Günter Gerhardt

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G. Gerhardt
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G. Gerhardt

Dr. Günter Gerhardt, geboren 1947 in Neustadt an der Weinstraße, ist Facharzt für Allgemeinmedizin und ein ärztlicher Standesfunktionär. Er ist Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz

Inhaltsverzeichnis

Biographische Daten

Dr. Günter Gerhardt
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Dr. Günter Gerhardt
  • 1974 medizinisches Staatsexamen
  • 1975 Approbation
  • 1976 Promotion
  • Weiterbildungen zum Facharzt für Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Chirurgie, Kinderheilkunde und Innere Medizin. Berufsbegleitend Ausbildung zum Psychotherapeuten.
  • 1989-2004 Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinhessen.
  • Vorsitzender der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz (LZG) und Lehrbeauftragter der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.
  • Praxistätigkeit in Gemeinschaftspraxis in Wendelsheim/Rhh.
  • seit 1994 Moderation von mehr als 2000 Fernseh- und Rundfunksendungen (ZDF/SWR)

Zitate

Persönliches

  • Ich wollte immer Journalist werden oder Arzt. Das positive Bild vom Arzt habe ich als Junge von unserem Hausarzt erhalten, der für mich ein charismatisches Vorbild war. Auch im Journalismus steht der Mensch im Mittelpunkt. Um etwas "Anständiges" zu lernen, wie es mir mein Vater geraten hatte, habe ich Medizin studiert. Dennoch blieb ich dem Journalismus treu und trat an der Uni in Mainz erst einmal der Redaktion der Studentenzeitung bei. Mittlerweile bin ich in diversen Medien präsent: Bei SWR4 mit dem "Gesundheitstipp", im ZDF mit "PRAXIS täglich", in 3sat mit "Teletipps vom Hausarzt" und schreibe Kolumnen in vielen Zeitungen.
  • In meiner mittlerweile über 20jährigen Tätigkeit als Arzt habe ich in der Zusammenarbeit mit Patienten auch immer wieder neue Möglichkeiten des Umgangs mit und der Bewältigung von Krankheiten kennengelernt, die in keinem Lehrbuch stehen. Diese Erfahrungen möchte ich vielen Menschen, vor allem natürlich Betroffenen bekannt und bewußt machen“.
  • Der"Fernseh-Doc" Ein für Gerhardt in mehrfacher Hinsicht schwieriges Jahr war das Jahr 2000: Da gab es einerseits den Verdacht, der damalige Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinhessen (heute KV Rheinland-Pfalz) decke einen Fall von Abrechnungsbetrug in seiner KV und behindere die staatsanwaltlichen Ermittlungen in einem Laborskandal. Erst 2006 wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt. Gleichzeitig geriet die von Gerhardt moderierte populäre ZDF-Ratgebersendung „Gesundheit“ wegen zu großer Nähe zur Pharmaindustrie in die Kritik und wurde in der Folge eingestellt. In beiden Fällen konnte dem Allgemeinmediziner keine Verstrickung nachgewiesen werden, doch hinterließen die Affären Spuren: „Das kann man nicht einfach so wegstecken“, erklärt der Medienprofi, der anschließend zwei Magengeschwüre auskurieren musste.

