Andrea Fischer

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Andrea Fischer, geboren 14. Januar 1960 in Arnsberg/Westfalen,

Andrea Fischer spricht ... auf ihrer Website
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vertrat die Grünen acht Jahre im deutschen Bundestag und war von 1998 bis 2001 Bundesministerin für Gesundheit. Vor ihrer Tätigkeit als Politikerin arbeitete sie als Offsetdruckerin und später, nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre, in verschiedenen Positionen als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ab 2002 arbeitete sie als Journalistin und in leitender Position in der Kommunikationsberatung. Seit Oktober 2006 Partnerin der Kommunikationsagentur Pleon GmbH, wo sie den Bereich Health Care leitet. Am 27. Oktober 1998 als Bundesministerin für Gesundheit in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Im Gefolge der BSE-Krise trat sie am 9. Januar 2001 gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke von ihrem Amt zurück.


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Zitate

  • Der Fachmann spricht von "Basisfallwerten", "australischen Relativgewichten" oder der "Einführung klinischer Pfade", und spätestens dann fragt man sich: "Muss ich das wirklich alles wissen?" - Bislang rechneten die Kassen vor allem tageweise ab. Je länger ein Patient in der Klinik war, um so mehr Geld gab es für ihn. Das führte zu kuriosen Folgen, weil eine Kasse für die gleiche Operation unterschiedlich viel zahlen musste - je nach Krankenhaus. Mal entfernte ein Chirurg eine Gallenblase für 5900 Euro, mal für 1080 Euro. Die Fallpauschalen ändern dies. Kritiker wie Jörg-Dietrich Hoppe befürchten, dass sich die Kliniken vor allem um die lukrativen Krankheiten kümmern, die Patienten möglicherweise zu früh entlassen, und die Behandlung leidet. Spezialeinrichtungen und Uni-Kliniken fühlen sich zudem teilweise benachteiligt. Sie haben oft kränkere Patienten und bieten Hochleistungsmedizin, doch beides ist teuer, was die Fallpauschalen nicht ausreichend berücksichtigen. Die Krankenkassen geben ein Drittel ihrer gesamten Ausgaben für die Klinikkosten aus. Den Plan für die Pauschalen hatte Gesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) im Jahr 2000 beschlossen, doch erst 2005 wurden die Pauschalen verbindlich eingeführt, und es dauert noch bis Dezember 2009, bis sie endgültig wirken. (Quelle: Süddeutsche Zeitung 05. August 2005)
  • Im Mittelpunkt der Gesundheitsreform steht das Thema Sicherung der Qualität der medizinischen Versorgung. Dazu dient auch die Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagements. Unbestritten ist, daß bei allen Beteiligten im Bereich der ambulanten und stationären Versorgung das Bewußtsein für die Bedeutung der Qualitätssicherung in den letzten Jahren gewachsen ist. Hieran gilt es anzuknüpfen. Es geht nicht darum, daß von außen jemand kontrolliert, welche Einrichtung gut, welche schlecht arbeitet. Qualitätsverbesserung muß als fortlaufender Prozeß in die Arbeit integriert werden. Mit der Gesundheitsreform 2000 sollen alle ambulanten und stationären Einrichtungen in Zukunft verpflichtet werden, ein umfassendes Qualitätsmanagement einzuführen. Die Krankenkassen erhalten die Möglichkeit, das Engagement der Leistungserbringer für eine stetige Qualitätsverbesserung zu unterstützen und die Vergütungen von der Qualität der erbrachten Leistungen abhängig zu machen. (Kassenärztetag am 20. März 1999 in Köln, veranstaltet von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)
  • Im Januar 2001 trat die Grüne Andrea Fischer, als Gesundheitsministerin zurück, um dem Rausschmiss durch die eigenen Parteifreunde zuvorzukommen. Doch heute, während noch immer kaum verkraftete Demütigungen ihr Gesicht verschatten, sagt sie plötzlich: "Politik ist ein wunderbarer Beruf." Die Profession Politik entwickelt einen Sog, schafft Abhängigkeit, verändert den Blick auf die Realität. Dabei sind die Verführungen zur Deformation zahlreicher und wirksamer als die Bildungschancen. (Juni 2002 nach SPIEGEL-TITEL - "Schaden an der Seele" - Welchen magischen Reiz bietet Politik, dass so viele in die Arena drängen? Politiker inszenieren sich wie Popstars, befriedigen ihre Eitelkeit, suchen Selbstbestätigung. Dabei kennen sie auch die Preise, die sie dafür bezahlen müssen: persönliche Deformation und Wirklichkeitsverlust. Die Droge Macht ist eine Sucht, die sie nicht loslässt. von Jürgen Leinemann)
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