Körperschaftspaläste

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Paläste der Gesetzlichen Krankenkassen

Hauptquartier der BEK, Wuppertal
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Hauptquartier der BEK, Wuppertal
Hauptquartier der BKK VBU, Berlin
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Hauptquartier der BKK VBU, Berlin
Hauptquartier der BKK VBU, Berlin
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Hauptquartier der BKK VBU, Berlin
AOK Zentrale Berlin Mehringplatz
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AOK Zentrale Berlin Mehringplatz
AOK Zentrale Berlin Mehringplatz
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AOK Zentrale Berlin Mehringplatz
Quartier der BEK Berlin
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Quartier der BEK Berlin
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Quartier der BEK Berlin
DAK im "Berliner Kassenviertel"
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DAK im "Berliner Kassenviertel"
DAK im "Berliner Kassenviertel"
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DAK im "Berliner Kassenviertel"
Bundesärztekammer Berlin
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Bundesärztekammer Berlin
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Bundesärztekammer Berlin
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Bundesärztekammer Berlin
BÄK Berlin, Seitenansicht
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BÄK Berlin, Seitenansicht
KBV-Eingang Berlin
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KBV-Eingang Berlin
50 Jahre KVNO 12.9.2007
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50 Jahre KVNO 12.9.2007

Einleitung

Dieser Beitrag geht auf eine Initiative von Lesern von Aerzteforum.de zurück und soll u.a. zeigen, welche architektonischen Leistungen die Geldflüsse im Gesundheitswesen ermöglichen, die auf dem Weg vom Beitragszahler zum Patienten für andere, wichtige Dinge gebraucht und umgeleitet werden.

Wer weitere copyrightfreie Bilder hat möge diese einstellen!


Kurt Tucholsky: Die Ortskrankenkasse (1930)

Die Ortskrankenkasse

Ich komme in eine fremde Stadt
- Kasolz oder Ober-Crammin -
und nehme im Hotel ein Bad,
dann tu ich den Mantel anziehn
und gehe durch den fremden Ort
an Läden und Kirchen vorbei
und gucke hier und da und dort
und seh eine Metzgerei,
das Postamt... eine Bilderschau...
und immer, in jeder Stadt,
steht da ein großer, prächtiger, neuer Bau,
den man grade errichtet hat.
Und dann frag ich. Und in jeder Stadt,
die einen turnenden Schutzmann hat,
sagt er auf, wie das brave Kind in der Klasse:
Das? Ist die neue Ortskrankenkasse.


So ein großes Haus...! Sieh mal einer an ... !
Ein riesiger Kasten, Ja, wer so kann!
Das tut jede Verwaltung, die auf sich hält;
die Herren haben wohl sehr viel Geld.
Wenn zwei Deutsche im Hof nämlich Holz zerspalten,
stehn drei andere herum, die das verwalten.
Und ich seh an dem feuchten Neubau hinauf,
und dies steigt vor meinem Auge auf:
Korridore mit vielen Türen,
die alle in kleine Bürozimmer führen.
In den Zimmern ist nichts Besondres los ...
Und es gibt zweierlei Sorten von Büros:
Solche, in denen die Buchhaltungsfritzen,
die gewöhnlichen Schreiber sitzen;
die bebrüten Akten und führen Listen.
Das sind die gemeinen Papier-Infanteristen.
Kino, Kollegenklatsch, etwas Sport...
wie schnell das Klassenbewusstsein verdorrt!
Für eine Handlungsvollmacht, für einen Posten
tun sie alles, wobei sie die Chefs nichts kosten.
Und es haben die Mädels in den Buchhalterein
einen Wunsch:
Hier raus und geheiratet sein!
Und alle schreiben und schreiben und schreiben
und müssen ewig hinter ihren Pulten bleiben.
Die schuften ihr ganzes Dasein vergebens.


Doch in den andern Büros
hockt dick und groß
das Ideal des Wirtschaftlebens:
Da sitzt der Mann an der Arbeitsstatt,
der ein Sekretariat und ein Vorzimmer hat,
(über jenen, die an ihren Arbeitsstätten
gern ein Sekretariat und ein Vorzimmer hätten).
Hier wird der Deutsche erst richtig heiter:
kein Mensch mehr - nur noch Abteilungsleiter.
Hier regiert er und wirkt und macht und tut...
Das Telefon klirrt, die Gehirntätigkeit ruht -
denn zwischen Arbeiten und Promenieren
gibt's noch ein Drittes: Organisieren.