Als Medizinautor und Volksaufklärer

  • Nach den guten Rezensionen hatte ich mir wesentlich mehr erwartet. Einzelne Themen werden anhand von Paaren mit ihren jeweiligen Problemen erörter (was ja nicht schlecht ist). Nur heißt es dann in jeder Episode: "Der Arzt meinte dann..." oder "Der Arzt empfahl dem Paar" etc., was mir persönlich oberlehrerhaft vorkam. (Leserin in amazon-Beurteilung zu "Lust auf Sex: Anregungen für ein erfülltes Liebesleben")
  • Zum Thema Gesundheitspolitik erklärte Dr. Gerhardt kurz, dass die Menschen zwar immer älter, aber “nicht gesünder älter würden“. Dies, in Verbindung mit immer dickeren und unbeweglicheren Kindern würde zu erhöhten Kosten führen, die aufgrund der Arbeitslosigkeit von immer weniger Beitragszahlern getragen werden müsse. „Wenn wir nicht lernen mit unserer Gesundheit besser umzugehen, dann wird alles noch schlimmer und teurer werden“, so der Arzt. („Alexander Schweitzer trifft ...“ Dr. Günter Gerhardt SPD- Südpfalz]
MAINZ 2.4.2008 Ärztetag RLP - Ich blicke durch ... ohne Ihre Kugelschreiber
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MAINZ 2.4.2008 Ärztetag RLP - Ich blicke durch ... ohne Ihre Kugelschreiber
  • Mit Bezug auf die Region verwies Gerhardt auf die Heilmethoden der Heiligen Hildegard: „Baldrian, Hopfen und Melisse – sie alle beruhigen auf natürliche Art und können zu einem besseren Schlaf verhelfen“, sagte Gerhardt. Ohnehin sei die Heilige Hildegard ihrer Zeit weit voraus gewesen, was ihr heute zu großer Popularität verholfen hätte. Die Person und das Wirken der Heiligen Hildegard von Bingen sei ein „Pfund, mit dem man überregional wuchern kann.“


TV und Talkshows

  • Die KV Rheinland-Pfalz hat sich vor einiger Zeit vorgenommen, auch in der Öffentlichkeit Flagge zu zeigen. Dazu hat sie Patientenveranstaltungen ins Leben gerufen, bei denen KV-Chef Dr. Günter Gerhardt alleine oder mit Gästen vor allem über Volkskrankheiten aufklärt. "Das A und O für ein erfülltes Leben" aufklären .... bei der anschließenden Fragerunde trauten sich aber nur wenige Besucher, sich direkt mit ihren Problemen an Oswalt Kolle zu wenden. Hausärztliche Ratschläge von Gerhardt waren mehr gefragt.
  • Mehr Geld für Ärzte, schlechtere Medizin für Patienten? SWR-Streitgespräch bei Thomas Leif mit Karl Lauterbach am 23.3.2009 (Video-Mitschnitt) - SPIEGEL 13/2009 dazu: Der einstige deutsche Medienliebling Arzt ist abgestürzt. Und er bekommt es zu spüren. Vergangene Woche etwa saß der frühere ZDF-Fernsehdoktor und heutige Kassenarztfunktionär Günter Gerhardt in der neuen SWR-Polit-Talkshow „2 + Leif“. Er gab sich leutselig und lustig, fand aber keine Antwort auf eine einfache Frage. „Wenn man über 100 000 Euro im Jahr verdient, davon kann man doch wirklich leben“, bohrte der Moderator. Gerhardt rief noch ein verzweifeltes „Diese Diskussion ist ja so furchtbar falsch“. Dann ging er unter. Seit die Ärzteschaft trotz einer Finanzspritze von drei Milliarden Euro einfach weitermacht im Honorarstreit, verlieren viele Mediziner an Glaubwürdigkeit.
  • Die Vertreterversammlung der KV Rheinland-Pfalz hat das endgültige Aus für das Wartezimmerfernsehen KV-TV-Prisma beschlossen. Das Wartezimmerfernsehen war 2009 vom damaligen Vorstand unter der Führung von Dr. Günter Gerhardt ins Leben gerufen worden. Unter anderem sollte es dazu dienen, den Patienten nahezubringen, was gesundpolitische Entscheidungen für den Arzt in der Praxis und somit auch für den Patienten bedeuten. Doch obwohl die KV insgesamt 30.000 Euro in Werbung investiert und den Abopreis von 50 auf 25 Euro gesenkt hatte, fanden sich nur 19 Interessenten. Um kostendeckend arbeiten zu können, hätten 150 Ärzte KV-TV-Prisma abonnieren müssen. Zur Zeit muss die KV monatlich 208 Euro pro Teilnehmer drauflegen, um die laufenden Kosten zu bestreiten.

