Angelika Prehn
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Dr. med. Angelika Prehn, Fachärztin für Allgemeinmedizin, geboren am 09.03.1945 ist Ärztin und ärztliche Standesfunktionärin.
Vita (nach KV-Berlin)
- 1972 Staatsexamen
- 1972-1977 Weiterbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin im staatlichen ambulanten Bereich in Berlin-Friedrichshain
- 1972 Approbation als Ärztin
- 1977-1990 Angestellte Ärztin im ambulanten Bereich in Berlin
- 1977 Facharztanerkennung Allgemeinmedizin
- 1985 Promotion
- 1990 Zulassung als Fachärztin für Allgemeinmedizin
- 1991 Niederlassung als Allgemeinmedizinerin in Friedrichshain
- seit 1997 Mitglied der Vertreterversammlung der KV Berlin
- 1997-2000 Mitglied im Honorarverteilungsausschuss und im Zulassungsausschuss
Glückwunsch vom Vorgänger Dr. Manfred Richter-Reichhelm
- 2001-2004 Stellvertretende Vorsitzende des KV-Vorstandes
- seit 2005 Vorstandsvorsitzende der KV Berlin
- 1997-2000 Mitglied der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)
- seit 2004 Mitglied der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)
- 1994-2005 Erste stellvertretende Vorsitzende des Berufsverbandes der Praktischen Ärzte und Ärzte für Allgemeinmedizin - Landesverband Berlin und Brandenburg (BPA)
- 2006-02/2008 Vorsitzende des Berufsverbandes der Allgemeinärzte in Berlin und Brandenburg – Hausärzteverband e.V. (BDA)
- seit 2003 Mitglied der Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin
- Januar 2011 - Wiederwahl zur Vorsitzenden der KV-Berlin
Zitate
- Berlin: Dr. med. Angelika Prehn gibt den Vorsitz des Hausärzteverbandes auf - Februar 2008: Mit Bedauern und großem Respekt vor dieser konsequenten Entsscheidung geben wir die Nachricht vom Rücktritt weiter. In ihrem Rücktrittschreiben bringt sie zum Ausdruck, dass sie der "Einheit der Vertragsärzteschaft in ihrer Gesamtheit und so, wie sie sich idealer Weise auch in der Kassenärztlichen Vereinigung widerspiegeln sollte", den Vorrang gibt.
Dr. Prehn bei Übernahme der neuen Autoflotte für den Hausbesuchsdienst der KV-Berlin im Dezember 2009
- Schlimme Auswüchse beim Papierkrieg beklagt auch die Friedrichshainer Allgemeinärztin Angelika Prehn. Die Richtlinien für den Krankentransport seien ein gutes Beispiel für Regelungen, die sich Bürokraten am Schreibtisch ausgedacht hätten. Prehn habe zwei Stunden mit der zuständigen Krankenkassen verhandeln müssen, ehe einer Heimbewohnerin, die unter zwei Schlaganfällen litt und wegen eines offenen Beins dringend zum Chirurgen musste, die Transportgenehmigung der Kasse erhielt. Zudem sei es eine Zumutung, dass die Ärztin auf dem Formular auch noch begründen müsse, warum sie im jeweiligen Fall ein Taxi, einen Krankentransport oder einen Rettungswagen für sinnvoll hält. Absurd sei auch, dass die Regelung nach Dienstschluss der Kassenangestellten offenbar außer Kraft trete und die Ärzte dann wieder selber entscheiden dürften - ohne Antrag. "Nach 16 Uhr, wenn ich bei den Krankenkassen niemanden mehr erreiche, kann ich auch ohne Formular einen Patiententransport bestellen", sagt Prehn.
- In Berlin treten die Vertreter der Krankenkassen auf die Bremse. Die KV Berlin hatte eine Anpassung des regionalen Honorarverteilungsvertrags (HVV) zum zweiten Quartal dieses Jahres 2008 gefordert. Sie wollte den Punktwert in den Individualbudgets senken und dafür die Punktmenge erhöhen. Damit sollte gewährleistet werden, dass die Höherbewertung von Leistungen im neuen EBM 2008 nicht zu Einschränkungen der Leistungsmenge führt. Die Krankenkassen haben diese Anpassung nach KV-Angaben jedoch abgelehnt. Nun gilt der für das erste Quartal vereinbarte HVV bis zum Jahresende fort.
- Berlin, 21. Juni 2008. Die Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, Dr. Angelika Prehn, solidarisiert sich mit den protestierenden Ärzten der Hauptstadt.
- Die Allgemeinmedizinerin mit Praxissitz im Innenstadtbezirk Friedrichshain ist eine vehemente KV-Befürworterin. Als sie sich 2008 zwischen dem Vorsitz im Berufsverband und der KV-Führung entscheiden musste, fiel ihre Wahl auf die KV. Im Vorstand ist sie unter anderem für den Bereich Qualitätssicherung zuständig. "Dafür ist das KV -System wichtig. Bis jetzt hat es noch keiner geschafft, das besser zu machen", sagt Prehn. Qualitätssicherung ist eines der Aushängeschilder der KV Berlin. Die Zahl der Leistungen, die wiederkehrenden Kontrollen unterliegen, hat in der Hauptstadt in den letzten sechs Jahren deutlich stärker zugenommen als von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gefordert. (nach Ärzte-Zeitung )
- Dr. Angelika Prehn, Dr. Uwe Kraffel und Burkhard Bratzke erklärten zu dem Kontraste-Bericht jedoch: "Die behaupteten Summen und Fakten sind frei erfunden." Sie verwiesen darauf, dass Zahlungen an die Vorstände nur nach Beschluss in den entsprechenden Gremien der Kassenärztlichen Vereinigung erfolgen können.
- Dass die Politik deutliche Worte finden kann, wenn Ärztefunktionäre es mit ihrer Vergütung zu weit treiben, zeigt der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU). Der empfing am Freitag 16.12.2011 den dreiköpfigen Vorstand der Berliner Kassenärztlichen Vereinigung (KV), der sich ein "Übergangsgeld" von zusammen mehr als eine halbe Million Euro genehmigt hatte, obwohl er im Amt bestätigt wurde. Czaja „hätte sich die Rückzahlung des Geldes gewünscht“, sagte seine Sprecherin. Die KV teilte mit, es werde weitere Gespräche geben.
- Die umstrittene Prämienzahlung von mehr als einer halben Million Euro an den Vorstand spaltet zunehmend die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin. In der Vertreterversammlung der KV - dem Parlament der niedergelassenen Ärzte - ist am 12.1.2012 der Versuch gescheitert, wegen des Prämienstreits eine Abwahl der Vorstandsvorsitzenden Angelika Prehn zu erreichen.
- Rechtsaufsicht fordert vom KV-Vorstand Rückzahlung der "Übergangsgelder"

