Freie Ärzteschaft

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DEMO in Mainz 28.6.2006 - M.Grauduszus am Rednerpult
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DEMO in Mainz 28.6.2006 - M.Grauduszus am Rednerpult
Teilnahme der FÄ an dieser DEMO in BERLIN
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Teilnahme der FÄ an dieser DEMO in BERLIN

Die Freie Ärzteschaft e.V. ist ein ärztlicher Berufsverband. Er wurde am 14. Februar 2004 von Ärzten gegründet, die sich im Internet-Ärzteforum www.Facharzt.de mit berufspolitischen Themen kennengelernt haben. Präsident war nach dem Rücktritt von Dr. Michael Schaufler, dem ersten Präsidenten des Vereins nach Gründung, von Juni 2005 bis zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen im November 2012 der in Erkrath niedergelassene Allgemeinmediziner- und Sportmediziner Martin Grauduszus. Das Amt übernahm der frühere Vizepräsident Wieland Dietrich mit klarer Stimmenmehrheit.

  • Der Ursprung des Ärzteprotestes geht in erheblichem Umfang auf das Forum von Facharzt.de und die Freie Ärzteschaft zurück. Auf Facharzt.de wurde in erster Linie „gedacht“, die Freie Ärzteschaft hat sich erstens am Denken beteiligt und zweitens dann den Protest „auf die Straße gebracht“. Der 09.11.2005 auf der Kölner Domplatte war das Werk einer einzigen Organisation, der Freien Ärzteschaft. Hartmannbund und NAV hatten die Veranstaltung regional in Grenzen beworben, aber gearbeitet dafür hat nach meinem Kenntnisstand fast ausschließlich die Freie Ärzteschaft. Trotzdem standen auch Hartmannbund und NAV in Köln auf der Rednerliste.


Inhaltsverzeichnis

Ziele

Teilnahme an DEMO in Mainz 28.Juni 2006
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Teilnahme an DEMO in Mainz 28.Juni 2006
  • Die Freie Ärzteschaft sieht sich als Koordinator von Interessen niedergelassener Haus- und Fachärzte. Nach eigenen Angaben tritt sie für eine sichere, patienten- und zukunftsorientierte Medizin ein, bei der Arzt und Patient wieder im Mittelpunkt stehen sollen. Sie setzt sich für die Erhaltung und den Ausbau einer zeitgemäßen ambulanten Versorgung in freier Praxis ein, wendet sich gegen eine „rationierte Staatsmedizin und Bürokratisierung“ und tritt für Solidarität aller Arztgruppen untereinander sowie menschliche Arbeitsverhältnisse und angemessene Bezahlung in den Medizinberufen ein.
(1) Der Zweck des Vereins ist ausschließlich und unmittelbar, eine zukunftsweisende und leistungsfähige Ausgestaltung des öffentlichen Gesundheitswesens zu unterstützen. Ziel des Vereins ist es, auf die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen so einzuwirken, dass die gesamte Bevölkerung im Bedarfsfall jederzeit auf ein angemessenes Gesundheitssystem zurückgreifen kann.
(2) Das geht nicht ohne die Wiederherstellung der Freiheit der Ärzteschaft und die Wiedererlangung einer der Verantwortung und Bedeutung der ärztlichen Arbeit angemessenen Vergütung. Die freie Ausübung dieses jahrtausendealten Berufs ist in Deutschland inzwischen nicht mehr möglich durch das Zusammenwirken
- des Sachleistungssystems in der gesetzlichen Krankenfürsorge
- mit der an die KVen gezahlten Gesamtvergütung der gesetzlichen Krankenkassen,
- dem Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen,
- deren Status als dem Staat unterstellten Körperschaften öffentlichen Rechts
- und dem staatlichen Primat der Beitragssatzstabilität.
Durch eben dieses Zusammenwirken samt Überwälzung des Morbiditätsrisikos und damit des Versicherungsrisikos der GKV auf die Ärzte ist es in den letzten Jahren zu einem ruinösen Preisverfall der ärztlichen Leistungen gekommen, der nicht länger hingenommen werden kann. Der Verein tritt daher für eine grundlegende Änderung des Systems der Krankenversicherung in Deutschland ein. Die Teilhabe der Versicherten am medizinischen Fortschritt und an einer leistungsfähigen Medizin für Alle ist derzeit nur in einem System der Kostenerstattung denkbar, das für wirklich Bedürftige sozial abgefedert sein muss.
(3) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
a) Information über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Gesundheit.
b) Etablierung eines Internetmediums, um Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich über die Lage der medizinischen Versorgung und berufspolitische Hintergründe zu informieren.
c) Förderung eigenständiger Veranstaltungen sowie begleitender Seminare zum Thema einer sicheren und nachhaltigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung.
d) Unabhängige Beratungstätigkeit
e) Qualifizierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
(4) Der Verein kann den Beitritt zu anderen Organisationen beschließen.
(5) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(6) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
(7) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Freie Ärzteschaft tritt für eine sichere und zukunftsorientierte Medizin ein und spricht sich gegen eine rationierte Staatsmedizin aus.
Jahresmitgliederversammlung Düsseldorf 21.11.2010
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Jahresmitgliederversammlung Düsseldorf 21.11.2010
Vorstand FÄ Düsseldorf Nov. 2010
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Vorstand FÄ Düsseldorf Nov. 2010
Unsere Ziele:
* Eintreten für eine sichere, patienten- und zukunftsorientierte Medizin
* Arzt und Patient sollen wieder im Mittelpunkt der Medizin stehen
* Wir sind für Erhaltung und Ausbau einer zeitgemäßen ambulanten Versorgung in freier Praxis
* Wir sind gegen rationierte Staatsmedizin und Bürokratisierung
* Wir treten für Solidarität aller Arztgruppen untereinander ein
* Wir sind für menschliche Arbeitsverhältnisse und für eine angemessene Bezahlung in den Medizinberufen