Der Standes- und Berufspolitiker

  • Startschuss für das Modellprojekt „Patientenquittung“ in Rheinhessen„Sollte der Versuch erfolgreich verlaufen, werden wir uns für eine bundesweite Einführung der Patientenquittung einsetzen“, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm, zum Start des Modells. Er bedauerte es, dass den Patienten aufgrund des derzeitigen Honorarsystems nur eine ungefähre Kostenübersicht ausgehändigt werden könne. Er mahnte deshalb eine Gebührenordnung mit festen Euro-Beträgen an. Für die Ausstellung einer Quartalsquittung erhalten die Ärzte 2,25 Euro, für die „Tagesquittung“ 1,50 Euro. Insgesamt stehen für das Projekt rund 770 000 Euro zur Verfügung. Den größten Teil der Kosten tragen die Krankenkassen. Die Kosten für die wissenschaftliche Begleitung in Höhe von rund 74 000 Euro übernimmt das ZI.
  • Dr. Günter Gerhardt ist erneut im Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). In der Vertreterversammlung, die sich gestern über zwei Stunden länger hinzog als vorgesehen, trat als einziger Gegenkandidat Sanitätsrat Dr. Volkhard Bangert aus Daun gegen Gerhardt an. Der Rheinhesse, der seine Kandidatur bereits vor Wochen angekündigt hatte, entschied die Wahl schließlich knapp mit 21 zu 19 Stimmen für sich. Eindeutig fiel dann die Entscheidung aus, wer in dem 2007 noch dreiköpfigen Vorstand aus Gerhardt, der im Mai 2007 in das Greminum gewählten Sigrid Ultes-Kaiser und dem Ende des Jahres ausscheidenden Rainer Hinterberger den Vorsitz übernehmen soll: Gerhardt erhielt 39 von 40 Stimmen. Nötig geworden war die Neubesetzung, nachdem Carl-Heinz Müller im Juli 2007 seinen Wechsel zur Kassenärztlichen Bundesvereinigung bekannt gegeben hatte, in der er zum neuen Vorstand für den hausärztlichen Versorgungsbereich gewählt worden war. Der Trierer Facharzt für Allgemeinmedizin hatte 2005 den Vorsitz der damals neu gebildeten KV Rheinland-Pfalz (RLP) übernommen und als einziger der zunächst vier hochdotierten Vorstände die ersten zwei Jahre unbeschadet überstanden. Ende 2006 waren zwei Vorstände wegen Vertrags- und Rechtsverstößen ausgeschieden, mit einem dritten stritt die KV Monate lang juristisch über dessen Vertragsdauer. Anfang Mai 2007 wurde Müller Sigrid Ultes-Kaiser als zweiter Vorstand zur Seite gestellt. Bis zur gestrigen Neuwahl blieb Müller als Vorstandsvorsitzender der KV RLP im Amt, um nach eigenen Angaben einen geordneten Übergang zu gewährleisten.
  • "Ich werde mich für eine starke Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz einsetzen. Gemeinsam mit meiner Stellvertreterin Dr. Sigrid Ultes-Kaiser werden wir den Dialog mit unseren Mitgliedern weiter intensivieren", erklärte Gerhardt. "Wichtig ist, dass wir uns in Gesprächen mit der Politik für eine gerechte Honorarsituation engagieren und den Service für unsere Mitglieder erweitern.
  • Aktion "Schnelle Hilfe": Ratsuchende Kollegen müssen freundlich und kompetent Auskunft bekommen – und dürfen nicht von einer Warteschleife in die nächste verbunden oder nur auf die Internetseite verwiesen werden. Die Ärzte rufen oft zwischen zwei Patienten an und legen Wert auf schnelle Hilfe. Wir haben jetzt ein neues Service-Center und sind auf dem richtigen Weg. Viele Abläufe können wir aber sicher durch Schulungen und Training weiter optimieren.

