Hausärzteverband

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Der Deutsche Hausärzteverband besitzt Landesverbände Der Deutsche Hausärzteverband ist mit über 32 000 Mitgliedern der größte Berufsverband der deutschen Vertragsärzte.

Satzung (auschnittsweise)
§ 6 Organe des Verbands
1. Organe des Verbands sind:
1. Die Delegiertenversammlung,
2. der Gesamtvorstand,
3. der Geschäftsführende Vorstand.
2. Die Mitglieder in Organen sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Delegiertenversammlung regelt Ausnahmen.
§ 7 Delegiertenversammlung
1. Die Delegiertenversammlung besteht aus 120 Delegierten, die von den Mitgliedsverbänden entsandt werden.
2. Jeder Mitgliedsverband stellt mindestens einen Delegierten, der vorab von der Gesamtzahl der Delegierten gem. Absatz 1 zugewiesen wird. Die Verteilung der danach verbleibenden Delegierten auf die Mitgliedsverbände erfolgt nach folgendem Verfahren:
Die nach Satz 1 verbleibende Zahl der Delegierten wird mit der Mitgliederzahl jedes Mitgliedsverbandes vervielfacht und das Produkt sodann durch die Summe der Mitgliederzahlen aller Mitgliedsverbände geteilt. Jeder Mitgliedsverband erhält zunächst so viele Delegierte, wie ganze Zahlen auf ihn entfallen. Danach zuzuteilende Delegierte sind in der Reihenfolge der höchsten Zahlenbruchteile zuzuteilen. Bei gleichen Zahlenbruchteilen entscheidet das Losverfahren, welches der Vorsitzende in einer Sitzung des Geschäftsführenden Vorstandes durchführt.


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Logo Hausärzteverband

Inhaltsverzeichnis

Gesundheitspolitische Forderungen

Wir fordern

  • eine Erhöhung der hausärztlichen Vergütung mit einer eigenen Gebührenordnung in Euro mit 75.-Euro Grundpauschale und spezifischen Zuschlägen.
  • keine Haftung für notwendige Arzneimittelverordnungen mit ärztlichem Honorar
  • massiven Bürokratieabbau
  • Erhalt der Freiberuflichkeit
  • mehr Vertragsfreiheit für den hausärztlichen Bereich.


Selbstbild

Schleyerhalle Stuttgart 11.03.2009
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Schleyerhalle Stuttgart 11.03.2009

10 gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Hausärzteverband:

  • Nur der deutsche Hausärzteverband vertritt gezielt Ihre beruflichen und wirtschaftlichen Interessen als Hausärztin oder Hausarzt
  • Wir machen uns stark für die hausarztbasierte ärztliche Versorgung
  • Wir fordern den Erhalt des qualifizierten Hausarztes nach einer einheitlichen Weiterbildung zum Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin
  • Wir beraten und unterstützen Sie bei Honorarkürzungen und Regress
  • Wir geben Ihnen juristischen Beistand
  • Wir helfen Ihnen bei allen Abrechnungsfragen
  • Wir sind unabhängig, kritisch und schlagkräftig
  • Wir bieten ein umfangreiches Fortbildungs- und Informationsangebot
  • Unser Netz der hausärztlichen Qualitätszirkel in Baden-Württemberg sichert die hausärztliche Fortbildung und innerärztliche Kommunikation

Die oben genannten 10 Ziele sind inzwischen in Überarbeitung begriffen, eine neue Internet-Seite befindet sich im Aufbau. (damals Stand Ende Juli 2006)

  • Mit seinen 17 Landesverbänden bietet der Deutsche Hausärzteverband seinen Mitgliedern vielfältige Serviceleistungen rund um den Arztberuf. Ob Rechtsbeistand bei Fragen zu Regressen, spezielle Fachinformationen oder Vorteilsangebote der Hausärzte-Partnerunternehmen - Hausärztinnen und Hausärzte wissen ihre Mitgliedschaft beim Deutschen Hausärzteverband zu schätzen.
"Bierdeckelvertrag"
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"Bierdeckelvertrag"
  • Der Landesverband Baden-Württemberg ist mit über 3.000 Mitgliedern der zweitgrößte Landesverband in der Republik. Der Schwerpunkt unserer Arbeit sind die Hausarztverträge mit der AOK-Baden-Württemberg und der BARMER. Derzeit sind in unserern Verträgen zusammen ca. 250.000 Versicherte von über 3.000 Hausärzten eingeschrieben.Die Betreuung der Mitglieder erfolgt über unsere Geschäftsstelle in Stuttgart mit unseren 3 kompetenten und freundlichen Mitarbeiterinnen. Ferner führen wir regelmäßige sog. Hausarztstammtische quartalsweise an festen Orten durch, haben ein Netz von 110 hausärztlichen Qualitätszirkeln aufgebaut, und Arzthelferinnen geschult, die die Mitarbeiterinnen unserer Mitglieder in DMP- und Vertragsmanagement regelmäßig schulen. Unser regionaler Hausärztetag in Stuttgart hat sich in den letzten 5 Jahren zur bedeutensten Fortbildungsveranstaltung für Hausärzte entwickelt.


HÄVG

Satzung der HVÄG
  • Neue ICW-Lösung ebnet hausarztzentrierten Verträgen den Weg: HÄVG Software installiert Hausarzt+ in ersten Arztpraxen - Köln/Walldorf, 2. Juli 2007 – Die HÄVG Software GmbH, ein gemeinsames Tochterunternehmen der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft eG (HÄVG) des Deutschen Hausärzteverbands und ..

