IPPNW
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IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung - International Physicians for Prevention of Nuclear War)
Die Geschichte der IPPNW beginnt 1980 mit einem Briefwechsel zwischen dem russischen Kardiologen Evgenij Chazov und seinem amerikanischen Kollegen Bernard Lown. Wenige Monate später gründeten sie mit vier weiteren Ärzten aus den USA und der Sowjetunion in Genf die Organisation zur Verhütung eines Atomkrieges in Zeiten des Kalten Krieges. In den darauf folgenden Jahren wurden international Sektionen gegründet, im Frühjahr 1982 in Deutschland. Eines der Gründungsmitglieder der deutschen Sektion ist der Gießener Psychoanalytiker Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter. 1984 erhielt die IPPNW den UNESCO-Preis für Friedenserziehung, 1985 den Friedensnobelpreis.
Bereits in den 1980er Jahren war die IPPNW aktiver Teil der internationalen Friedensbewegung. Im Frühjahr 2003 warnte IPPNW-Deutschland vor den Folgen und Wirkungen des Irak-Kriegs für die Menschen im Irak und im Rest der Welt sowie für das internationale Völkerrecht. IPPNW-Deutschland klärte über die Hintergründe des von den USA gegen den überwiegenden Willen der internationalen Staatengemeinschaft geführten Krieges auf.