Der KV-Vorsitzende und die Honorarreform

  • Proteste gegen Honorarreform bei Ärzten - Der KV-Vorstandsvorsitzende Günter Gerhardt befürchtet, dass es zu Praxisschließungen kommen wird. Er forderte von der Landesregierung, die Honorarverteilung so zeitnah wie möglich wieder zur alleinigen Aufgabe der Landes-KV zu machen, ohne dass die Politik in die Mittelverteilung eingreife. Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) erwiderte auf der Kundgebung, die Demonstranten protestierten am falschen Ort, denn für die Verteilung der Honorare sei die KV zuständig. Rund 250 Ärzte und Arzthelferinnen aus Rheinland-Pfalz haben vor dem Gesundheitsministerium in Mainz für eine bessere Vergütung demonstriert. (Mittwoch 2.12.2009)
  • Für Gerhardt ist das Maß der Zumutbarkeit überschritten Der rheinland-pfälzische KV-Chef Dr. Günter Gerhardt ließ bei der von KV und Landesärztekammer gemeinsam ausgerichteten Veranstaltung keinen Zweifel daran, dass für ihn das Maß der Zumutbarkeit spätestens dann erreicht sei, wenn die Honorarreform zum Jahreswechsel keine wesentlichen Verbesserungen bringen würde. "Wenn das jetzt auch nicht klappt, dann geht nichts mehr, denn die Belastung in den Praxen hat ein Maß erreicht, das ich nicht mehr bereit bin mitzutragen", gab sich Gerhardt kämpferisch.
  • Trotz der vielen Probleme mit den RLV verteidigte der KV-Chef bei der letzten Vertreterversammlung die Honorarreform im Grundsatz. Die Abschaffung der Kopfpauschalen, der alten Budgetierung, der Anbindung an die Entwicklung der Grundlohnsumme sowie die Einführung eines Morbiditätsfaktors und ein voraussichtlicher Honorarzuwachs von drei Milliarden Euro seien positiv zu bewerten. "Aber das Handwerkszeug zur Verteilung der Gelder ist gelinde gesagt miserabel", kritisierte er. Ein lautstarker Teil der Vertragsärzte empfinde die Reform als Fehlschlag und suche die Schuld dafür nun bei der KBV und der KV. Gerhardt forderte, die Verantwortung für die Honorarverteilung wieder ausschließlich den Kassenärztlichen Vereinigungen zu überlassen. "Die Mitbestimmung der Kassen hat überhaupt nichts gebracht", sagte er, "sie verstehen das System nicht, verweigern jegliche Haftung und lehnen sich bei Protesten gegen die Honorarverteilung mit dem Hinweis auf den Sicherstellungsauftrag der KV bequem zurück."


