Achim Hoffmann-Goldmayer

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Dr. med. Achim Hoffmann-Goldmayer * 31.05.1949 in Donaueschingen, ist Arzt für Allgemeinmedizin und ein ärztlicher Standesfunktionär.

Dr. Hoffmann-Goldmayer
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Dr. Hoffmann-Goldmayer


Inhaltsverzeichnis

Berufliche Vita

  • 1968 Abitur am Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen
  • 19681972 Jura- und Medizinstudium in München
  • 19721974 Medizinstudium in Freiburg
  • 1975 Staatsexamen und Promotion zum Doktor der Medizin
  • 19751979 Stabsarzt in Sigmaringen, Assistententätigkeit am Krankenhaus in Sigmaringen
  • 1979 Niederlassung als Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin in Stetten am kalten Markt
  • 1992 Wahl in die Vertreterversammlung der KV Südwürttemberg
  • 1993 Wahl in den Vorstand der KV Südwürttemberg als Beisitzer
  • 19972004 Zweiter Vorsitzender der KV Südwürttemberg
  • 1998 Wahl in die Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südwürttemberg
  • 2005 Wahl zum Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
  • 2011 - heute Schwarzwaldaugenklinik Dres.Binder und Meyner
Neben langjähriger Tätigkeit als Delegierter des Hartmannbundes Baden-Württemberg ist Hoffmann-Goldmayer Mitglied des Vorstandes des Berufsverbands der Allgemeinärzte - Hausärzteverband e.V. (BDA) Baden-Württemberg, Mitglied der Bundesdelegiertenversammlung des BDA, 2. Vorsitzender der Kreisärzteschaft Sigmaringen und Vorstandssprecher in GNSued-Ärztegenossenschaft. (zum Zeitpunkt seiner Wahl zum Vorstandsvorsitzenden der KVBW, das Amt in der Genossenschaft gab er dann zurück)


