ECard-Tagebuch

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Inhaltsverzeichnis

29. Oktober 2007 - Start von eCard-Tagebuch.de

  • Diese Seite ist gedacht für alle Vorkommnisse, die in den Testregionen bei der Einführung der Gesundheitskarte auftreten. Lesen kann diese Datei jeder - Schreiben kann jeder, der sich kostenfrei bei [Facharzt.de], [Hausarzt.de] oder [zänd.de] registriert.
Teilnehmen sollen hier zunächst die Kolleginnen und Kollegen aus den Regionen, in denen die Karte getestet wird. Wenn Sie als Teilnehmer an den Tests nicht erkannt werden wollen, so wählen Sie bei dieser Registrierung den Usernamen entsprechend, nur dieser wird hier öffentlich gezeigt.
Bitte benutzen Sie die vorgegebene, kalendarische Gliederung, indem Sie erst das Datum und dann den Text einstellen. Diese Gliederung hat sich bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Österreich gut bewährt.

20. Oktober 2007 - Pannen beim e-card Test in Ingolstadt. Bericht aus der IT-Veranstaltung der KVB

  • Dr.med.Siegfried Jedamzik, Vorstand des Praxisnetzes GO IN in Ingolstadt, Geschäftsführer der Baymatik, trug zur Situation des e-card Tests in der Testregion Ingolstadt vor:
Es überwogen scheinbar die Pannen:
Die Software für die 6000 ausgegebenen Karten war bei den 31 beteiligten Ärzten nur schwierig zu installieren, da die Softwarehäuser nicht rechtzeitig die passende Version für den Test liefern konnten.
Die Karten funktionierten nicht, weil sie Chipfehler hatten, alle Heilberufeausweise der Ärzte und Apotheker mussten ausgetauscht werden, weil sie falsch kodiert waren.
Lieferschwierigkeiten verzögerten den Einsatz der Konnektoren, die den Zugang der PraxisEDV zum Server bei KV und Krankenkassen ermöglichen.
Ein Teil der Konnektoren funktionierte nicht.
"Bei der Vielzahl von Praxisprogrammen und Computertypen , die die Kollegen benützen, wird es schwierig, Kommunikation und Telematikanwendung zu bewerkstelligen", so Jedamzik.
Pro Praxis geht Jedamzik von Investitionen zwischen 3000 und maximal 8000 Euro aus. "Wir Ärzte bezahlen das nicht", meinte er. Erst nach Klärung der Finanzierungsfrage sei ein Einstieg in das Telematikprojekt sinnvoll.
Der Resolution des Ärztetages in Münster schloß er sich an.
[Quelle:] Beitrag von Fr. Dr. Roloff im Forum von Facharzt.de / Hausarzt.de

04. Oktober 2011 - erste Karten im Praxisalltag

  • Gerade hat meine Helferin versucht, die erste elektronische Gesundheitskarte einzulesen. Mein Praxisprogramm M1 hat sich auf der Stelle verflüchtigt, war einfach, schwups, vom Bildschirm verschwunden und musste neu gestartet werden. Ich habe kein online-fähiges Terminal, nicht mal ein eGK-fähiges, sondern immer noch ein ur-olles. Mein Wissensstand war, dass die alten Lesegeräte wahrscheinlich die eGK nicht lesen können, von Praxisprogramm-Abstürzen war meines Wissens nie die Rede und mir war auch nicht bekannt, dass die alten Geräte die eGK nie lesen können. Drum wird es doch mal erlaubt sein, auszuprobieren, was passiert.
Wer hat ganz sicher gewußt, dass die Karte nicht lesbar ist? Wer hat mit einem Absturz gerechnet? Ich leider nicht.
  • Bei Turbomed ging es mir nicht besser - die vom Distributor gelieferten Lesegeräte funktionierten zwar bei der Erstinstallation, aber dann immer wieder Fehlermeldungen: "KVK/eGK-Leser konnte nicht initialisisert werden"; gleichzeitig neues Quartalsupdate, danach an der Rezeption ständig Ausstieg mit "Sanduhr", Neustart immer wieder erforderlich - das sind auch Dinge, die sowohl dem Arzt wie auch dem Personal das Praxisleben vergällen. Wenn Autos mit vergleichbaren "Macken" auf den Markt kämen, wäre die Welt autofrei.
  • Bei uns kam der erste Patient heute mit der ersten neuen EGK, hat dann für eine ganze Weile alles blockiert, da auf Anruf bei der Softwareabteilung eine völlig genervte Mitarbeiterin zu dekompensieren drohte! Wohl völlig ausgereift alles!
Kollegen im Forum von "Facharzt.de"