Aktivitäten

Seit der Gründung "außerparlamentarisch"

Logo der Aktion
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Logo der Aktion
Domplatte, KÖLN, 9.11.2005
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Domplatte, KÖLN, 9.11.2005
BERLIN 9.4.2005 - Ferdinand-Sauerbruch-Hörsaal
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BERLIN 9.4.2005 - Ferdinand-Sauerbruch-Hörsaal
  • Zusammen mit dem Hartmannbund Landesverband-Nordrhein erklärte sie den 9. November 2005 zum „Nationalen Protesttag der niedergelassenen Ärztinnen, Ärzte und Arzthelferinnen“ und rief zu einer Zentralkundgebung in Köln auf, an der sich rund 5000 niedergelassene Ärzte und ihre Mitarbeiter beteiligten.
  • Am 30. November 2005 hat die Freie Ärzteschaft e.V. mit sieben weiteren bundesweit tätigen Ärzteverbänden (u. a. Deutscher Hausärzteverband, Hartmannbund, Marburger Bund und NAV-Virchow-Bund) im Rahmen eines Krisengespräches über die „heute existente und drohende weitere Verschlechterung in der ambulanten und stationären ärztlichen Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland“ beschlossen, ihre Aktivitäten zwecks größerer Wirkung zu koordinieren und zu vernetzen.
  • Beim dritten Nationalen Protesttag gingen am 24. März 2006 nach Schätzungen der Polizei etwa 30.000 Menschen in Berlin auf die Straße, um gegen weitere Reglementierungen zu protestieren. Per Akklamation wurde die Berlin-Essener Resolution verabschiedet.
Stuttgart 19.5.2006
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Stuttgart 19.5.2006
Plakataktion Wahljahr 2009
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Plakataktion Wahljahr 2009
  • "Ärztetag der Basis" IHK Köln, 4. November 2006 - Körperschaften und viele ärztliche Funktionäre haben dem Treiben des Staates über Jahre tatenlos zugesehen. Die weitere kritischen Begleitung unserer Offiziellen und die weitere engagierte Initiative der Basisärzte ist zwingend erforderlich, damit die Offiziellen den Politikern, dem BMG, dem Kanzleramt, den Krankenkassen und dem Staat nicht wieder auf den Leim gehen. (Einführungsvortrag Martin Grauduszus)
  • 8.12.2006 - Freie Ärzteschaft erstattet Strafanzeigen gegen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und den Leverkusener Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach. "Der von beiden erhobene Vorwurf, wir würden Patienten in Geiselhaft nehmen, stellt uns auf eine Stufe mit Schwerkriminellen. Das ist nicht hinzunehmen", erläutert FÄ-Präsident Martin Grauduszus die Anzeigen wegen Beleidigung einer ganzen Berufsgruppe. Unterstützt wird der Ärzteverband bei der Anzeige von der Rechtsanwältin Simone Dahlmann, die in einer Bürogemeinschaft mit dem Juristen Carlos A. Gebauer arbeitet. Die großen Nachrichtenagenturen melden die Strafanzeigen.
Kongress Essen 28.3.2007
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Kongress Essen 28.3.2007
  • Ärzteprotestjahr 2006 mit Teilnahme an diversen Aktionen samt weiteren eigenen Aktionen im Jahresrückblick nachlesbar
Hauptstadtkongress BERLIN - Aktion FÄ
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Hauptstadtkongress BERLIN - Aktion FÄ
  • Aktionen im Jahr 2007 wiederum im Jahresüberblick zu finden
  • Aktionen im Jahr 2008 wiederum im Jahresüberblick zu finden
Wir können unsere Patienten nicht mehr nach den Regeln der ärztlichen Kunst, so wie wir sie erlernt haben, behandeln und viele unserer langjährigen bewährten Mitarbeiterinnen müssen wir in die Arbeitslosigkeit entlassen. Das, liebe Kolleginnen und Kollegen, meine sehr verehrten Damen und Herren, das ist die Realität – eine traurige Wahrheit, der sich die Bundesgesundheitsministerin gleichwohl offenbar nicht verpflichtet sieht!
Stramm nach dem Vorbild der DDR-Polikliniken unseligen Angedenkens will sie – mit der Rückendeckung der meisten Krankenkassen – Medizinische Versorgungszentren etablieren – und das wiederum mit ausgesprochen monopolkapitalistischen Ansätzen: denn der fehlbesetzten Bundesgesundheitsministerin ist es nachweislich völlig schnuppe, wer denn diese MVZ betreibt. Eine ehemalige Sozialistin lässt es sehenden Auges zu, dass profitorientierte Unternehmen im bewährten Bereich der ambulanten haus- und fachärztlichen Versorgung wildern! Sie fordert und fördert die Industrialisierung der ambulanten Versorgung!
Schreddert die Gesundheitskarte!
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Schreddert die Gesundheitskarte!

