Managed Care
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Sinngemäß heißt Managed Care "geführte Versorgung" dies bedeutet, dass der Kostenträger entweder direkt oder vertreten durch den Versicherungsträger die betriebswirtschaftliche Führung (das Management) der Versorgung übernimmt. Dabei verdeutlicht der Begriff des "Führens" bildlich, um welche Art von Maßnahmen es bei Managed Care geht:
Patientenführung und das Führen von Leistungserbringern. Die Voraussetzungen für ein deutsches Managed Care sind mit der Gesundheitsreform 2000 weiter ausgebaut worden. Erstmalig wurden durch die Integrationsversorgung Kooperationsprojekte zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern im Rahmen der Regelversorgung ermöglicht.
- Managed Care ist ein in den USA entwickeltes Versicherungs- und Versorgungsmodell, in welchem mit betriebswirtschaftlichen Management-Prinzipien und einem differenzierten Instrumentarium gezielt Einfluss auf medizinische Entscheidungsprozesse und ärztliches Handeln genommen wird. Vorrangiges Ziel von Managed Care-Organisationen ist die (möglichst flächendeckende) Steuerung der medizinischen Versorgung nach ökonomischen Gesichtspunkten zum Zwecke der Kostenkontrolle. Elemente der Steuerung sind z. B. Leitlinien-Medizin (Guidelines), gatekeeping, Case Management, disease management und spezielle Anreizsysteme für Leistungserbringer und Versicherte.
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- Erste Ansätze zur Verwirklichung von Managed care in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung sind Disease-Management-Programme und die Integrierte Versorgung IV. Eine deutliche Ausweitung wird im Zusammenhang mit einem Wechsel zum Einkaufsmodell für die stationäre und ambulante Versorgung diskutiert.