05. Oktober 2011 Heureka! Karte da ...

  • heute erste EGK gesehen (AOK BaWü). Ich habe sie einfach ignoriert und Schein manuell angelegt, klappt wunderbar!

06. Oktober 2011 - Hausarztvertrag: verträgt er sich mit neuer Karte?

  • EGK HA+ E Health 200 - ich habe jetzt diese Woche 3 EGK einlesen wollen (AOK BAWü) in Kombination mit dem Hausarztvertrag (Lesegerät e health 200), alle Karten waren fehlerhaft, es ist kein Enddatum auf der Karte erfasst, so dass die EDV sie nicht akzeptiert. Wer hat HA+ und EGK versucht ? Das E health 200 erfasst aber problemlos mit der edv die alten Versicherungs-Karten.
Rücksprache mit AOK: "das Problem ist bekannt....wohl Karten fehlerhaft??"
  • GKV-Card-KBV unterstützter Ausstieg aus den Hausarztverträgen: Das Einlesen der neuen GKV-Karten , hier in Baden-Württemberg zunächst nur von AOK-Mitgliedern, funktioniert problemlos. Quincy-Win und die MedCom - Lesegeräte sind einwandfrei angebunden. Ganz im Sinne der KBV werden alle eingeschriebenen Mitglieder der Hausarztverträge sofort ausgeschrieben, da die neuen Versicherten-Nummern nicht bekannt sind.
Für alle HÄVG- Teilnehmer in BaWÜ : Lesen Sie die alten Karten ein und speichern Sie die Neuen GKV-Cards auf Ihren mobilen Geräten, bis die HÄVG und die AOK die neuen Versicherten-( und KIK-)Nummern ausgetauscht haben. Ein Super-Start.
  • An unserer Hotline liefen die letzten 4 Tage viele der angeführten eGK Leseprobleme auf. Wir vermuten, entweder sind fehlerhafte eGK´s im Umlauf, oder es ist eine Kombination von eGK Fehlern und bestimmten Lesegeräten. Wir sind noch auf der Fehlersuche. (Data-AL)
Übrigens: Es gibt eine bestimmte Cherry eGK Tastatur Charge mit einem Firmware Fehler. Ein Firmware Update dieser Tastatur Charge behebt den Fehler.

10. Oktober 2011 - Wo bleiben die "alten" Karten?

  • Auch wir haben die ersten eGK gesehen ... und erfolgreich ignoriert. Da kamen aus den Taschen der Patienten die alten Karten hervor.
  • AOK eGK: wir haben 3 verschiedene Kartenlesegeräte probiert. Die AOK Karten sind nicht lesbar. Es liegt wohl ein Applikationsfehler vor - Fehlermeldung zemo mobiles Lesegerät. Die aufgedruckte Gültigkeitdauer und die ausgelesene Gültigkeitsdauer stimmen nicht überein. Laut AOK liegt aber kein Fehler vor.

15. Oktober 2011 - Probetestkarte

  • Probetestkarte: auf Anforderung hatte man mir ebenfalls die Testkarte zugeschickt, mit dem Hinweis, sie in 5 Tagen zurückzuschicken (Termin 17.10.11) weil man mir sonst 75 Euro vom Honorar abziehen müsste. Ich hatte einige Tage zuvor eine Cherry Tastatur mit Kartenleseschacht bestellt. Diese kam rechtzeitig und konnte auch die Karte lesen. Patienten mit einer echten eHealth-Card habe ich bisher nicht gesehen.
  • Neue TK-Karte ohne Foto führte via (Alt)Cherry zum Systemabsturz. Die doch vorhandene alte, aber bis 2015 ! gültige Versichertenkarte konnte dann problemlos eingelesen werden.