Der KV-Vorsitzende und die Kostenerstattung

  • 30.12.2009 - Die KV-RLP hat eine Umfrage zur Kostenerstattung gestartet. Unter anderem will die Körperschaft damit in Erfahrung bringen, wie groß der Rückhalt in der Ärzteschaft für ein geplantes Modellprojekt zur Kostenerstattung ist. „Wir möchten Sie heute um Ihre Meinung zu diesem Thema bitten und von Ihnen wissen, ob Sie eher für den Erhalt des jetzigen Sachleistungssystems oder eher für einen Wechsel zur Kostenerstattung votieren“, schreibt die KV in ihrem Rundbrief. Da das Ergebnis der Umfrage „herausragende Bedeutung“ hat, seien die Ärzte aufgerufen, bis zum 15. Januar 2010 ihre Antwort zu faxen.
Die von der KV RLP vorgeschlagene Kostenerstattung darf aber nicht zur Kostenexplosion führen. Eine weitere Mengenausweitung der erbrachten Leistungen ist nicht Ziel des Systemwechsels und auch nicht durch die Morbidität der Bevölkerung begründbar. Vielmehr ist die durch Sachleistung vorherrschende unnötige Mehrbehandlung zu begrenzen.
Aus wirtschaftlichen Gründen werden diagnostische Leistungen zwischen Haus- und Fachärzten sowie ambulantem und stationärem Sektor hin und hergeschoben. "Quartalsferien" oder "Zweiklassenmedizin" sind oft gehörte Vorwürfe. Wenn eine Leistung immer gleich vergütet wird, unabhängig von Ort, Patient und Zeit, gehört dies der Vergangenheit an.
Denn gerade eine frühzeitige und umfangreiche Diagnostik verhindert im späteren Krankheitsverlauf schwerwiegende und damit teure Komplikationen oder Folgeerkrankungen. Ebenfalls ist durch Kostenerstattung eine gezielte Förderung von Präventionsmaßnahmen möglich. All diese Aspekte werden die Zahl der Arztkontakte reduzieren. Die Fließbandmedizin wird gestoppt und das Arzt-Patienten-Verhältnis durch eine intensivere, zeitlich flexiblere Betreuung auf hohem Niveau ersetzt.
Der Vorstand der KV RLP hat das eindeutige Signal ihrer Mitglieder verstanden und wird auch über einen langen Zeitraum hinweg hartnäckig an der Umsetzung der Kostenerstattung in Rheinland-Pfalz arbeiten.
  • Am 12.4.2010 fand mit dem KV-Vorsitzenden Gerhardt ein Gespräch im kleinen Kreis (HNO-Kollege, 4 Augenärzte) statt. Zum Thema Kostenerstattung wurde Gerhardt vom RLP-Gesundheitsministerium zurückgepfiffen. Jedenfalls wurde eine Unterstützung von dort ausgeschlossen. "Wenn Sie eine Krankenkasse finden, die da mitspielt, dann können Sie es ja machen." - Die lokale TKK hatte ursprünglich Interesse gezeigt, wurde dann aber auch von ihrem Obersten zum Umlenken gezwungen. Lediglich einige wenige BKKs, die leider räumlich entfernt von RLP agieren, könnten sich noch mit der Kostenerstattung anfreunden. Dies macht natürlich für Ärzte in RLP keinen Sinn. Die Betroffenheit war Herrn Gerhardt sichtlich anzumerken. Mir persönlich war wahrscheinlich schon vorher klar, dass sich kein Mensch (KK-Ministerium) dafür interessiert, wenn 70% der Kassenärzte ein Votum für die KE abgeben. (Aussage eines Teilnehmers daran)

