Deutsche Ärzteverlag GmbH
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Der Deutsche Ärzte-Verlag ist einer der führenden medizinischen Fachverlage Deutschlands. Seit Gründung 1949, Gesellschafter sind die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung, ist der Deutsche Ärzte-Verlag seinem Gründungsauftrag: „... sicherzustellen, dass die Ärzte in einer freien Presse und Literatur von allen Einflüssen ungehindert ihre Meinung publizieren dürfen“, bis heute verpflichtet.
- (aus dem Kurzprofil der Website des Verlages)
- Das Flaggschiff des Verlages ist das Deutsche Ärzteblatt. Mit über 400.000 Exemplaren wöchentlich ist es die auflagen- und reichweitenstärkste Fachzeitschrift für Ärzte.
- Der Deutsche Ärzte-Verlag versteht sich heute als moderner Medienverlag. Er ist Dienstleister und Problemlöser für den Arzt und Zahnarzt. Im Zeitalter des Internets nimmt er diese Funktion ebenso sachverständig und mediengerecht wahr.
- Am 1. März 1949 beginnt in Gießen an der Lahn die Arbeit des Ärzte-Verlages. Geschäftsführer wird Willi B. Schlicht. Gesellschafter wurden zu gleichen Teilen die heutige Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Die erste Ausgabe der Ärztlichen Mitteilungen mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren erscheint. Der Formularvertrieb und der Buchverlag werden gegründet.
- 15. Mai 1949 - Zum Geleit - Carl Oelemann, der erste Hauptschriftleiter der wiederbegründeten Ärztlichen Mitteilungen (ÄM), führt seine Leser derart in die Aufgaben der Zeitschrift ein. Die beiden Herausgeber, also die Arbeitsgemeinschaften der Westdeutschen Ärztekammern und der Kassenärztlichen Vereinigungen und ihr Organ, eben die ÄM, wollten für die Belange der Ärzte und ihrer Kranken eintreten, und "alles, was diesen ausgesprochenen Interessen wirklich dient, gehört in die Spalten der ÄM", befand Oelemann. Man werde "den Kampf für die Berufsfreiheit des Arztes, wenn es sein muß, mit unerbittlicher Härte ebenso führen wie den Kampf des Arztes für sein Berufsideal, sein Berufsethos und seine kulturelle Sendung". Von Beginn an waren die ÄM, die erst 1964 wieder als Deutsches Ärzteblatt firmierten, ein politisch geprägtes, kämpferisches Organ der Ärzteschaft. So, wie sich die ärztlichen Organisationen politisch auseinandersetzten, mit Politikern, nicht selten den Kanzlern der neugegründeten Bundesrepublik Deutschland verhandelten und fochten, so agierte auch das Deutsche Ärzteblatt politisch, die Politik der Ärzteschaft begleitend, unterstützend, erläuternd - bis heute. Geändert haben sich allerdings Stil, Diktion und journalistische Präsentation. (1999 im Rückblick der 50 Jahre seither)
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