke.
4. Geisteskranke, die nicht deutsche Staatsangehörige waren und auch kein „artverwandtes Blut“ besaßen.

"Kinder-Euthanasie"

"Zeitgenössisches Plakat"
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"Zeitgenössisches Plakat"
Denkmal der grauen Busse, Weißenau RV
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Denkmal der grauen Busse, Weißenau RV
Erklärung zum Denkmal
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Erklärung zum Denkmal
  • In der Kanzlei des Führers wurde auch die Tötung von mißgebildeten Kindern organisiert. Ein Gremium aus fünf Ärzten traf die Vorbereitungen; unter ihnen war Professor Dr. Werner Catel aus der Leipziger Universitätsklinik. Das Tötungsunternehmen arbeitete unter dem Firmenschild „Reichsausschuß zur wissenschaftlichen Erfassung von erb- und anlagebedingten schweren Leiden“. Ein streng vertraulicher Runderlaß des Reichsminister des Innern 18.8.1939 forderte alle Hebammen und Ärzte auf, mißgebildete Neugeborene zu melden. In diese Kategorie fielen:
1. Idiotie sowie Mongolismus (besonders Fälle, die mit Blindheit und Taubheit verbunden sind),
2. Mikrozephalie [damit wird eine von der Norm abweichende Kleinheit des Kopfes, besonders des Schädels bezeichnet, Ernst Klee],
3. Hydrozephalus [Wasserkopf, E.K.], schweren bzw. fortschreitenden Grades,
4. Mißbildungen jeder Art, besonders Fehlen von Gliedmaßen, schwere Spaltbildungen des Kopfes und der Wirbelsäule usw.,
5. Lähmungen einschließlich Littlescher Erkrankung [heute unter dem Begriff Spastiker geläufiger, E.K.].
Der Erlaß verpflichtete alle Ärzte auch diejenigen Kinder zu melden, die einer der oben genannten Erkrankungen litten und das 3. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten. Drei Gutachter, unter ihnen wieder Professor Catel, prüften die Meldebögen und gaben mit einem „+“ das Kind zur Tötung frei. Der Reichsausschuß „behandelte“ auf diese Weise 5.000 Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche. Die Ärzte in mindestens 21 Kinder-Fachabteilungen töteten die zu Ihnen verlegten Mißgebildeten mit Spritzen, Tabletten oder Zäpfchen.
Denkmal der grauen Busse, Weißenau RV
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Denkmal der grauen Busse, Weißenau RV
Diese Politik macht krank- Berlindemo 19.Sep.2008
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Diese Politik macht krank- Berlindemo 19.Sep.2008
Erklärungstext zum Denkmal der grauen Busse
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Erklärungstext zum Denkmal der grauen Busse
  • Aktuelle Bezüge zum Begriff der "Euthanasie" gibt es z.B. bei einer Demonstration in BERLIN im September 2008.
Für mich war Berlin ein ganz besonderes Erlebnis: Morgens um 3.30 Uhr bin ich aus dem westfälischen Steinfurt mit knapp 40 Parkinson-Patienten im Bus Richtung Berlin gestartet. Als ich die Gruppe das erste mal sah, hatte ich größte Bedenken, ob die kommenden Strapazen nicht zu groß sein würden. Keiner von den Patienten war bisher in seinem Leben auf einer Demo. Aber alle waren fest davon überzeugt, dass es absolut notwendig sei, nach Berlin zu fahren. Und dann die Demo selbst: Wir, mit Rollies und Rollstühlen mitten drin. Die Solidarität zwischen Ärzten und Patienten war wirklich greifbar. "Meine" Patienten waren begeistert von den Reden. So gut hatten sie Gesundheitspolitik bisher noch nie erklärt bekommen, so sehr haben sie die Systemprobleme noch nie verstanden. Sehr gefreut hat sich die Parkinson-Gruppe, dass Martin Grauduszus in seiner Rede ihr Kommen besonders gewürdigt hat. Man kann wirklich sagen, dass die Parkinson-Patienten den dann folgenden Protestmarsch zum Brandenburger Tor geschafft haben, weil sie von einer Welle der Euphorie und Solidarität getragen wurden.
Und wer spricht von einigen hundert Protestanten? Es waren sicherlich 4 bis 5 Tausend, die dabei waren. Ich mußte mehrfach den Protestzug ablaufen, um die gelben Kappen der Parkinson-Patienten wieder zu finden. Es war eine beeindruckende Menge!
Um 23.30 waren wir dan wieder zu Hause. Erschöpft aber sehr zufrieden! (Bericht Joachim Trauboth dazu)