03. November 2011 - Einlesen, Zeitbedarf

  • Unter Turbomed ist es nicht möglich, die seit Quartalsbeginn an die Versicherten ausgegebenen neuen Versichertenkarten der AOK BW einzulesen, weder mit dem stationären ORGA 6000 noch mit dem mobilen ZEMO VML GK1. Die Patientendaten werden zwar auf dem Display dieses Kartenlesers angezeigt, können aber nicht in Turbomed übernommen werden. Beide Geräte sind für die neuen Karten zertifiziert und haben mit den alten Chipkarten in der Kommunikation mit TM keine Probleme. Ob es an den Karten der AOK liegt, die technisch nicht die Voraussetzungen für die Datenübergabe an das Praxissystem erfüllen oder ob TM etwas falsch programmiert hat? Oder habe ich etwas übersehen in TM richtig einzustellen?
Danke für den Hinweis, daß das ORGA 6000 sich fürs Lesen der eGK etwas mehr Zeit nimmt. Meine Mitarbeiterinnen waren eine prompte Reaktion nach Einstecken der Chipkarte gewohnt und hatten daher eine Fehlfunktion postuliert!
das ist ein allgemeines Prinzip von MKT+!
Bisher: ...nach Stecken der KVK im "alten" Modus wechselt die Anzeige von "...Chipkarte einstecken..." nach "...Chipkarte entfernen..." und alles ist o.k.
Unter "MKT+": ...gibt es dazwischen noch die neue Mitteilung: "...Chipkarte wird gelesen...", was bei der KVK deutlich schneller geht als mit der eGK. Erst nach dem zweiten Wechsel der Anzeige darf die Chipkarte gezogen werden, sonst: Fehlermeldung und Notwendigkeit des Abbruches der Aktion. Das Ganze dann nochmals = mindestens doppelter Zeitbedarf ... (Ist übrigens in vondoczudoc bereits vor langer Zeit prophezeit worden, daß das Probleme machen wird ...)

05. Dezember 2011 - Cherry Smart Terminal ST-2052 Tastatur - PraxisEDV-programm M1

  • Das Cherry Smart Terminal ST-2052 Tastatur - PraxisEDV-programm M1 - Heute kam die erste e-card vorbei, der Patient war von der Kasse (AOK) aufgefordert worden, seine alte Karte zum Arzt mitzunehmen, weil die neuen Karten teilweise noch nicht eingelesen werden können, ich wollte das aber mal wissen. Resultat: Sie wurde anstandslos mit dem Lesegerät eingelesen.

21. Dezember 2011 - eGK ohne Passfoto....

  • eGK ohne Passfoto.... wurde mir von den Angehörigen für eine 97-jährige bettlägerige und demenzkranke Patientin, die ich zu Hause betreue, vorgelegt.
Krankenkasse: AOK Rheinland/Hamburg. - Die eGK werden auf Teufel komm raus versandt. Hauptsache: Basis-Rollout verkündet !


11. Januar 2012 - Kartenlesegeräte in der Übersicht - Land NS

  • Marktanteile an stationären Kartenlesegeräten in Niedersachsen, basierend auf der letzten Auswertung (KV-N) vom 18.10.2011.
- ORGA 42 %,
- Hypercom 14 %,
- Cherry -Tastatur 13 %,
- Celectronic 11 %,
- Omnikey 7%,
- GermanTelematic 6 %,
- Cherry Karten-Terminal 4 %,
- SCM 2%
- Gemalto 1 %.

März 2012 - Freischaltcode

  • Jetzt hat Daniel Bahr Einfluß und was tut er? Presst uns die eGK wahrheitsungetreu in die Praxen rein (habe heute für den bloßen Freischaltcode eines (1) Lesegerätes fast 400 Euro zahlen müssen, weil uns die Leute langsam überschwemmen mit der verdammten Karte in 4 verschiedenen Ausführungen und die Helferinnen nicht mehr mitkommen, das Ersatzverfahren fehlerfrei anzuwenden...

