Gerd Glaeske
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Prof. Dr. rer. nat. Gerd Glaeske (geb. 1945)
Zentrum für Sozialpolitik Universität Bremen
Abteilung: Health Policy, Occupational Health and Social Medicine
Postfach 33 04 40
28 334 Bremen
Raum: 3250
Tel.: 0421 218-4401
Fax: 218-7455
E-mail: gglaeske@zes.uni-bremen.de
Sekretariat: Linda Kautz
Raum 3160
Tel.: 0421 218-4403
Fax: 0421 218-7455
E-Mail: lkautz@zes.uni-bremen.de
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Vita
Ab 1964 Studium der Pharmazie in Aachen und Hamburg, dort auch Promotion, Prüfung in den Fächern Pharmazeutische Chemie, Pharmakologie und Wissenschaftstheorie, Weiterbildung für Arzneimittelinformation.
Hier ist eine gewaltige biographische Lücke - wer weiss mehr?
1981-1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Abteilungsleiter für Arzneimittelepidemiologie am Bremer Institut für Sozialmedizin und Präventionsforschung (BIPS).
1988-1992 Leiter des Pharmakologischen Beratungsdienstes bei der AOK Kreis Mettmann
1992-1993 Leiter des Pharmakologischen Beratungsdienstes der Ersatzkassenverbände (VdAK/AEV)
1993-1996 Leiter der Abteilung Verbandspolitik und Grundsatzfragen der medizinischen Versorgung, Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V. (VdAK), Siegburg
1996-1999 Leiter der Abteilung für medizinisch-wissenschaftliche Grundsatzfragen bei der BARMER Ersatzkasse, Wuppertal
seit 1999 Professor für Arzneimittelversorgungsforschung am Institut für Sozialpolitik (ZeS) in Bremen.
Seit Juni 2003 Mitglied im geschäftsführenden Direktoriums des Zentrums für Public Health (ZPH) in Bremen.
Seit August 2003 ist Glaeske Mitglied des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen (www.svr-gesundheit.de).
Arbeitsschwerpunkte
- Transparenz, Qualität und Effizienz des Arzneimittelmarktes
- Wirkungen und Risiken von Arzneimitteln
- Neue Versorgungsformen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
- Gesundheitspolitik, Qualitätssicherung und Versorgungsforschung
Er ist 1. Vorsitzender der Fachgesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie (GAA).
Glaeske ist außerdem Autor, Mitautor oder pharmakologischer Berater verschiedener Bücher zu gesundheitspolitischen oder verbraucherorientierten medizinischen Themen, zum Beispiel für das "Handbuch Medikamente" (2000) sowie das "Handbuch Selbstmedikation" (2002) der Stiftung Warentest. Zudem ist er auch Autor oder Mitautor vieler gesundheitspolitischer Gutachten.
Mitgliedschaften, Herausgeberschaften, Mandate
- Mitglied (u.a.) der WHO-Drug Utilization Research Group
- Mitglied der Standardzulassungskommission bei BGA (Stellvertreter)
- Mitglied der GMDS
- Mitglied der Gesellschaft für klinische Pharmakologie und anderer gesundheitspolitischer Organisationen
- 1. Vorsitzender der Fachgesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie (GAA)
Zitate
- Beirat für Gesundheitsfonds zurückgetreten - CSU zweifelt an Fonds: Der pünktliche Start des Gesundheitsfonds am 1. Januar 2009 wird immer unwahrscheinlicher. Nach Informationen des „Handelsblatts“ hat bereits am Dienstagabend der wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt (BVA) geschlossen seinen Rücktritt erklärt. Der Rücktritt ist deshalb brisant, weil der Beirat das BVA eigentlich bei der Erarbeitung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs helfen soll – ohne den der Gesundheitsfonds nicht starten kann. 26.03.2008 Meldung in facharzt.de
- Das sechsköpfige Gremium teilte dem Gesundheitsministerium seinen Rücktritt in einem kurzen Schreiben ohne Angabe von Gründen mit, berichtete das "Handelsblatt". Es habe erhebliche Differenzen zwischen BVA und Gesundheitsministerium auf der einen Seite und den Wissenschaftlern auf der anderen Seite über die Umsetzung des Ausgleichs gegeben.
Quellen
http://www.svr-gesundheit.de/Startseite/Startseite.htm
http://www.wdr.de/tv/rundum_gesund/sendungen_2003/20031106/experte.jhtml
http://www.zes.uni-bremen.de/