Historie

  • Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Kossow, geboren 1941 in Stolzenau/ Weser, seit 1977 Stellvertretender Vorsitzender, von Februar 1993 - September 2003 Vorsitzender des Berufsverbandes der Allgemeinärzte Deutschlands BDA-Hausärzteverband e.V. und seit September 2003 dessen Ehrenvorsitzender.


Links

  • Bayerns HÄ Brief vom CSU Ortsverband Roth an die Regierung Merkel verfasst am 24.04.2006
  • Reformvorschläge zur kontinuierlichen Entwicklung eines freiheitlichen Gesundheitssystems und zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung Kurzfassung (Stand: 20. Mai 2006)
  • Kötzle: Hausärzteverband steht für Dialog mit BMG bereit - "Da wir im Unterschied zu anderen Akteuren im Gesundheitswesen davon ausgehen, dass der fachliche Rat der Spitzenorganisationen im Gesundheitswesen von Ihrem Hause durchaus gefragt ist, glauben wir, dass eine sorgfältige Analyse aus hausärztlicher Perspektive unabdingbar ist und von Ihnen gewünscht wird", erläuterte dazu der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Rainer Kötzle, in einem Brief an das BMG, der dem änd vorliegt.
  • Erster Hausärztetag in Schleswig-Holstein: „Die Patientenversorgung darf kein Flickenteppich werden“ - Mangelndes politisches Bewusstsein seiner Berufskollegen beklagte auch Dr. Franz-Joseph Bartmann, Präsident der Ärztekammer in Schleswig-Holstein: „Wir sind zu fein und zu vornehm.“ Bartmann warnte eindringlich davor, wie ein Kaninchen auf die Schlange nach Berlin zu starren und Unzufriedenheit zu personalisieren. „Als Gesundheitsministerin Andrea Fischer zurücktrat, jubelten viele von uns. Es könne nur besser werden, haben wir gemeint.Und jetzt? Jetzt wird mit mindestens dem gleichen Elan gegen Ulla Schmidt gewettert. Außerdem geht es hier nicht vordringlich um unsere Position als Mediziner, sondern es geht um die Versorgung der Patienten“


Zitate

  • Die Delegierten sehen die Gefahr, dass bis zur Bereitstellung von Zusatznutzen durch die Gesundheitskarte noch so viel Zeit vergehen wird, dass die Technik schon wieder veraltet ist. Der Hausärzteverband sehe in der innovativen Datenverarbeitung und -kommunikation in Hausarztpraxen im Interesse des Arzt-Patienten-Verhältnisses eine Zukunftschance, heißt es in der Resolution. "Jetzt aber wird dieses schützenswerte Gut geopfert - auf dem Altar der Wirtschaftsförderung der IT-Branche und der Freizügigkeit eines kasseninternen ungezügelten Datenverkehrs." - Hausärzte in Nordrhein verabschieden Resolution gegen E-Card - 02.01.2009
  • Heuer: Frau Schmidt, Sie haben mit Mühe die eigenen Reihen geschlossen. Es gibt Änderungswünsche auch in der SPD-Fraktion. Reden Sie mit denen auch weiter an einem Tisch?
Ulla Schmidt: Natürlich reden wir miteinander mit allen. Mit allen reden wir und es sind Änderungswünsche da. Das ist doch klar. Es sind vier große Gesetze, die wir machen, und da ist auch vieles immer wieder an Wünschen, was muss verändert werden. Wir werden aber auch hier zu einem guten Abschluss kommen. Wir werden das, was notwendig ist an Veränderungen, auch mit aufnehmen, auch das was uns die Krankenkassen gesagt haben, was uns der Hausarztverband gesagt hat. Das fließt alles in Änderungswünsche ein. Und dann werden wir zum Schluss im kommenden Jahr auch die Reform verabschieden und dann geht es darum, das umzusetzen. Es muss sein - ich kann das nur noch einmal sagen -, wenn wir keine Rationierungen wollen und wenn wir wollen, dass egal wie alt jemand ist hier in Deutschland eine gute Versorgung erhält. (Interview im Deutschlandfunk 4.12.2006) Schmidt: Patienten in Geiselhaft - Gesundheitsministerin kritisiert Interessenverbände - Moderation: Christine Heuer
  • Einfluss in KVen sichern - Schon jetzt wird im Verband diskutiert, wie man sich angesichts der KV-Wahlen im nächsten Jahr positionieren sollte. „Wir werden uns an diesen Wahlen beteiligen, und wir werden sie auch in vielen Regionen gewinnen“, sagte Ulrich Weigeldt. Nur: Was dann? Die Hausärzte treibt die Sorge um, „dass man Leute, die man dahin schickt, in einem anderen Mantel wiedersieht“, wie es ein Delegierter formulierte.
Diskutiert wurde deshalb, ob man in Zukunft nicht dafür sorgen solle, Juristen oder Ökonomen als Vertreter hausärztlicher Interessen in wichtige KV-Positionen zu bringen statt Kollegen, die sich dann von Fachärzten einwickeln ließen. Angesprochen wurde auch, KV-Vorstände finanziell zu unterstützen, die im Kampf um hausärztliche Interessen ihren Job riskierten.
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