12. April 2012 - Wer kontrolliert die Bilder?

  • Mir wurde heute von einer Angestellten in einem Pflegeheim folgendes mitgeteilt: Die dortigen Patienten haben keine Möglichkeit beim Fotograf sich abbilden zu lassen, also schneiden die Verwandten teilweise Bilder aus Fotoalben aus und diese werden dann von den Kassen auf die eCard geprägt.
Ist Ihnen schon mal eine solche eCard in die Finger gekommen.Wer kontrolliert eigentlich die Echtheit dieser Bilder?

16. April 2012 - Keiner kontrolliert die Bilder!

  • Keiner kontrolliert die Bilder! - Stolz zeigte mir heute eine 86-jährige Patientin ihren neue ECard. Ich staunte nicht schlecht, als ich das Bild sah. War die Dame doch auf dem schwarz-weiß Bild mit der vor mir Sitzenden nicht annähernd identisch. Das Bild zeigte eine vielleicht 25-jährige mit einer Frisur aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts.
Ihre Erklärung: Ich habe kein aktuelles Bild und der Kasse gesagt, dass ich nicht mehr mobil bin, um ein neues anfertigen zu lassen. Deshalb habe ich ein altes Passfoto geschickt, das ich aus meiner Jugend hatte.

17. April 2012 - Aufforderung ein Lichtbild einzuschicken

  • Eine Patientin, die einer Aufforderung der BEK nicht folgen wollte, ein Lichtbild einzuschicken, erhielt ein zweiseitiges Schreiben ihrer Kasse, das in folgender Aussage gipfelte:
"Sollten Sie den Einsatz der eGK generell ablehnen, kann ein Leistungserbringer, beispielsweise Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt, Ihren Leistungsanspruch nicht prüfen und wird Ihnen die erbrachte Leistung privat in Rechnung stellen. Inwieweit Sie für diese Rechnung einen Anspruch auf Kostenerstattung haben, regelt der § 131 SGB V. Wir machen Sie jedoch höflich darauf aufmerksam, dass die Wahl der Kostenerstattung aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen und der Satzung der Barmer GEK mit nicht unerheblichen Eigenanteil für Sie verbunden sein kann."
Anschließend freut sich die Krankenkasse, dass "wir Ihnen mit diesen Informationen den Weg zur Einführung der eGK erleichtert haben".
  • by the way: von meiner Mutter (ich bin Vormund wegen ihrem Alzheimer) gab's kein Photo für die E- Card, trotz mehrerer "auffordernder" Briefe seitens der TKK ... und siehe da, es gibt die Karte dann auch ohne Bild ...


22. Mai 2012 - 115. Deutscher Ärztetag Nürnberg

  • Moderne Kommunikation im Gesundheitswesen entwickeln - das politische Projekt "Elektronische Gesundheitskarte" aufgeben
Entschließung: Das politische Projekt "Elektronische Gesundheitskarte" (eGK) ist gescheitert. Der gigantomanische Anspruch, durch eine flächendeckende Elektronifizierung der Patientenversorgung unter der Führung der Krankenkassen sowohl transparente Patienten als auch transparente Ärzte herzustellen, widerspricht elementaren ärztlichen Grundwerten.
Die Vertraulichkeit der Patientenbeziehung ist genauso durch dieses politische Projekt bedroht wie die ärztliche Therapiefreiheit. Der derzeitige Nutzen liegt bei einigen Wenigen, bei Kontrollinteressen von Kassen und Politik und der nach neuen Märkten suchenden Industrie. Der Schaden sowie der Aufwand bleiben bei Versicherten, bei Ärztinnen und Ärzten in Klinik und Praxis und bei medizinischem Personal. Aus diesem Grund fordert der 115. Deutsche Ärztetag 2012 einen Stopp des Projektes und die Förderung längst existierender kostengünstiger dezentraler Kommunikationswege und Speichermedien in der Medizin.


18. Juli 2012 - Bericht im Hamburger Abendblatt

  • Nach Informationen des Abendblatts laden Versicherte Fotos von Prominenten, Film- oder Comic-Figuren hoch, die dann auf der Gesundheitskarte landen. Über Zahlen schweigen sich die Kassen aus, weil sie Nachahmer fürchten. "Rihanna, Brad Pitt und Mickymaus sind besonders beliebt", sagte ein hochrangiger Kassenvertreter dem Abendblatt. Auch Darth Vader und andere Charaktere sind den Kassen bereits untergekommen.


