Herbert Reichelt
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Dr. Herbert Reichelt * 22. Dezember 1951 in Herne, war bis Oktober 2011 Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes.
Er studierte Sozialwissenschaften – mit den Schwerpunkten Sozialökonomie und Gesundheitswirtschaft – an der Ruhr-Universität in Bochum. In seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich damit, welche Steuerungswirkung Selbstbeteiligungen im Arzneimittelmarkt haben. Nach wissenschaftlichen Projektarbeiten an der Universität zu den Themen Krankenhausfinanzierung und Wahlverhalten von Patienten in Hinblick auf Krankenhäuser fing Reichelt im Jahr 1983 beim Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) an, bevor er 1992 Leiter der Abteilung Finanzen/Controlling beim AOK-Bundesverband wurde.
Im Jahr 2000 stieg Reichelt mit der Zuständigkeit für die Steuerung der Datenverarbeitung und Software-Entwicklung zum Bevollmächtigten des Vorstandes auf und forcierte in dieser Funktion vor allem die Einführung von oscare® im AOK-System. Im August 2007 wurde er stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.
Zitate
- AOK-Vizevorstandschef Herbert Reichelt warf den Kliniken Panikmache vor. Düstere Prognosen: Händeringend fordern 85.000 Demonstranten in Berlin mehr Geld für die Kliniken – sonst drohe ihnen der Kollaps. Doch die Politik bleibt hart. (DEMO September 2008)
- Die Vorstände der 15 AOKs und des AOK-Bundesverbandes haben sich jetzt in einer „Deklaration zur Verbesserung der ärztlichen Diagnose-Dokumentation“ dafür ausgesprochen, gemeinsam mit den Ärzten und ihren Organisationen die Qualität der Diagnose-Dokumentation zu sichern. Sie unterstrichen dabei die Notwendigkeit eines rechtlich einwandfreien Umgangs mit der Diagnose-Dokumentation.
Links
- Künftiger AOK-Bundesvorsitzender: Gesundheitsfonds löst keine Probleme - Reichelt: Kritisieren aber nicht den Risikostrukturausgleich - Herbert Reichelt im Gespräch mit Friedbert Meurer 29.12.2008 - Deutschlandfunk

