Konnektor
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Der Konnektor ist einerseits verantwortlich für den Zugriff auf die beim Leistungserbringer befindlichen Kartenterminals und andererseits für die Kommunikation mit der zentralen Telematikinfrastruktur. Der Konnektor besteht aus den Funktionsblöcken Netzkonnektor (KONN.NK), Anwendungskonnektor (KONN.AK) und Signaturanwendungskomponente (KONN.SAK ).
- Ein Konnektor (engl. Connector) ist ein Modellelement in der Unified Modeling Language (UML), einer Modellierungssprache für Software und andere Systeme.
- Der Konnektor wird als so genannte Black-Box beschrieben. Zwar wird der Konnektor logisch in verschiedene Dienste zerlegt, um an diese einzeln Anforderungen zu formulieren, wie sie z. B. aus den Fachkonzepten und Facharchitekturen resultieren, jedoch werden keine internen Schnittstellen des Konnektors spezifiziert.
- Die Hauptaufgaben des Konnektors bestehen in der sicheren Ankopplung der dezentralen Systeme an die zentrale Telematikinfrastruktur, in der Verwendung von eGK, HPC und SMC als Authentisierungsmedien und in der Bereitstellung einer lokalen, sicheren Umgebung, in welcher Dienste mit hohem Schutzbedarf ausgeführt werden können.
Zitate
- Nach einer neueren Kostenberechnung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein belaufen sich die Kosten für ein Kartenlesegerät auf rund 350 Euro, die für den Konnektor auf 800 bis 2.000 Euro. Die Softwareanbieter der Primärsysteme veranschlagen eine monatliche Wartungspauschale von 50 bis 150 Euro für die Einführung der eGK. Auf der Hardwareseite sollen ohne die bereits existierende EDV für eine durchschnittliche Arztpraxis Kosten von 3.500 bis 10.000 Euro entstehen. In ihnen ist die Schulung des Personals zur "PIN-Assistentin" nicht enthalten. Nach bisherigen Rechnungsmodellen soll eine Praxis etwa 3.000 Euro Zuschuss für die Hardware und 3.500 Euro Zuschuss für Schulungen erhalten. Völlig ungeklärt ist die Frage der Transaktionsgebühren, also der Bonuszahlung, die ein Arzt erhält, wenn er ein elektronisches Rezept ausstellt. (16.8.2007)
- Die gematik, Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, hat den Konnektor der Firma InterComponentWare (ICW) für den Online-Einsatz in den offiziellen Gesundheitskarten-Testregionen freigegeben. Er ist damit der erste Konnektor, mit dem sich die Versicherten-Stammdaten (Name, Krankenversicherungsnummer, Versicherten- und Zuzahlungs-Status) auf der elektronischen Gesundheitskarte jetzt online aktualisieren lassen. 17.09.2008
- Dietmar Hopp, 69, hat als Unternehmer ein goldenes Händchen gehabt. Zusammen mit anderen gründete er die Firma SAP, die es zur weltweiten Macht im Software-Geschäft gebracht hat. So wurde er zu einem der reichsten Männer Deutschlands, der auch als Mäzen des Fußball-Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim bundesweit bekannt wurde.
- Vor allem aber ist Hopp als Investor aktiv. So gehören dem gebürtigen Heidelberger die Firma Arctis und die InterComponentWare AG (ICW). Und diese ICW hat es auf einen ganz besonderen Markt abgesehen: auf das lukrative Gesundheitswesen und die neue Gesundheitskarte. Immerhin sollen bald rund 78 Millionen Versicherte die kleine Chipkarte bekommen. Für die Einführung ist die Gematik GmbH zuständig, eine Gesellschaft der Krankenkassen und Ärzteverbände. (06.08.2009 in Sueddeutsche Zeitung)
- Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, in dem Hausärzte im regulären Praxisbetrieb Daten über eine stabile medizinische Datenautobahn verschicken. Das erfolgt innerhalb des AOK Hausarztvertrages nach §73b SGB V. Medizinische Datenautobahn in Baden-Württemberg bei rund 1.500 Ärzten zuverlässig in Betrieb - 28. Juli 2009 So können neben Abrechnungsdaten - wie beim AOK Hausarztvertrag - prinzipiell auch medizinische Informationen schnell und zielgerichtet zu dem Leistungserbringer gelangen, bei dem sie akut benötigt werden. Schnittstellen zur persönlichen Gesundheitsakte von Bürgern (z. B. LifeSensor) beziehen dabei jeden Einzelnen mit ein und können die persönliche Gesundheitskompetenz und damit die Eigenverantwortung stärken. "Insgesamt erhöht das einerseits die medizinische Versorgungsqualität. Und andererseits führt es mittel- und langfristig dazu, dass Kosten im Gesundheitswesen eingespart werden können", so Portius.
