Herzog-Kommission

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Die Herzog-Kommission (ursprünglicher Name „Kommission Soziale Sicherheit") wurde unter dem Vorsitz des ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Roman Herzog vom Bundesvorstand der CDU einberufen. Auftrag war es, Reformvorschläge zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme zu erarbeiten. Die Kommission empfiehlt bei der Kranken- und Pflegeversicherung die Umstellung vom Umlageverfahren auf ein kapitalgedecktes Prämienmodell. Bei diesem zahlt jeder Versicherte einkommensunabhängig eine Kopfpauschale.

Zur Erweiterung der Finanzierungsbasis der gesetzlichen Krankenkassen sollen bei der Bemessung des Beitrags alle Einkünfte einbezogen werden.

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