Helga Kühn-Mengel

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Helga Kühn-Mengel
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Helga Kühn-Mengel

Helga Kühn-Mengel * 1. Juli 1947 in Duisburg, evangelisch, verheiratet, drei Kinder, ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie war von 1996 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und von 2004 bis 2009 Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Nach dem Abitur 1967 am Erzbischöflichen Gymnasium in Brühl absolvierte Helga Kühn-Mengel ein Studium der Psychologie an der Universität zu Köln, welches sie 1972 als Diplom-Psychologin beendete. Danach war sie in Köln zunächst bei der Forschungsgemeinschaft „Das körperbehinderte Kind“ und dann beim Zentrum für Frühförderung und Frühbehandlung tätig.

Helga Kühn-Mengel ist verheiratet und hat drei Kinder.

Abgeordnete

Seit 1984 gehört Helga-Kühn Mengel dem Kreistag des Rhein-Erft-Kreises an.

Am 23. Dezember 1996 ist sie für den ausgeschiedenen Abgeordneten Dietmar Thieser in den Deutschen Bundestag nachgerückt.

Hier war sie von 1998 bis 2002 Behindertenbeauftragte und von Oktober 2002 bis Januar 2004 Sprecherin der Arbeitsgruppe "Gesundheit und Soziale Sicherung" der SPD-Bundestagsfraktion. Von November 2002 bis November 2004 gehörte sie außerdem dem SPD-Fraktionsvorstand an. Helga Kühn-Mengel ist stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen.

Bei der Bundestagswahl 2009 unterlag Kühn-Mengel im Wahlkreis Euskirchen – Erftkreis II gegen Detlef Seif (CDU) und verfehlte auch über die Landesliste den Wiedereinzug in den Bundestag.

Öffentliche Ämter

Am 1. Januar 2004 wurde ihr das neu geschaffene Amt der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten übertragen. Als ihr Nachfolger wurde am 19. November 2009 Wolfgang Zöller (CSU) ernannt.

Auszeichnungen

Helga Kühn-Mengel wurde mit der Marie-Juchacz-Plakette der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ausgezeichnet.


Quellen

Persönliche Werkzeuge