Zitate

  • Hitler bekam mit diesem Nichtangriffsvertrag von Stalin freie Hand für seine Kriege gegen Polen und gegen die Westmächte Frankreich und Großbritannien. Zum anderen gab es ein geheimes Zusatzprotokoll zum Vertrag: Darin wurde vereinbart, die Territorien zwischen der Ostgrenze von Hitler-Deutschland und der Westgrenze der Sowjetunion von der Arktis bis zum Schwarzen Meer einvernehmlich untereinander aufzuteilen.
Troebst: Genau, selbst für Gorbatschow war die Lage unangenehm. Er durfte die Hardliner in der eigenen Partei nicht verärgern. Zunächst hieß es zu Glasnost-Zeiten, ein solches Papier existiere gar nicht. Als das Protokoll in einer estnischen Zeitung abgedruckt wurde, wurde es als Fälschung bezeichnet. Und als man selbst das nicht mehr behaupten konnte, wurde erklärt, dass die UdSSR seinerzeit durch die Umstände zur Unterschrift gezwungen gewesen sei. Erst am 24. Dezember 1989 bestätigte der Kongress der Volksdeputierten die Echtheit des Zusatzprotokolls, erklärte es für nichtig - und entschuldigte sich sogar formell. Doch dem Schritt der parlamentarischen Vertretung ist die politische Führung nicht gefolgt.
In Russland spricht niemand vom Hitler-Stalin-Pakt, denn Hitler ist ja nicht nach Moskau geflogen. Stattdessen heißt es Molotow-Ribbentrop-Pakt - benannt nach den Außenministern, an die sich kaum jemand mehr erinnert. Das ist eine geschickte Strategie. Für den staatstragenden Teil der russischen Historiker und Politiker ist der Pakt immer noch schwer zu verdauen. Stalins Wendung von der Einheitsfront gegen den Faschismus hin zum Bündnis mit dem Nationalsozialismus ist kaum vermittelbar. Vor diesem Kontext muss man das Gesetz sehen.
Zeitschrift „Volk und Rasse“ mit Einstimmung der Bevölkerung auf die neue bevölkerungspolitischen Ziele - Heft 8/1936
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Zeitschrift „Volk und Rasse“ mit Einstimmung der Bevölkerung auf die neue bevölkerungspolitischen Ziele - Heft 8/1936
  • Denn ein Jahr gutes Leben mehr - so sehen es die Beschlüsse des britischen Instituts vor - darf in der Regel nicht mehr kosten als 30.000 Pfund. Anders als in Deutschland führt dies dazu, dass teure Medikamente, die das Leben von Patienten nur um ein paar Wochen verlängern, oft nicht zugelassen werden. Leben bekommt somit ein Preisschild. Und der Staat wird zum Richter über Leben und Tod. Das macht die enorme Sprengkraft dieses Ansatzes aus. Weil er auf so fatale Weise an die unsägliche Nazi-Doktrin von lebensunwertem Leben erinnert, scheuen deutsche Politiker diese Debatte und murmeln höchstens hinter vorgehaltener Hand vom britischen Vorbild. Das ist verständlich. Nur wird Schweigen nicht verhindern, dass zwei Fragen auch bei uns immer drängender gestellt werden: "Was können wir uns noch leisten?" Und: "Was wollen wir uns noch leisten?"

Links

Orte und Anstalten
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Orte und Anstalten
  • Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die Massentötungen unter der euphemistischen Überschrift „Euthanasie“ oder „Aktion Gnadentod“ vollzogen. Die „Aktion“ wurde auch als Vernichtung lebensunwerten Lebens, NS-Krankenmorde bekannt. In der Nachkriegszeit war für das mittlerweile gebräuchliche Kürzel Aktion T4 die Berliner Bürozentrale, eine Villa in der Tiergartenstraße 4, namensgebend. Während der NS-Zeit befand sich dort die Zentrale für die Leitung der Ermordung behinderter Menschen im gesamten Deutschen Reich.
  • An seinen Leibarzt Theodor Morell, wegen seiner zahlreichen Injektionen als "Reichsspritzenmeister" verspottet, wurden monatlich 5.000 Reichsmark überwiesen. Der Berufskollege Karl Brandt, Hitlers früherer Begleitarzt und verantwortlich für Morde und Menschenversuche in Konzentrationslagern, erhielt für seinen Arbeitsstab 30.000 Reichsmark im Monat. Hitlers Zuwendungen waren steuerfrei.

"Feminisierung" der Medizin

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Krankenpflegedienst Okt.-Dez.1939
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Krankenpflegedienst Okt.-Dez.1939
  • Arbeitsdienst für die Weibliche Jugend war verpflichtend ... hier der damalige Ausweis dazu für die Zeit April bis Ende September 1939: eingeteilt als Arbeitsmaid
Zeugnis 30.3.1939
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Zeugnis 30.3.1939
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