Parlamentarisch Kammerwahl Nordrhein Juni 2009

Kammersitzung Nov. 2010
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Kammersitzung Nov. 2010
  • Bei der Kammerwahl in Nordrhein: Fraktion Freie Ärzteschaft 14 Mitglieder - Vorsitzender: Wieland Dietrich, Essen
Stellvertretender Vorsitzender: Christa Bartels, Zülpich - Gerd Schloemer, Düren
Weitere Fraktionsmitglieder
* Christoph Drechsler, Gummersbach
* Dr. med. Jutta Fleckenstein, Düsseldorf
* Martin Grauduszus, Erkrath
* Dr. med. Ulrich Henke, Bergisch Gladbach
* Dr. med. Peter Loula, Düsseldorf
* Dr. med. Angela Maug, Duisburg
* Hans-Peter Meuser, Langenfeld
Kammersitzung Nov. 2010
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Kammersitzung Nov. 2010
* Dr. med. Jürgen Schulze, Erftstadt
* Dr. med. Norbert Sijben, Dormagen
* Dr. med. Catherina Stauch,
* Walter Steege, Remscheid
20. Juni 2009 Kammerwahl in Nordrhein: Hoppe im Amt bestätigt - Bei den Kammerwahlen in Nordrhein blieb die Überraschung aus: Prof. Jörg-Dietrich Hoppe wurde im Amt bestätigt. Auf den Amtsinhaber entfielen 69 Stimmen der Delegierten. Der Gegenkandidat Martin Grauduszus konnte 41 Stimmen auf sich vereinen.
  • Für 2010 angekündigt: Die Freie Ärzteschaft will in diesem Jahr in großem Umfang bei den Wahlen zu den Kassenärztlichen Vereinigungen mitmischen. Das kündigte Verbandspräsident Martin Grauduszus an. "Wir treten an, um als parlamentarische Opposition innerhalb der Vertreterversammlungen die Möglichkeit zu haben, Verkrustungen im System aufzubrechen und die dringend notwendige Staatsferne der KVen herbeizuführen". (Auszug: Ärzte Zeitung)

Aktivitäten als "gewählte Delegierte" zum Deutschen Ärztetag ÄK-NO

Abstimmung in Dresden
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Abstimmung in Dresden
FÄ in Dresden 2010
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FÄ in Dresden 2010
Delegationsmitglieder Nordrhein in Dresden 2010
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Delegationsmitglieder Nordrhein in Dresden 2010
Redebeitrag in Dresden, Wieland Dietrich
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Redebeitrag in Dresden, Wieland Dietrich
Aktion in Dresden FÄ vor Semper-Oper
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Aktion in Dresden FÄ vor Semper-Oper


  • 113. Deutscher Ärztetag in Dresden Mai 2010
„Der Deutsche Ärztetag fordert den Gesetzgeber auf, alle Bestrebungen einer Demontage und Deprofessionalisierung des Arztberufes entgegenzutreten. Wir Ärzte fordern die Unabhängigkeit ärztlicher tätigkeit; dies beinhaltet wirtschaftliche Unabhängigkeit und Weisungsunabhängigkeit von Kostenträgern, Geschäftsführungen und Politik. Freiberufliche Ärzte sind nach dem hippokratischen Eid ausschließlich ihren Patienten verpflichtet.“
Nur der unabhängige, freiberuflich tätige Arzt kann eine optimale Patientenversorgung in der ambulanten medizinischen Versorgungleisten – davon ist die Freie Ärzteschaft (FÄ) überzeugt. Einem entsprechenden Entschließungsantrag von Martin Grauduszus, Wieland Dietrich und Christa Bartels zur „Wiederherstellung ärztlicher Unabhängigkeit“ stimmte der Deutsche Ärztetag nun zu. (aend)
Wieland Dietrich kritisierte in seinem ersten Redebeitrag gleich einen von der Bundesärztekammer vorbereiteten - und relativ allgemein gehaltenen - Leitantrag zur Gesundheitspolitik. „Das ist doch zu 70 Prozent die Handschrift der KBV“, monierte Dietrich und forderte die anwesenden Ärzte auf, „zu erkennen, dass Qualitätsmedizin in der ambulanten Versorgung nicht mehr möglich“ sei. Reglementierungen durch Politik und Behörden hätten den freien Arztberuf an die Kette gelegt. Nur die Kostenerstattung führe aus dieser Misere. Der Ärztetag müsse daher ein deutliches Zeichen für die Kostenerstattung setzen.
Der Antrag zur Kostenerstattung ist knapp gescheitert: Insgesamt 118 Delegierte des 113. Deutschen Ärztetages in Dresden entschieden sich gegen den Vorschlag von Angelika Haus (Hartmannbund Nordrhein), die eine „Einführung eines allgemeingültigen Kostenerstattungssystems mit sozial verträglicher Selbstbeteiligung“ gefordert hatte. 95 Delegierte sprachen sich – bei wenigen Enthaltungen – für die Kostenerstattung aus.


