Hans Georg Faust

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Dr.Hans Georg Faust
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Dr.Hans Georg Faust

Dr. Hans Georg Faust, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU/CSU) - Arzt - geboren am 14. März 1948 in Hofheim/Taunus; römisch-katholisch; verheiratet, ein Sohn.

Grundschule, Gymnasium, 1966 Abitur. Medizinstudium an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main,

  • 1973 Staatsexamen.
  • 1974 Approbation,
  • 1975 Promotion, Facharztweiterbildung im Krankenhaus Limburg/Lahn.
  • 1980 Facharzt für Anästhesiologie,
  • 1980 Leitender Arzt in der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin in der Harzklinik "Fritz-König-Stift" in Bad Harzburg,
  • 1984 Ärztlicher Direktor.
  • Bundeswehrdienstgrad: Oberstabsarzt der Reserve.
  • 1982 Eintritt in die CDU
  • 1991 bis 2004 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Goslar, Mitglied des Vorstandes der CDU Niedersachsen.
  • Mitglied des Bundestages seit 1998 und seit November 2005 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit.


Zitate

  • Die gesetzliche Krankenversicherung ist die künftige Dauerbaustelle, und wer als Sozialpolitiker wahrgenommen werden will, muss an den Baugerüsten werkeln. Zaghaft wagen sich noch Annette Widmann-Mauz und Hans-Georg Faust hervor. (nach Süddeutsche Zeitung März 2002)
  • Ich bin mir sicher, dass es eine Verbesserung der Honorarsituation der niedergelassenen Ärzte geben wird. Die Größenordnungen, die realistisch diskutiert werden, reichen natürlich nicht an die von der KBV geforderte Summe von 4,5 Milliarden Euro heran.
  • Künftig würden die niedergelassenen Kollegen von der Verlagerung des Morbiditätsrisikos auf die Krankenkassen und vor allem von der Abkoppelung der Vergütungszuwächse von der Grundlohnsummensteigerung profitieren, sagt der CDU-Gesundheitspolitiker Dr. med. Hans Georg Faust. Vollständig hebt die Politik die Budgetierung nicht auf. Weil aber die Einführung der neuen Vergütungsordnung zum 1. Januar 2009 – anders als zunächst geplant – für die Krankenkassen nicht zwingend kostenneutral erfolgen muss, stehen die Chancen für Ärzte und Psychotherapeuten gut, mehr Geld für ihre Leistungen zu erhalten. (März 2007 Deutsches Ärzteblatt]
  • Er ( 111. Deutscher Ärztetag ULM 2008 ) hat aber seine Ablehnungsgründe (Einführung der Gesundheitskarte) diesmal präzisiert und nicht eine plumpe Verweigerung geäußert. Er hat auf Problempunkte hingewiesen, die aus meiner Sicht gelöst werden können. Die Sicherheit ist beispielsweise so ein Punkt. Manche Argumente – beispielsweise die Probleme mancher Patienten mit der PIN-Nummer – sind sicher auch schnell technisch aus der Welt zu schaffen. Da sollte man sich nicht vorschnell ins Bockshorn jagen lassen.
Faust: Gegenfrage: Macht es Sinn, dass Körperschaften des öffentlichen Rechts – nämlich die Krankenkassen – mit privatrechtlichen Vereinigungen Verträge abschließen müssen? Ich finde, das macht keinen Sinn. Zumindest müsste der Vertragspartner auch die Pflichten der Kassenärztlichen Vereinigungen erfüllen – also zum Beispiel die flächendeckende Versorgung sicherstellen oder Notdienste organisieren.
Immerhin war es die CSU, die mit der Änderung der Regelungen für Hausarztverträge die Axt an das KV-System gelegt hat.
Faust: Das stimmt. Ich bin aber persönlich der Meinung, dass man erst einmal eine Vorstellung haben muss, wie ein neues und vermeintlich besseres System aussehen könnte, bevor man das bisherige schrittweise beseitigt. Ich sehe im Moment nichts Besseres als das KV-System. Das heißt aber nicht, dass man nicht über Alternativen nachdenken darf. Aber dann muss man eine seriöse Debatte führen und die Folgen eines Systemwechsels genau abschätzen.
Interview mit dem CDU-Gesundheitspolitiker Dr. med. Hans Georg Faust: „Einfach mehr Geld ins System geben, löst die Probleme nicht“

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