Heiner Garg

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Heiner Garg (* 9. Februar 1966 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Politiker (FDP).

Er ist seit 2003 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1985 absolvierte Garg ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, das er 1991 als Diplom-Volkswirt abschloß. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für monetäre Ökonomie und Finanzwissenschaft II der Universität Freiburg. 1994 erfolgte hier seine Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Arbeit „Pflegebedürftigkeit als Gegenstand ökonomischer Sicherungspolitik - Finanz- und ordnungspolitische Aspekte einer gesetzlichen Absicherung des Pflegerisikos“. Danach war er von 1995 bis 2000 als wissenschaftlicher Assistent der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag tätig.

Partei

Garg trat 1990 in die FDP ein und gehört seit 1996 dem FDP-Kreisvorstand in Kiel an. Nachdem er hier ab 1999 stellvertretender Kreisvorsitzender war, wurde er 2001 zum Vorsitzenden des Kreisverbandes gewählt. Seit 2006 ist er außerdem stellvertretender FDP-Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein.

Abgeordneter

Seit 2000 ist Garg Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Hier ist er seit Januar 2003 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und seit 2005 auch jugend- und seniorenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Heiner Garg ist stets über die Landesliste in den Landtag eingezogen.

Trivia

  • Einem breiteren Publikum wurde Garg am Abend der schleswig-holsteinischen Landtagswahl 2005 bekannt:
Garg gab dem als fiktiver Reporter Horst Schlämmer verkleideten TV-Moderator Hape Kerkeling ein Interview, in welchem Kerkeling Garg durch einige wenig sinnvolle Fragen durcheinander brachte. Auf Grund des Umstands, dass Garg Kerkeling nicht als solchen erkannt und die Fragen infolgedessen ernst genommen hatte, war das Gespräch durch eine ungewöhnliche Situationskomik geprägt.


Zitate

  • Nach den Angriffen aus Bayern springt Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg den Ärzten im Norden zur Seite. Er will Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler am morgigen Mittwoch 15.9.2010 davon überzeugen, dass Honorarungerechtigkeiten für Schleswig-Holstein ausgeglichen werden müssen. "Ich war entsetzt und empört über die Pressemitteilung der KV Bayerns. So geht man nicht miteinander um", sagte Garg im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".


Interviews

  • Wenn man aber zwei Jahre lang immer wieder – zu Recht – aufgefordert wird, die Versorgung der Bevölkerung in einem Flächenland zu sichern, muss man die Menschen in den Focus nehmen, die diese medizinische Versorgung leisten – das sind die niedergelassenen Fach- und Hausärzte, die Klinikärzte und die Kommunen.
Wir können noch so viele Anstrengungen auf Landesebene unternehmen, um zu einer intersektoraleren oder patientenorientierteren Sichtweise zu gelangen. Es wird so lange unfruchtbar bleiben, so lange die Vergütungssystem eine Zusammenarbeit bestrafen. Wir müssen für die niedergelassenen Ärzte und auch für die Krankenhäuser Vergütungssysteme so ausrichten, dass sich Zusammenarbeit lohnt – denn niemand wird sich ökonomisch irrational verhalten.
Fr, 27.04.2012 mit J. Scholz vom aend

Weblinks

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