Offizielle Lobbyliste beim Bundestag

Präsident und Pressesprecher bei der Jahresversammlung in KÖLN 12.11.2011
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Präsident und Pressesprecher bei der Jahresversammlung in KÖLN 12.11.2011
  • Eintrag 1286: - Name und S i t z , 1 . A d r e s s e (Aktuelle Fassung der öffentlichen Liste über die Registrierung von Verbänden und deren Vertretern (Stand: 16.07.2010))
Freie Ärzteschaft e.V. - Bergstraße 14 - 40699 Erkrath - Tel.: (02104) 1385975 Fax: (02104) 449732 - E-Mail: mail@freie-aerzteschaft.de / :Internet: http://www.freie-aerzteschaft.de
V o r s t a n d und G e s c h ä f t s f ü h r u n g
Martin Grauduszus, Präsident
Wieland Dietrich, 1. Vizepräsident
Dr.med. Peter Loula, 2. Vizepräsident
Dr.med. Ewald Proll, Schatzmeister
Dr.med. Axel Brunngraber, Schriftführer
I n t e r e s s e n b e r e i c h
Die Freie Ärzteschaft e.V., Gesellschaft zur Förderung des Freien Arztberufs in Deutschland, vertritt die berufspolitischen Interessen seiner Mitglieder auf Bundes- und Landesebene gegenüber Ärztekammern, Kassenärztlichen Vereinigungen, Krankenkassen und Politik.
Sie will eine zukunftsweisende und leistungsfähige Ausgestaltung des deutschen Gesundheitswesens und den Erhalt der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte.
M i t g l i e d e r z a h l
2.500
Anzahl d e r a n g e s c h l o s s e n e n O r g a n i s a t i o n e n: 5

