Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.

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Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Münster mit dem Ziel, für die beruflichen und berufspolitischen Interessen seiner Mitglieder einzutreten. Der Verein hat 2685 Mitglieder (Stand 1. November 2011).

Inhaltsverzeichnis

Ziele

Der BDU vertritt die berufsständischen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Kassenärztlichen Vereinigungen, Ärztekammern, Bundesregierung, Ministerien, Gesundheitsbehörden, internationalen Institutionen, Standesorganisationen und der Öffentlichkeit. Er berät und unterstützt seine Mitglieder in fachlichen, wirtschaftlichen und berufsrechtlichen Fragen (z. B. Zivilrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht, Vertragsrecht). Er fördert die nationale und internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Urologie, die berufliche Fortbildung und wirkt an der Gestaltung der Weiterbildungsordnung sowie des Berufsbildes mit.

Struktur

Mitglied des Vereins kann auf Antrag jeder Urologe, auch junge Ärzte in Weiterbildung, werden. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Hauptausschuss, das Präsidium, die Landesverbände (19), die Landesvorstände, Arbeitskreise, Sachausschüsse, der Ehrenrat und der Ehrenpräsident.

BDU-Struktur Stand 1. November 2011
2685 Gesamtmitglieder
1746 Niedergelassene Urologen
194 Chefärzte
112 Oberärzte
154 Assistenzärzte/angestellte Ärzte
466 Ruheständler
14 Außerordentliche Mitglieder (Ausland)

Publikationsorgane

  • „Der Urologe“ – offizielles Publikationsorgan der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V., Springer Medizin c/o Springer-Verlag GmbH, Tiergartenstr. 17, 69121 Heidelberg, Vorlage:ISSN
  • BDU-Newsletter – Eilinformationsdienst für dringende und vertrauliche Nachrichten
  • Aktuelle Rundschreiben auf Bundes- und Landesebene

Zusammenarbeit

Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. arbeitet mit folgenden nationalen und internationalen Organisationen zusammen:

  • Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.
  • German Society of Residents in Urology
  • European Board of Urology
  • Potsdamer Runde e.V.
  • Deutscher Facharztverband e.V.

Geschichte

Gründungsversammlung des „Berufsverband der deutschen Fachärzte für Urologie e. V.“ in Bad Wildungen am 29. Mai 1954 durch 30 Urologen auf Einladung durch Dr. Kurt Schneider im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Im Jahr 1972 dann Umbenennung in „Berufsverband der Deutschen Urologen e. V.“. Gründungsvorstand: Dr. Kurt Schneider (Präsident 1954–1959), München, Dr. Fritz May, Dr. Clement Leyh, Dr. Klaus Kraft, Dr. Paul Thelen. Als erster fachärztlicher Berufsverband erfolgte im Herbst 1990 die Zusammenführung der beiden urologischen Berufsverbände West und Ost.

Präsidenten

Prof. Dr. Wolfgang Knipper, Hamburg (1959–1974)
Dr. Dieter Heck, Mannheim (1974–1987)
Dr. Klaus Schalkhäuser, Dorfen (1987–2006)
Dr. Martin Bloch, Hamburg (2006–2010)
Dr. Axel Schroeder, Neumünster (seit 2010)

Literatur

Weblinks

Quellen

Geschichte: Dr. Klaus Schalkäuser, Dorfen
Satzung des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (Fassung vom 26. Sept. 2008)
Autor: Dr. med. Wolfgang Bühmann, Pressesprecher des BDU e.V., Keitum/Sylt

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