Barmer Ersatzkasse
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Deutschlands (nach eigenen Angaben) größte Krankenkasse besteht seit 1884. Sitz der Hauptverwaltung ist Wuppertal-Barmen. Die BARMER ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und gehört dem Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK) an.
Von ursprünglich rund 7,5 Millionen Mitgliedern sank die Mitgliederzahl allerdings auf 5.268.971 Versicherte im November 2006, wobei 2006 erstmals wieder steigende Mitgliederzahlen zu verzeichnen waren.
Grundlagen der Unternehmensphilosophie sollen "individuelle, schnelle, freundliche und hilfsbereite Beratung" sein. Die BARMER versteht sich als innovatives Dienstleistungsunternehmen, das seine Versicherten "durch fundierte Informationen und eine anspruchsvolle Beratung in die Lage versetzt, Leistungen im Gesundheitswesen schonend und zielgerichtet in Anspruch zu nehmen".
2005 wurde die Barmer "Superbrand" für hervorragende Markenführung. Eine hochkarätige Jury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsfachleuten und Wirtschaftsjournalisten sprach der Barmer als einziger Krankenkasse die Auszeichnung als Top-Marke zu.
Nachdem der Arzt und langjährige Vorstandsvorsitzende, Eckart Fiedler, 2006 als Honorarprofessor an das Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie in Köln in den Ruhestand verabschiedet wurde, übernahm der Jurist und ehemalige CDU-Politiker Johannes Vöcking den Vorstandsvorsitz. Sein Stellvertreter, Klaus Richter, wird zum 1.1.2007 voraussichtlich von Birgit Fischer abgelöst. Über den dritten, vakanten Vorstandsposten wurde bisher noch nicht entschieden.
Publikationen
Zitate
- Die Barmer und die Gmünder Ersatzkasse (GEK) wollen sich zur größten Krankenkasse Deutschlands zusammenschließen. Der Verwaltungsrat der GEK stimmte der Fusion im September 2009 im schleswig-holsteinischen Plön zu, das Aufsichtsgremium der Barmer soll noch folgen. Die neue Kasse mit dem Namen Barmer-GEK hat zusammen 8,6 Millionen Versicherte und beschäftigt 19500 Mitarbeiter. Ein Stellenabbau ist ebenso wenig vorgesehen wie die Schließung einzelner Standorte.
- Sozialhilfeempfänger bitte draußen bleiben - Um Kosten zu sparen, hat die Barmer Ersatzkasse einem Zeitungsbericht zufolge ihre Mitarbeiter angewiesen, keine Sozialhilfeempfänger und Asylbewerber mehr aufzunehmen. Vom Gesundheitsministerium fing sich die Krankenkasse jetzt einen heftigen Rüffel ein. "Das wäre ein klarer Rechtsbruch", sagte Ministeriumssprecher Klaus Vater. Nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" hat die Barmer-Zentrale ihre Mitarbeiter angewiesen, Sozialhilfeempfänger und Asylbewerber abzuweisen, weil diese höhere Kosten verursachen würden. (24.12.2003)