Zitate

Dr.Achim-Goldmayer erhält eine Schwimmweste - Bodenseerundfahrt NAV-Virchowbund 2008
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Dr.Achim-Goldmayer erhält eine Schwimmweste - Bodenseerundfahrt NAV-Virchowbund 2008
Dir kann nichts mehr passieren!!
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Dir kann nichts mehr passieren!!
Pragmatiker Ho-GO als KV-SW Vize noch 2001
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Pragmatiker Ho-GO als KV-SW Vize noch 2001
  • "Es ist meine feste Überzeugung ... sonst wären wir auch nicht angetreten – dass das KV-System bei allen politischen Diskussionen nicht nur für uns Ärzte, sondern in allererster Linie für die flächendeckende Versorgung unserer Patienten ohne Alternative ist. Diese Grundfeste kann zerstört werden, wenn wir als Ärzte dieses selbst und ohne Not schlecht reden." (Editorial Ärzteblatt Baden-Württemberg 1/2005 zum Start seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der KVBW) Der Vorstand der neuen KV Baden-Württemberg wird nichts gegen, sondern alles für seine Mitglieder zu erreichen versuchen, um uns allen die Freude an unserem Beruf zu erhalten oder wieder herzustellen. Dafür sind wir angetreten und werden uns auch daran messen lassen müssen. Für uns kommt es in erster Linie darauf an, bestmögliche Bedingungen zu erzielen. Ob dabei die größeren Meriten die KV oder ein Verband, Verbund oder eine Genossenschaft erzielt, ist sekundär, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb halte ich es mit Arnulf Baring: „Die Deutschen weichen Realitäten gerne aus, reden lieber vom Wünschbaren, träumen. Wenn wir jetzt aufwachen, nüchtern Bilanz ziehen und beherzt anpacken, werden wir gemeinschaftlich, jeder an seinem Platz, die vor uns liegenden Aufgaben meistern. Davon kann eine mächtige Bewegung ausgehen.“
  • Dr. Lenz: Die Politik fordert eine weitere Liberalisierung des Vertragsgeschäftes. Bleibt der Selbstverwaltung, die immer stärker in die Rolle einer Reglementierungsbehörde und eines Mangelverwalters gedrängt wird, ein noch ausreichender Handlungsspielraum? Dr.Hoffmann-Goldmayer: Die Integrationsversorgung nach § 140 hat 1% des Honorarvolumens bis Ende 2006 festgeschrieben. Von den inzwischen über 400 vorliegenden Anträgen bleibt abzuwarten, welche tatsächlich den im GMG skizzierten entsprechen. Interessant wird auch die Frage der Akzeptanz durch die Patienten sein. Der alleinige Erlass von 10 EUR pro Quartal dürfte nicht für jeden ein ausreichender Anreiz sein. Speziell der BEK-Vertrag mit dem Hausärzteverband und den Apothekern geht in die falsche Richtung. Es ist nicht einzusehen, dass Dritte über diese IV-Verträge an unserem Honorar partizipieren. Das Geld muss aus den Töpfen kommen, die davon profitieren. Das Gesetz ist an dieser Stelle falsch gestrickt. Gegenwärtig sind die Fachärzte die Verlierer – aber vielleicht ist das politisch gewollt. Dagegen ist das IV-Projekt Asthma /COPD des GNSued sehr clever konstruiert, da es sich um eine reine Add-on-Leistung handelt. (Interview „im dialog“ - Das Periodikum des GNSued 1/2005)
Pragmatiker Ho-GO als KV-SW Vize noch 2001
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Pragmatiker Ho-GO als KV-SW Vize noch 2001
  • INTERVIEW Mai 2005 - "Die Wucht der Kritik hat uns sprachlos gemacht" - "Die Entscheidung, die Presse bei der Vertreterversammlung auszuschließen, war falsch": KV-Chef Dr. Achim Hoffmann-Goldmayer. Ärzte Zeitung: Mit der "Ärzteinitiative Krauchenwies" ist Ihnen eine Opposition erwachsen, die aus Protest über die Gehälterhöhe bislang 2100 Unterschriften gesammelt hat. Wir haben den Eindruck, es geht dort nicht mehr nur um Gehälter, sondern es handelt sich um eine Vertrauenskrise der KV Baden-Württemberg. Täuschen wir uns? H-Goldmayer: Die permanente Berichterstattung hat Kollegen auf den Plan gerufen, die bislang keine berufspolitischen Aktivitäten gezeigt haben. Ich halte es für legitim, daß Kollegen Unterschriften sammeln. Dennoch halte ich es für falsch, dies zu einer Krisensituation für die KV zu stilisieren. Ich habe mir das Amt als KV-Chef nicht leichter, aber doch anders vorgestellt. Allerdings habe ich auch in 30 Jahren Kommunalpolitik gelernt, Nackenschläge einzustecken. Ich bin ein Kämpfer-Typ und lasse mich so schnell nicht ins Bockshorn jagen. Buschtelefon-Artikel dazu
  • Wenn jetzt Ärzte des Landes sich mit ihrem Kopf für die „Bild-Zeitung“ hergeben, um den Vorstand der KV Baden-Württemberg zu beschädigen, ist dies in einer Demokratie zwar legitim, aber irgend­wie auch beängstigend. Dass sich die Ärzte jetzt öffentlich gegensei­tig niedermachen, beschädigt die eigene Berufsgruppe mehr, als dass es in irgend einer Weise nützt. (Editorial im Ärzteblatt Baden-Württemberg zur Affäre um die Vorstandsgehälter 3/2005)
  • Der Chef der KVBW appellierte an alle Kollegen, die zweifelsfrei noch bestehenden Vorteile des KV-Systems nicht freiwillig zur Dis­position zu stellen. Sicherlich sei die KV kein Paradies, im Vergleich zum Einzelkämpfer ex post wohl eher. Mit einem Zitat von Benedikt XVI. schloss er seinen Bericht: „Eine Bau­stelle, an der jeder nach eigenem Gusto rumwerkelt, weil der früher gemeinsam aufgestellte Bauplan in Vergessenheit geraten ist, wird niemals fertig.
In der anschließenden Diskussi­on zeigte sich, dass die verschiede­nen Hausarztmodelle in Baden-Württemberg für Zündstoff sorgen. Einige Delegierte kritisierten, dass die Gemeinschaftspraxis von Dr. Hoffmann-Goldmayer am Barmer-Hausarztmodell teilnimmt, obwohl die Vertreterversammlung in der letzten Sitzung mehrheitlich eine ablehnende Haltung zu diesem Ver­trag eingenommen hatte. Der KV-Chef entgegnete, dass es das Recht eines jeden Mitglieds der KV sei, dem Vertrag beizutreten oder nicht. „Lassen Sie die Kollegen doch aus­probieren, was der richtige Weg ist.“ Mit großer Mehrheit beauftragten die Delegierten schließlich den Vor­stand, den Barmer-Vertrag dahinge­hend zu prüfen, ob er den Anforde­rungen nach Paragraph 140 SGB V Rechnung trägt und ob eine Nach­schusspflicht aus der Gesamtvergütung zu erwarten ist. (Ärzteblatt BW 05/2005)
  • Baumgärtner an Hoffmann-Goldmayer: Mir liegt ein Brief von Herrn Dietsche vom 10.10.06 vor, in dem er an Sie schreibt: „Lieber Achim, wie in Haigerloch besprochen habe ich in den vergangenen Wochen weitere Gespräche mit Dr. Hermann geführt, um auch im Rahmen des Hausärztevertrages eine zusätzliche Förderung von DMP-Einschreibungen zu erreichen. Heute morgen haben wir uns darauf geeinigt, dass die AOK ab dem 4. Quartal für Praxen, die 30 oder mehr DMP-Einschreibungen haben, eine Pauschale von 500 Euro ausschüttet.
  • INTERVIEW - "Die Graswurzelkampagne muß weitergehen" - Die geplante Gesundheitsreform könnte Ärzte in den Bundesländern besonders hart treffen, aus denen durch den Gesundheitsfonds viel Geld abfließen würde. Über den Protesttag 04.12.2006 in Baden-Württemberg sprach Florian Staeck mit KV-Chef Dr. Achim Hoffmann-Goldmayer.
Januskopf auf Münze
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Januskopf auf Münze
  • Positive Ausgabenentwicklung der GKV auf dem Rücken der Vertragsärzte erzielt – Honorare müssen jetzt steigen - Er arbeite darauf hin, dass sich die Vergütung mit der nächsten Honorarreform bessere. 2008 soll eine Pauschalen-Gebührenordnung und 2009 eine Gebührenordnung in Euro kommen. Die niedergelassenen Ärzte werden ab 2009 dann nicht mehr Punkte abrechnen, sondern Preise in Euro und Cent für ihre Leistungen erhalten. Damit ist die Forderung verbunden, dass die Krankenkassen mehr Geld für die Patientenversorgung im ambulanten Bereich zur Verfügung stellen. 6. August 2007
  • Seinen Bericht zur Lage leitete Dr. Achim Hoffmann-Goldmayer, Vorsitzender des Vorstandes, mit einem eindeutigen Bekenntnis zum KV-System ein: „Wir alle wurden von unseren Kolleginnen und Kollegen gewählt, um das Bewährte der Körperschaft zu erhalten und das KV-System weiter zu optimieren. Egal, ob Sie hier als Delegierter Berufsverbände, Fachgesellschaften oder Parallelorganisationen vertreten, wir alle unterscheiden uns in dieser Verantwortung überhaupt nicht.“ Er räumte ein, dass eventuelle Defizite des Systems nicht wegzudiskutieren seien. Die Janusköpfigkeit der Körperschaft liefere hierfür oftmals den Grund. Und dennoch seien innerhalb des KV-Systems vom Vorstand der KVBW Erfolge erzielt worden, die er vermitteln wolle. (Vertreterversammlung in Freiburg 12.10.2007)