Wahlen 2010 für die Verteterversammlungen KV/Ärztekammer

Kammerwahlen Hamburg
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Kammerwahlen Hamburg
Wahl-INFO-Niedersachsen - Liste FÄ&friends
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Wahl-INFO-Niedersachsen - Liste FÄ&friends
Kammerwahlen in Hamburg
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Kammerwahlen in Hamburg
07. Juli 2010 - als neue Mitglieder in die Vertreterversammlung der KV Hamburg wurden Dr. Silke Lüder, Allgemeinärztin und Kim Lieschke, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde gewählt.
  • In Niedersachsen wird gewählt: In der Zeit vom 16. bis einschließlich 27. September 2010 findet die Wahl zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) statt. Die Körperschaft hat auf ihrer Internetseite die Wahlvorschläge aufgelistet. Zu wählen sind insgesamt 50 Mitglieder, die sich nach einem festen Schlüssel aus 45 Ärzten und fünf Psychologischen Psychotherapeuten bzw. Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten zusammensetzen. Auf insgesamt 58 Listen kandidieren 226 Ärztinnen und Ärzte sowie 19 Psychologische Psychotherapeuten. Die ärztlichen Mitglieder wählen ihre 45 Vertreter in elf Wahlkreisen.
KVNO-Logo
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KVNO-Logo
KV-Wahlen, Wahlergebnis der KV-Nordrhein - Die Freie Ärzteschaft freut sich über einen riesen Erfolg:
Vier Sitze für die Hausärzte: Martin Grauduszus, Dr. Heidemarie Pankow-Culot, Walter Steege, Gerd Ekkehard Höveler
Drei Sitze für die Fachärzte: Wieland Dietrich, Dr. Peter Loula, Dr. Catherina Stauch
KV-BW
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KV-BW
  • Die KV Baden-Württemberg hat das amtliches Ergebnis zur Wahl der Vertreterversammlung bekannt gegeben: Demnach ist die MEDI-Liste als stärkste Kraft aus der Wahl hervor gegangen: 13 der 50 Sitze konnten die Vertreter des Ärzteverbundes um den Stuttgarter Allgemeinmediziner Dr. Werner Baumgärtner erringen. An zweiter Stelle steht die Liste des Hausärzteverbandes mit zehn Sitzen, gefolgt von der „Allianz unabhängiger Ärzte“ mit fünf Sitzen. Auch die Liste der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) um den Chirurgen Dr. Dieter Haack errang fünf Sitze. Die Ärzte der „Sprechenden Medizin“ dürfen künftig vier Vertreter in das KV-Gremium schicken. Gleich hinter der „Jungen Liste“ (3 Sitze) schaffte auch die Freie Ärzteschaft (FÄ) den Einzug in die Vertreterversammlung (2 Sitze). Daneben erhielten auch die Listen „Ermächtigte+Krankenhausärzte“ (2 Sitze), „Psychotherapeutenbündnis“ (3 Sitze), „Psychotherapie und mehr“ (1 Sitz) sowie die „Freie Liste“ (1 Sitz) genug Stimmen für den Einzug in die KV-Versammlung.
  • Marburger Bund stellt stärkste Fraktion der Ärztekammer Hamburg - Für die „Hamburger Ärzteopposition“ stimmten 6,52 Prozent der Ärzte, die Liste „Psychotherapie – Psychosomatik – Psychiatrie“ belegt mit 6,13 Prozent drei Sitze. Ebenso viele Vertreter entsenden die „Liste Integration“ mit 5,24 Prozent und die erstmals angetretene Liste „Freie Ärzteschaft“ mit 4,43 Prozent der Stimmen.
Dr.Ludger Wollring am Mikrofon
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Dr.Ludger Wollring am Mikrofon