Hier steigen auf die kolossalen
Ressort-Stunks und die Büro-Kabalen
zwischen wildgewordenen Angestellten,
denn jeder will mehr als der andre gelten.
Hier sägt eine Lokomobile Holz,
mit dem sie geheizt wird.
Und wieviel Stolz,
wieviel Eitelkeit steckt in diesen Puppen!
Sie meinen sich, und sie sprechen von Gruppen,
von Verbandsinteressen und Gemeinschaftsideen
und können nicht bis zur Türe sehn.
Hör zu, mein Kind:
Diese Leute sind
in geschäftiger Faulheit und wackrer Routine
der Leerlauf der deutschen Verwaltungsmaschine.


Es ist ein schwerer Krankheitsfall.
Und das ist über-, überall:


ob Ortskrankenkasse, ob Filzfabrik;
ob Finanzamt, ob Hochschule für Musik;
ob Stadttheater, ob Magazin,
ob Eisenhütte oder Farbindustrien -:


Stets sitzt auf jedem Unternehmen
- neben jenen, die andern das Brot wegnehmen -
ein Ballon der Verwaltung, dick und breit,
eine Allegorie der Nutzlosigkeit.
Denn dieser ganze Verwaltungstrara
ist nur um seiner selbst willen da.


Sie glauben, dass sie in den USA sind,
und haben vergessen, wozu sie da sind.
Kranke Proleten und deren Interessen...?
Vor lauter Verwaltung total vergessen.
Noch eine neue Kartothek,
noch eine Quittung und noch ein Beleg -
Ingenieure? ein Kumpel? ein Prolet?
Ein Kerl, der an seinem Schraubstock steht?
Muß sein, Das ist ja alles ganz richtig.
Aber wichtig?
Verwaltung ist wichtig.


Für die ist Geld da. Für die neuen
Kästen, die wie Festungen dräuen.
Forts des Leerlaufs und Depots der Papiere.
Drinnen Juristen... alte Offiziere...
Steh am Schraubstock, du Ochse - laß deine Maschinen
laufen du Tor - du wirst nichts verdienen.
Verdienen tut der, der verwalten kann:
der ist für die Wirtschaft der richtige Mann.


Und so vegetieren die betrogenen Massen
als Zwangsabonnenten von Ortskrankenkassen.

(Kurt Tucholsky 1930) 1890-1935


Barmer Ersatzkasse

Ein Foto der Hauptverwaltung:

Hauptquartier der BEK


Barmer Ersatzkasse Berlin

Quartier der BEK BerlinQuartier der BEK Berlin
Das Quartier der Barmer Ersatzkasse im Berliner "Kassenviertel"



Betriebskrankenkassen

BKK VBU Berlin

Hauptquartier der BKK Berlin Hauptquartier der BKK Berlin

Neubau der BKK VBU im Berliner "Kassenviertel", Lindenstrasse, Berlin-Kreuzberg (riecht noch nach Farbe).




AOK

AOK Berlin

AOK Zentrale Mehringplatz AOK Zentrale Mehringplatz
Die Zentrale am Mehringplatz, Kreuzberg (aus bescheidener Zeit)


DAK

DAK Berlin

DAK im "Berliner Kassenviertel"DAK im "Berliner Kassenviertel"







Paläste der Kassenärztlichen Vereinigungen

KBV Berlin

KBV-Eingang Berlin

KV Nordrhein

Herbst 2011, Anfang Dezember
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Herbst 2011, Anfang Dezember
Herbst 2011, Anfang Dezember
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Herbst 2011, Anfang Dezember

imagebig_187_61140_82505.jpg


12.9.2007 "50 Jahre KVNO-Feier" in Düsseldorf Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein – Körperschaft des öffentlichen Rechts – Tersteegenstraße 9, 40474 Düsseldorf

KV Berlin

Investitionskosten: 40 Millionen Euro incl. MWST


Wer so wohnt, steht nicht im Regen Wer so wohnt, steht nicht im Regen


KV-BW Bezirksdirektion Reutlingen (Süd-Württemberg)

KVReutlingen.jpg

KV-BW Bezirksdirektion Reutlingen
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KV-BW Bezirksdirektion Reutlingen


KV-BW Bezirksdirektion Reutlingen
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KV-BW Bezirksdirektion Reutlingen

Weitere Ergänzungen werden gern genommen!

Paläste der Ärztekammern

Bundesärztekammer Berlin

Bundesärztekammer Berlin

Bundesärztekammer Berlin

Bundesärztekammer Berlin

Seitenansicht BÄK Berlin

Das Bürogebäude der Bundesärztekammer


Ärztekammer Berlin

ÄK Berlin - ganz neuer Bau in der Friedrichstraße

Wer so wohnt, steht nicht im Regen

Ergänzungen werden gern genommen!

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