Birgitt Bender
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Birgitt Bender (* 28. Dezember 1956 in Düsseldorf) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).
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Leben und Beruf
- Nach dem Abitur 1975 in Düsseldorf absolvierte Birgitt Bender ein Studium der Rechtswissenschaft in Köln, Genf und Freiburg im Breisgau], welches sie 1980 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach Ableistung des Referendariats bestand sie 1984 auch das zweite Staatsexamen. Anschließend wurde sie Justitiarin bzw. später Frauenreferentin der Landtagsfraktion der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg. Birgitt Bender geht offen mit ihrer Homosexualität um. Queer.de: „Acht Homos im neuen Bundestag“; 19.09.2005
Partei
- Über ihr Engagement in der Frauenbewegung kam Birgitt Bender in der 1980er Jahren zu den Grünen. Von 1999 bis 2007 gehörte sie dem Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg an.
Abgeordnete
- Von 1988 bis 2001 gehörte Birgitt Bender dem Landtag von Baden-Württemberg an. Hier war sie von 1988 bis 1990 Vorsitzende der Landtagsfraktion Die Grünen, von 1992 bis 2000 stellvertretende Fraktionsvorsitzende sowie von 1992 bis 1996 Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Familie, Weiterbildung und Kunst.
- Seit 2002 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist sie seit 2002 Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für Gesundheitspolitik. Von 2002 bis 2005 war sie daneben auch drogenpolitische Sprecherin.
- Die Grünen begrüßten den Kompromiss, forderten aber langfristig den Systemwechsel zur Bürgerversicherung, in die auch Beamte und Selbstständige einzahlen, so Gesundheitsexpertin Biggi Bender. (im Sommer 2003)
- Birgitt Bender ist stets über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag eingezogen. Für die Bundestagswahl 2009 ist sie auf Platz 7 der Landesliste gewählt worden.
- Die Grünen um Birgitt Bender haben viele Fragen zum Thema Regress.
Zitate
- Grünen-Gesundheitsexpertin Birgitt Bender kritisierte, „die von den Gesundheitspolitikern der Koalition demonstrierte Einigkeit ist nichts als Feigheit vor dem Volk“. Einig seien sie sich nämlich nur darin, „dass sie die Versicherten mit mindestens sieben Milliarden Euro mehr belasten wollen, während die Arbeitgeber außen vorbleiben“. Eine "Einigung auf dem Rücken der Versicherten" beklagte auch Links-Parteichef Klaus Ernst.
- Birgitt Bender, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, bezeichnete den vorliegenden Entwurf als "Ärzte-Beglückungsgesetz". So sei etwa bei der spezialärztlichen Versorgung, deren Grundidee Bender begrüßte, eine Steuerung durch Mengen- und Qualitätsvorgaben unverzichtbar: "Anderenfalls entsteht dort ein Markt, wo uns die nächste Überversorgung droht." (Parteien erwarten "heißen Herbst" bei Debatte über das Versorgungsgesetz - Podiumsdiskussion in Stuttgart 21.7.2011)
- Das Gehalt stieg bereits im April. Seitdem versucht die Grünen-Abgeordnete Birgitt Bender herauszufinden, ob Daniel Bahr dieses Niveau angemessen findet. Doch der Minister und seine Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach (FDP) können sich zu keiner Antwort durchringen.
Weblinks
- Website von Birgitt Bender
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Lebenslauf bei der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Quellen
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