Abstimmung - Hände hoch!!
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Abstimmung - Hände hoch!!
Was redet der da ?? Antrag ??
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Was redet der da ?? Antrag ??
  • Vorstandswahlen in Düsseldorf - KV am 4.12.2010 Die konstituierende Sitzung der VV der KVNo aus der subjektiven Sicht eines Mitgliedes der Vertreterversammlung und des Verbundes "Allianz für Nordrhein" schildert Dr. Ludger Wollring. Der Essener Augenarzt ist Mit-Initiator der "Berlin-Essener Resolution".
Da der „Allianz für Nordrhein“ seitens der Mitbewerber kein Signal gegeben wurde, dass in irgend einer Form eine Unterstützung ihrer Anliegen bzgl. der Vorstandswahl erfolgen könnte oder würde - und da dieses sogar definitiv ausgeschlossen wurde – wird es manchem verständlich sein, dass die Vertreter aus dem Verbund „Allianz für Nordrhein“ in der Umkehr dann auch nicht mehr bereit waren, die Kandidaten aus den eigenen Reihen zu benachteiligen und bei der Besetzung der diversen Gremien Personalentscheidungen zugunsten deren zu fällen, die zuvor jegliche mehrfach und ausdauernd erbetene Kooperation mit der „Allianz für Nordrhein“ (zumindest für diesen Tag) abgelehnt hatten. Es wurde der Eindruck vermittelt, dass man einer Kooperation mit der „Allianz für Nordrhein“ eine Fundamentalopposition vorziehe. Warum man sich allein dazu in die VV der KVNo hatte wählen lassen, bleibt eine noch offene Frage.
  • 06. Dezember 2010 - Die Delegiertenversammlung, das Parlament der Ärztekammer Hamburg, wählte in ihrer konstituierenden Sitzung am Montagabend Dr. Frank Ulrich Montgomery für weitere vier Jahre zum Präsidenten der Ärztekammer Hamburg. Er erhielt 42 Stimmen. Gegen ihn trat die Allgemeinmedizinerin Dr. Silke Lüder (Freie Ärzteschaft) an. Sie erhielt 14 Stimmen.
  • Ansätze in 2011: An die Damen und Herren von Presse, Rundfunk und Fernsehen
Sehr verehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen, verbunden mit meinen besten Wünschen für Gesundheit, Glück, Zuversicht und persönliches Wohlergehen im Neuen Jahr lade ich Sie sehr herzlich ein zur Neujahrs-Pressekonferenz "Freie Ärzteschaft" 18.01.2011 um 11.00 Uhr.
Vorrangig wird es für die ‚Freie Ärzteschaft’ auch im Jahr 2011 weiter darum gehen, für den Erhalt der wohnortnahen flächendeckenden Versorgung der Patienten durch wirtschaftlich unabhängige niedergelassene Ärzte zu kämpfen. Dazu gehört unabdingbar die schrittweise Einführung eines direkten Vertragsverhältnisses zwischen Arzt und Patient mit der Kostenerstattung als weiterer Säule im Versicherungssystem. Auch das endgültige Aus für die elektronische Gesundheitskarte in der vorliegenden Form gehört unverändert und forciert auf die Agenda ärztlicher Berufspolitik. Garantien der politisch Verantwortlichen zu diesen Forderungen werden bislang von der Ärzteschaft schmerzlich vermisst.
Innerärztlich wird es darum gehen, bei den 2011 anstehenden Neuwahlen zu den Präsidien und Vorständen der ärztlichen Spitzenorganisationen auf Bundesebene durch entsprechende personelle Besetzung den hier überfälligen radikalen Umbau zu wirklichen Interessenvertretungen der Ärzteschaft nachhaltig zu initiieren. Mit freundlichen Grüßen Ihr Peter Orthen-Rahner