KV zum Start Hausarztvertrag in BW 2008

  • STUTTGART, 6. März 2008: In der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) am 5. März 2008 wurde ein Amtsenthebungs-/-entbindungsverfahren gegen den Vorsitzenden des Vorstands, Dr. Achim Hoffmann-Goldmayer, beantragt. Der dafür erforderliche Vertrauensentzug durch die Vertreterversammlung wurde mehrheitlich abgelehnt. Damit wurde Dr. Hoffmann-Goldmayer im Amt bestätigt. Dr. Hoffmann-Goldmayer erklärt hierzu: „Ich freue mich, dass die Vertreterversammlung mir das Vertrauen ausgesprochen hat und begreife dieses als Auftrag, meine Arbeit für die KVBW weiter fortzusetzen. Damit wurde auch meine Politik bezüglich der Begleitung von Selektivverträgen bestätigt. Es wird meine vordringliche Aufgabe sein, die Kolleginnen und Kollegen, die mir ihr Vertrauen nicht aussprechen konnten, durch eine gute Vorstandsarbeit zu überzeugen.“
  • „Erstmals geht damit der Sicherstellungsauftrag für die ambulante hausärztliche Versorgung von der Kassenärztlichen Vereinigung auf eine Krankenkasse über“, erläutert Dr. Achim Hoffmann-Goldmayer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). „Die AOK hat wohlweislich die Notfallversorgung weiter der KV übertragen“, betont Hoffmann-Goldmayer. Das weite Feld der Beratung und Interessenvertretung der Mitglieder gehört ebenfalls nach wie vor zum Aufgabenspektrum der KVBW. Die KVBW wird auf ihrer Homepage umfassend über den neuen Vertrag informieren. „Als wichtigste Botschaft ist herauszustellen, dass kein Hausarzt und kein Versicherter an diesem Vertrag teilnehmen muss!“ Für alle Nichteingeschriebenen stellt die KV wie in den letzten 50 Jahren auch die flächendeckende, wohnortnahe haus- wie fachärztliche Versorgung sicher. Dies ist bisher trotz des bestehenden Nachwuchsmangels in der Medizin immer noch gelungen. „Und daran wollen wir im Interesse unserer Mitbürger festhalten und nehmen diesen Auftrag als Körperschaft sehr ernst“, unterstreicht Dr. Hoffmann-Goldmayer. (STUTTGART, den 1. Juli 2008)

Links

  • Baden-Württemberg: AOK will Ärzte an Pharmarabatten beteiligen - Die AOK und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg haben mit Wirkung zum 1. Januar 2007 eine Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung geschlossen. Das teilten AOK und KV am Montag in Stuttgart mit. Hintergrund der Vereinbarung sind die Rabattverträge der AOK mit mehreren Arzneimittelherstellern. Ärzte, die verstärkt Medikamente mit Rabatt verordnen, sollen künftig einen Teil der Einsparung erhalten.
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