- "Information ist Information, nicht Materie oder Energie."Sie ist immer eine private Leistung, nämlich die der Interpretation, deren Ergebnis Wissen ist. Information hat, wie, zum Beispiel die Aufführung eines Tanzes, keine Permanenz; sie ist eben weder Materie noch Energie. Das Maß der Wahrheit des produzierten Wissens hängt von der Qualität der angewandten Interpretation ab.
- Die Gesundheitskarte wird sowohl die Detailtiefe als auch die Zeitnähe der Daten eben dramatisch ändern:
- Die Datenspur wird ultragenau. Schon der Beginn eines Arztbesuchs wird feststellbar sein, denn sobald die Karte gesteckt wird, wird sie im Online-Betrieb "nach Hause" telefonieren und der Krankenkasse signalisieren:
- Patient X ist heute um 11:37:24 Uhr bei Arzt X registriert worden.
- Online-Prüfung und -Aktualisierung der Versichertenstammdaten (VSDD): Die Koco-Box stellt die von der Ärzteschaft gewünschte separate Onlineverbindung der Arztpraxis zur Telematikinfrastruktur (TI) des Gesundheitswesens her. Darüber werden die Versichertenstammdaten mittels Kartenlesegerät aktualisiert. Ärzte, die den Mehrwert der gesamten Telematikinfrastruktur nutzen möchten und von deren Sicherheit überzeugt sind, können sich über ihr Praxisverwaltungssystem mit dem bereits vorhandenen Konnektor sowie dem Kartenlesegerät einfach mit der TI verbinden.
ICW
- Die InterComponentWare AG (ICW) ist ein führender internationaler eHealth-Spezialist mit Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Bulgarien. Ihre Lösungen zur Vernetzung der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen verbessern nachhaltig die prozessorientierte Kommunikation und Datenintegrität - und damit die Qualität der medizinischen Versorgung. ICW entwickelt und vertreibt unter anderem Soft- und Hardware-Komponenten für die Telematik-Infrastruktur der elektronischen Gesundheitskarte, die patientenfokussierte elektronische Gesundheitsakte LifeSensor sowie Vernetzungslösungen für Kliniken und niedergelassene Ärzte. Als Teil des bIT4health-Konsortiums hat die ICW wichtige Beratungsleistungen zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland erbracht und ist darüber hinaus am österreichischen eCard-Projekt beteiligt.
- PresseMitteilung von InterComponentWare AG
Hausarztvertrag - Voraussetzungen
- Hiermit beantrage ich verbindlich meine Teilnahme am Vertrag (§ 3 Abs. 1). Ich verpflichte mich zur Einhaltung sämtlicher Pflichten nach dem Vertrag, auch soweit diese im Folgenden nicht gesondert genannt sind.
- 1. Ich bin umfassend über meine Rechte und Pflichten als HAUSARZT informiert. Insbesondere ist mir bekannt, dass
- meine Vertragsteilnahme mit Zugang eines Bestätigungsschreibens über die Vertragsteilnahme beginnt. Der Zugang kann durch die Übermittlung per Telefax erfolgen;
- die Nutzung eines Konnektors zur Datenübertragung gemäß der Änderungsvereinbarung vom 15.01.2009 Teilnahmevoraussetzung zum Vertrag ist
- 1. Ich bin umfassend über meine Rechte und Pflichten als HAUSARZT informiert. Insbesondere ist mir bekannt, dass
- (Auszug aus: Teilnahmeerklärung zum Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung in Baden-Württemberg gemäß § 73 b SGB V)