Jahresversammlungen - Personelles

Ruecktritt HPM KÖLN 19.9.2009
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Ruecktritt HPM KÖLN 19.9.2009
Wahlen in Köln 2011 unter Leitung durch RA Lennartz
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Wahlen in Köln 2011 unter Leitung durch RA Lennartz

September 2009

  • 19. September 2009 - Der Erkrather Allgemeinmediziner Martin Grauduszus bleibt für weitere zwei Jahre Präsident. Auf der Mitgliederversammlung in Köln sprachen ihm die Delegierten bei nur wenigen Enthaltungen das Vertrauen aus. Grauduszus, der auch Mitglied im Vorstand der Ärztekammer Nordrhein ist, führt die ‚Freie Ärzteschaft’ seit 2005.
Überraschend trat der bisherige 1. Vizepräsident Hans-Peter Meuser, Allgemeinarzt in Langenfeld/Rheinland, von diesem Amt zurück, das er seit der Gründung des Vereins bekleidet hatte. Meinungsverschiedenheiten was Sachfragen, den Weg und das Ziel angehen, mündeten schließlich in die Konsequenz des Rücktritts (nach schriftlicher Begründung, die er dazu abgab). An seine Stelle wählten die Delegierten den Essener Dermatologen Wieland Dietrich, bisher Schriftführer im Vorstand des Vereins.
Im Amt bestätigt wurden der 2. Vizepräsident Dr. Peter Loula, Augenarzt in Düsseldorf, und Dr. Ewald Proll, Psychiater in Wuppertal, als Schatzmeister. Als Schriftführer neu in den Vorstand gewählt wurde Dr. Axel Brunngraber, Internist in Hannover.
Als Präsident und als Vorstandsmitglied bei der Versammlung am 12.11.2011 in Köln erneut gewählt
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Als Präsident und als Vorstandsmitglied bei der Versammlung am 12.11.2011 in Köln erneut gewählt

November 2011

  • 12. November 2011 - 1. Vize-Präsident bleibt Wieland Dietrich, Dermatologe aus Essen, der sich mit 29 Stimmen gegen den Allgemeinmediziner Steffen Kroll (Bielefeld) durchsetzen konnte, der zwölf Stimmen erhielt. Neue 2. Vize-Präsidentin wurde Dr. Silke Lüder, Allgemeinärztin aus Hamburg und Sprecherin des Bündnisses "Stoppt die eCard" mit 27 Stimmen; sie löst den Düsseldorfer Augenarzt Dr. Peter Loula ab, der 14 Stimmen erhielt.
Schatzmeister des Verbandes bleibt der Wuppertaler Psychiater Dr. Ewald Proll, der bei zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung 33 Ja-Stimmen erhielt. Der hausärztliche Internist Dr. Axel Brunngraber (Hannover) setzte sich mit 22 Stimmen gegen die Kinderärztin Dr. Heidemarie Pankow-Culot (Heiligenhaus) durch, die 20 Stimmen erhielt, und bleibt Schriftführer des Verbandes.
Martin Grauduszus über die Bilanz des Jahres 2012 - Licht&Schatten
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Martin Grauduszus über die Bilanz des Jahres 2012 - Licht&Schatten

