Carola Reimann

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Dr. Carola Reimann
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Dr. Carola Reimann

Dr. Carola Reimann, SPD - Biotechnologin - * 25. August 1967 in Goch/Kreis Kleve; ledig.

  • 1987 Abitur am Städtischen Gymnasium Goch. Studium der Biotechnologie an der Technischen Universität Braunschweig.
  • 1993 Diplom.
  • 1994 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Technologie an der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig,
  • 1995 bis 1999 Promotion.
  • 1998 bis 1999 Referentin im Bereich Public Health,
  • 2000 Projektleiterin medizinisches Marketing bei Baxter.

Seit 1986 Mitglied der SPD; 1990 bis 1997 Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Jusos im Unterbezirk Braunschweig; seit 1997 Mitglied im Unterbezirksvorstand Braunschweig der SPD, seit 2002 Unterbezirksvorsitzende.

Mitglied des Bundestages seit 22. Februar 2000; seit Dezember 2005 Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Fraktion.


Zitate

  • Ich bin in Goch, einer Kleinstadt am Niederrhein, geboren. 1986 bin ich in die SPD eingetreten. Konkreter Anlass war das Engagement für ein Jugendzentrum. Ich wollte mich einmischen und mich einbringen. Nach dem Abitur kam ich nach Braunschweig, um Biotechnologie zu studieren. 2000 bin ich in die Politik gewechselt, um naturwissenschaftlichen Sachverstand in politische Entscheidungen einzubringen. Denn auch in der Politik sollten Sachargumente den Ausschlag geben. (Reimann auf ihrer Website zu sich und ihrer Vita)
  • BERLIN. 20 000 Ärzte auf der Straße - ein deutliches Signal. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD Dr. Carola Reimann hält die Proteste trotzdem für unberechtigt. Mit Reimann sprach Hanno Kautz.
Ärzte Zeitung: Frau Reimann, nach den Klinikärzten haben jetzt auch die niedergelassenen Ärzte damit gedroht, ihre Arbeit niederzulegen. Wird Ihnen nicht langsam mulmig?
Reimann: Wir nehmen die Proteste sehr ernst. Der Unmut, der sich bei den Ärzten über Jahre aufgestaut hat, sollte sich aber nicht nur gegen die Politik richten, sondern auch gegen die eigene Selbstverwaltung.(Ärzte Zeitung, 23.03.2006)
Plakataktion "Aktion 15" Wahljahr 2009
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Plakataktion "Aktion 15" Wahljahr 2009
  • Bei den Sozialdemokraten hat sich die Aufregung mittlerweile gelegt. Nachdem es im Frühjahr teilweise heftige Auseinandersetzungen zwischen Abgeordneten und Ärzten in Internet-Foren gab, kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Carola Reimann, die "Aktion 15" drei Monate später kühl: "Das ist eine kleine, radikale Minderheit von Ärzten, die unsachlich argumentiert." Eine Auswirkung auf das Wahlergebnis erwarte sie nicht, sagte Reimann SPIEGEL ONLINE.
  • Anders als ursprünglich vorgesehen sollen vorgeburtliche Untersuchungen auf Krankheiten im Erwachsenenalter verboten werden. "Es ist ein weiterer Fortschritt, dass keine pränatalen Untersuchungen auf spätmanifestierende Krankheiten durchgeführt werden sollen", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Annette Widmann-Mauz (CDU). Über diese Frage waren sich Union und SPD bis zuletzt uneins. Reimann betonte, dass bei vorgeburtlichen Untersuchungen strenge Voraussetzungen eingeführt würden. Im Einzelfall aber könnten Tests auf spätere Krankheiten Schwangeren in unzumutbaren Konfliktsituationen helfen. dpa
  • Philipp Rösler hat wolkig über alles Mögliche gesprochen“, bemängelte die Ausschussvorsitzende Carola Reimann (SPD) im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt. „Vieles ist aber unklar geblieben, beispielsweise wie ein unbürokratischer, automatisierter Steuerausgleich im Fall der Prämie gestaltet werden könnte. Oder ob es weiter eine Familienmitversicherung geben soll und wie teuer dies würde.“ Reimann kritisierte zudem, dass im nächsten Jahr offenbar keine gesetzgeberischen Initiativen geplant seien, um die steigenden Ausgaben zu begrenzen: „Eine sozialdemokratische Gesundheitsministerin hätte jetzt ein Arzneimittel-Sparpaket aufgelegt, um Zusatzbeiträge für die Versicherten zu vermeiden.“ 21. Dezember 2009
  • SPD-Gesundheitsexpertin Carola Reimann legte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) erneut den Rücktritt nahe. Dieser habe sein politisches Schicksal mit der Einführung einer Kopfpauschale verbunden, sagte Reimann im rbb-inforadio. Wenn sich das nicht realisieren lasse, solle der Minister die Konsequenzen ziehen.
  • Der Gesundheitskompromiss von Union und FDP ist in den Augen der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Bundestages, Carola Reimann (SPD), eine "Bankrotterklärung" der Koalition. Die Beitragszahler würden einseitig belastet. „Da werden forsch die Versicherten gleich zweimal abkassiert: Einmal über eine allgemeine Erhöhung des Beitragssatzes, und dann noch über ungebremste Zusatzbeiträge. Auf der anderen Seite werden frech Lobbyinteressen vertreten: Keine Einschränkung bei den Ärzten, bei den Apothekern, beim Großhandel, nirgends.“ Es gebe „eine große Unwucht“ im Paket von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), kritisierte Reimann.
  • Carola Reimann (SPD) unterstützt die DPtV bei wichtigen berufspolitischen Anliegen! - 25.10.2010 - Am Freitag den 15. Oktober fand in Bad Dürkheim die Veranstaltung mit Frau Dr. Carola Reimann (SPD), der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag statt. Seitens des Vorstandes waren Dieter Best, Hans-Jochen Weidhaas und Barbara Lubisch beteiligt. Für das Land Rheinland-Pfalz der Landesvorsitzende der DPTV Peter Andreas Staub. Hans-Jochen Weidhaas hatte Frau Reimann schon im Frühjahr nach Bad Dürkheim eingeladen. Die Veranstaltung war ein guter Erfolg für unseren Verband.
Unsere politischen Forderungen hat Frau Reimann vollständig unterstützt und wir gehen nun davon aus, dass sie - nach dem Sie die Einrichtungen hier besichtigen und mit der Kollegenschaft diskutieren konnte, eine sehr präzise Vorstellung darüber hat, was Psychotherapie und Psychotherapeuten in der Versorgung aktuell leisten und was sie leisten könnten, würde man ihnen die Möglichkeiten dazu geben. Wir versprechen uns daher für unsere Anliegen Unterstützung durch die Opposition.

Bundestagswahl 2009

  • SPD-Politikerin Dr. Carola Reimann hat ihr Direktmandat in Braunschweig gewonnen. Die Politikerin war im Wahlkampf eher mit bildungspolitischen Themen angetreten. Sie erreichte 38,7 Prozent und damit 5843 Stimmen mehr als ihr CDU-Konkurrent.
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