Parteizugehörigkeit

  • Der 60-Jährige hat aus seiner SPD-Mitgliedschaft nie einen Hehl gemacht. Ihm werden entsprechend gute politische Kontakte zur sozial-liberal geführten Landesregierung nachgesagt. Zu einem seiner wichtigsten Ziele erklärte Gerhardt, noch mehr dafür tun zu wollen, dass Ärzte nicht in Regressgefahr gerieten. Aber er wolle auch sein über viele Jahre in Medien und Politik aufgebautes Netzwerk dazu nutzen, sich für die Belange der Kollegen einzusetzen.
  • Dr. Günter Gerhardt bewirbt sich um Landtagskandidatur im Wahlkreis 29 Mainz-Bingen | 14.05.2005 | von Thomas Haag (Bericht aus der Allgemeinen Zeitung) Sticht im Spiel um die SPD-Landtagskandidatur im Wahlkreis 29 ein Joker? Überraschend hat mit Dr. Günter Gerhardt ein neuer, interessanter Anwärter sein Interesse offen bekundet. Sein "Makel": Er kommt nicht aus dem Wahlkreis. Günter Gerhardt scheint entschlossen, die fehlende Tuchfühlung zu den Genossen im Wahlkreis 29 rasch herzustellen. In seinem Schreiben bietet der Wendelsheimer Besuche zum Zweck des Kennenlernens an. Auch "persönlich im Einzelgespräch". Für Hausbesuche ist sich der SPD-Doktor demnach nicht zu Schade.
  • SPD will Solidarität im Gesundheitswesen erhalten Die Solidarität im Gesundheitswesen ist zentraler Bestandteil sozialdemokratischer Sozialpolitik. Dies sagte Malu Dreyer, MdL und rheinland-pfälzische Sozialministerin, in der Gründungsversammlung der Landes-Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG). Mehr als 200 Mediziner, Krankenpfleger, Apotheker, Kassenvertreter und andere Beschäftigte aus dem breiten Feld der Gesundheitsberufe waren dazu nach Mainz gekommen. Zum Vorsitzenden des ASG-Landesverbandes wählte die Versammlung Dr. Günter Gerhardt, niedergelassener Arzt aus Wendelsheim in Rheinhessen.
  • „Die ASG wird eine Lücke schließen innerhalb der Arbeitsgemeinschaften der rheinland-pfälzischen SPD“, sagte deren Generalsekretärin Heike Raab, MdL, die zur Gründungsversammlung eingeladen hatte. Von Rheinland-Pfalz werde in der Gesundheitspolitik ein Signal ausgehen, so der ASG-Bundesvorsitzende Armin Lang, MdL im Saarland. Die große Teilnehmerzahl mache die Bedeutung der ASG als Arbeitsgemeinschaft in der SPD deutlich. „Die Politik hört auf die ASG, die sagt, was die Praxis will.“ Großes Lob zollte der Bundesvorsitzende der Sozialpolitik im Land: „Was moderne Pflegepolitik angeht, ist Rheinland-Pfalz Flaggschiff in Deutschland.“ Dem geschäftsführenden Vorstand gehören neben Dr. Günter Gerhardt als Stellvertreter Anita Weiß (Koblenz) und Jochen Messer (Otterbach) an.


Publikationen

  • Gesund & fit bei jedem Wetter. Ein Wohlfühlkalender für das ganze Jahr (1998)
  • Sprechstunde mit Dr. Günter Gerhardt von Günter Gerhardt und Oliver Giebler (2000)
  • Wieder Lust an der Lust von Günter Gerhardt und Beatrice Wagner (2001)
  • Bewegung ist ein Kinderspiel. Anreize geben, Fehlhaltungen vorbeugen. von Dieter Breithecker und Günter Gerhardt (2001)
  • AktivBuch Gesundheit von Günter Gerhardt (2002)
  • Diabetes von Antje Müller-Schubert, Inga Strehlow, und Günter Gerhardt (2001)
  • Autogenes Training zur Tiefenentspannung, m. Audio-CD von Karin Hertzer und Günter Gerhardt (2001)
  • Das Anti- Schmerzbuch. Erfolgreiche Methoden zur Schmerzbehandlung von Günter Gerhardt (2001)
  • Praxishandbuch Chinesische Medizin. Pythotherapie und Akupunktur von Udayana Gendo und Günter Gerhardt (2002)
  • Sanfte Medizin. Ein kritischer Wegweiser durch alternative Heilverfahren von Günter Gerhardt und Beatrice Wagner (2002)
  • Depressionen: Mehr als nur ein Stimmungstief. Von Günter Gerhardt und Svenja Niescken (2003)
  • Brottrunk - Sauer und gesund von Günter Gerhardt und Bettina Wenzel (2003)
  • Schmerzen: Nicht unterdrücken, sondern behandeln. Was die moderne Schmerztherapie für Sie tun kann. Von Günter Gerhardt und Julia Pross (2003)
  • Cholesterin: So gehen Sie mit den Fetten um von Günter Gerhardt (2004)
  • So heile ich mich selbst. Gelenkschmerzen von Maria Lohmann und Günter Gerhardt (2005)
  • Traditionelle Chinesische Medizin. Sanftes Heilen aus dem fernen Osten von Beatrice Wagner, Günter Gerhardt, und Stefan Herker (2005)
  • Lust auf Sex: Anregungen für ein erfülltes Liebesleben von Beatrice Wagner und Günter Gerhardt (2005)

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