November 2012

Der neu gewählte Vorstand von Freie Ärzteschaft - KÖLN 17.11.2012
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Der neu gewählte Vorstand von Freie Ärzteschaft - KÖLN 17.11.2012
Köln 17. November 2012
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Köln 17. November 2012
  • 17. November 2012 - Köln, die Jahresmitgliederversammlung ist mit über 100 Mitgliedern ungewöhnlich gut besucht, thematisch hatten im Vorfeld erhebliche Meinungsverschiedenheiten im Verlaufe des ganzen Jahres Aufsehen erregt. Das führt heute zum gemeinsamen Verzicht aller Vorstandsmitglieder nach einer während der Sitzung von zwei Experten für das Vereinsrecht formulierten Erklärung, die jeweils individuell in der Versammlung verlesen und anschließend unterzeichnet wird. Infolge dieses Rücktritts - der vorausgesehen wurde - waren anschließend Neuwahlen erforderlich, wobei sich bei den zwei Kandidaten für den Vorsitz Wieland Dietrich mit deutlicher Mehrheit gegenüber Martin Grauduszus durchsetzte.

Freie Ärzteschaft - wie sie von anderen gesehen wird

Kameltreiberlehrgang Herbst 2008 SAHARA,Tunesien
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Kameltreiberlehrgang Herbst 2008 SAHARA,Tunesien

Zitate

  • Wir leben doch nicht in einer Monarchie oder Diktatur, wo man anordnen kann ohne kommunizieren zu müssen. Kommunikationsfähigkeit zu vernachlässigen kann in einer Gesellschaft wie unserer nicht funktionieren, wenn man etwas verändern will. Warum?
1. Sie müssen Ihr Anliegen breit und überzeugend in Ihre Zielgruppe (Kassen-Ä.) hinein kommunizieren, um Mitglieder zu gewinnen
2. Wenn Sie eine kritische Menge von Mitgliedern gewonnen haben und an die Umsetzung Ihrer Ziele gehen wollen, müssen Sie Ihren Ansatz breit und überzeugend in die Gesellschaft hinein kommunizieren, um die Menschen mitzunehmen.
Wenn Sie Leute vor den Kopf stoßen, gibt es lediglich einen Riesen-Ärger und sonst garnichts. Die Grundlage jeder Behandlung ist eine von Vertrauen und positiven Erwartungen getragene Arzt-Patient-Beziehung. Gegen eine Front von sozialromantisch infizierten Politikern, um ihre Existenz kämpfenden Kassen und anderen Institutionen und sowieso Ärzte-kritischen Medien, die dann den aufgebrachten und mit 600-Euro-Stundensätzen konfrontierten Patienten nach dem Mund reden, werden Sie kaum einen Paradigmenwechsel von der Chipkarten-Rundum-Versorgungsmentalität hin zur Direktabrechnung-Eigenverantwortung hinbekommen.
(aus einem Diskussionsbeitrag Dr. S.G. in facharzt.de)


Quellen

M.Grauduszus im Gespräch mit P.Orthen-Rahner auf dem Deutschen Ärztetag in Dresden 2010
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M.Grauduszus im Gespräch mit P.Orthen-Rahner auf dem Deutschen Ärztetag in Dresden 2010

Weblinks

DEMO-Team FÄ beim Deutschen Ärztetag in MAINZ 19.5.2009
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DEMO-Team FÄ beim Deutschen Ärztetag in MAINZ 19.5.2009
Persönliche Werkzeuge