02. August 2012 - Wolfsburg Testregion

  • Die 2007 gestarteten Probeläufe mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Niedersachsen sind beendet. Die Gesellschafter der „eHP Wolfsburg GmbH“, zu denen neben gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen auch Ärztekammer und KV gehören, beschlossen jetzt die Auflösung der Testregion. Die eHP Wolfsburg GmbH war ursprünglich gegründet worden, um die Ausgabe der eGK und ihre Praxistauglichkeit zu testen.
Überlegungen, auch an der Erprobung des Online-Rollouts – der nächsten Stufe zur Integration der eGK in die Online-Telematikwelt – teilzunehmen, wurden fallengelassen: Die Testregion Wolfburg erfüllt die hierzu erforderlichen Anforderungen, zum Beispiel die Teilnahme mindestens einer Universitätsklinik und von mindestens 500 Leistungserbringern nicht.


03. August 2012 - Gutscheinaktion

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"Für AOK-Versicherte haben wir verhandelt. Ein teilnehmender Händler Ihrer Wahl fotografiert Sie. Nutzen Sie den Gutschein. Händleradressen erhalten Sie von der AOK."


05. Oktober 2012 - Quote erfüllt in Hessen by AOK

  • Die AOK Hessen erfüllt nach eigenen Angaben als eine der ersten Krankenkassen bundesweit die vom Gesetzgeber bis zum Jahresende geforderte 70-Prozent-Quote in Sachen elektronische Gesundheitskarte (eGK). „Bis Jahresende werden sogar über 80 Prozent ihrer Kunden versorgt sein“, prognostiziert Sprecher Dr. Wilfried Boroch.
  • Hier in Bayern werden von der AOK an die Patienten Briefe verschickt, in denen die Gesundheitskarte als alternativlos und zwingend vorgeschrieben geschildert wird. Daher, so die AOK, sei es notwendig, dass die Patienten ihre früheren Krankenkassenkarten in die neue E-Card abzuändern haben.
Eine Patientin berichtete mir, dass sie dies verweigert hat und es bei einem Besuch der AOK-Geschäftsstelle dort vorbrachte. Dabei hat sie dem AOK-Mitarbeiter ihre "alte" Karte ausgehändigt, die er sofort als ungültig erklärte und die Neuausstellung einer Gesundheitskarte somit erwirkte. Ein Widerspruchsverfahren läuft immer noch. Weitere Berichte von angeblich ungültigen konventionellen Krankenkassenkarten bekomme ich am laufenden Band.
Die AOK scheint sich mittlerweile in einem rechtsfreien Raum bewegen zu können, wobei sie sich als unangreifbar wähnt.

08. November 2012 - Gematik: Der Online-Rollout nimmt Fahrt auf

  • Im zweiten Quartal 2013 soll der Zuschlag für die Erprobung der Aktualisierung der Versichertenstammdaten und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) erteilt werden. „Nach der Entwicklung von Lösungen durch die Industrie wird die Erprobung in zwei Testregionen beginnen. Im Fokus der Tests stehen Praxistauglichkeit, Datenschutz, Interoperabilität, Kompatibilität, Stabilität und Sicherheit der Telematikinfrastruktur. Anschließend erfolgt der bundesweite Online-Rollout“, schreibt die Gematik bzw. ihr Hauptgeschäftsführer Prof. Arno Elmer in einer Mitteilung.

12. November 2012 - 6,1 Millionen von 8,7 Millionen der BarmerGEK

  • Mehr als 6,1 Millionen der insgesamt 8,7 Millionen Versicherten der Barmer GEK haben bereits die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) erhalten. Damit erfüllt die Kasse nach eigenen Angaben frühzeitig die vom Gesetzgeber bis Ende des Jahres vorgegebene Ausstattungsquote von 70 Prozent.
"Mit der Ausgabe der Gesundheitskarte sind wir voll im Zeitplan", erklärt Vorstandschef Dr. Christoph Straub in Berlin.
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