Margita Bert
Aus ArztWiki
Frau Dr. med. Margita Bert ist Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und eine ärztliche Standesfunktionärin. Sie ist 1. Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, wo am 27.11.2004 die Vertreterversammlung der KV Hessen diese Wahl traf. Vorsitzende des Vorstandes Legislaturperiode 2005-2010
Vita
- Medizinstudium in Gießen, Göttingen und Marburg - Staatsexamen 1966
- 1968 Approbation
- 1969 Promotion
- Assistentenzeit an der Universitäts-Frauenklinik in Gießen
- 1972 die Anerkennung als Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- 1973 Niederlassung und Praxisneugründung in Rüsselsheim
- Seit 1976 besteht eine Gemeinschaftspraxis mit ihrem Kollegen Hellmut Haas.
Durch ihre beständige Tätigkeit in der KV, zuletzt als 2.Vorsitzende des Vorstandes der KVH und ihre 16-jährige Mitgliedschaft im Präsidium der Landesärztekammer Hessen, ist sie für das Amt eines hauptamtlichen Vorstandes bestens gerüstet. Zudem ist sie als Ehrenrichterin am Bundessozialgericht in Kassel, was für ihre KV-Tätigkeit zu profunden rechtlichen Einblicken beiträgt. Während ihrer Amtszeit als 2. Vorsitzende der KVH lag ihr Hauptaugenmerk besonders darauf, die Abrechnungen pünktlich zu erstellen, den Haushalt sparsam zu gestalten und das Personal nicht auszuweiten. Auch gelang es, einige bürokratische Verzögerungen abzustellen. Die neue Aufgabe geht sie mit großem Optimismus an: "Auf die Herausforderung in der vor uns liegenden Legislaturperiode freue ich mich."(Quelle: Website KV-Hessen)
Zitate
- Die KV Hessen verurteilt im Namen ihrer Mitglieder die undifferenzierte Berichterstattung der beiden großen Meinungsmacher aus Hamburg und Mainz, distanziert sich jedoch auch in aller Form von den verbalen Entgleisungen Einzelner in einem ärztlichen Internetforum, über die die Medien berichtet hatten. "Weder in der Form noch in der Ausdrucksweise sehen wir durch die dort publizierten Darstellungen die hessischen Vertragsärzte repräsentiert. Diese arbeiten bis an die Leistungsgrenze und darüber hinaus für ihre Patientinnen und Patienten - wohl wissend, dass die Honorierung ihrer Leistung oft nicht einmal kostendeckend ausfällt", so Dr. Bert weiter.
- Immer mehr Anträge und Widersprüche „Wann höre ich wohl mal etwas zu meinem Antrag?“ – Dies ist eine von den Antragstellern häufig gestellte Frage, die sich wünschen, dass ihre Anliegen zeitnah bearbeitet werden. „Doch das ist leider oft nicht so einfach“, erläuterte Dr. Bert. „Das beste Beispiel hierfür ist der neue EBM, der eine Flut von Anträgen auf Ausnahmen auslöste, die nur selten schnell entschieden werden können.“ Die wenigsten Ärzte und Psychotherapeuten wissen, dass bei der KV pro Jahr insgesamt zwischen 13.000 und 16.000 Anträge und Widersprüche eingehen. Rein statistisch betrachtet wird also von jedem abrechnenden KV-Mitglied mindestens einmal im Jahr Widerspruch eingelegt und die Bearbeitung dieser Widersprüche braucht auf Grund der komplizierten Materie seine Zeit. Dr. Bert nutzte in ihrem Bericht zur Lage ... Hessisches Ärzteblatt 9/2005
- Bericht zur Lage 7.10 2006 von Dr. Margita Bert, Vorstandsvorsitzende der KV Hessen: Diese Proteste verfehlen ihre Wirkung mittlerweile fast komplett. Wir sind in einer gefährlichen Protestroutine angekommen. Daran wird auch der außerordentliche Ärztetag am 24. Oktober in Berlin wenig ändern. Die Gesundheitspolitiker und Entscheider sind davon so unbeeindruckt wie nur irgend vorstellbar. Das Medienecho ist bescheiden und die Proteste sind meist nicht mehr als eine Fußnote der Tagespolitik. Ärzte und Psychotherapeuten müssen dringend über neue Konzepte nachdenken, wenn die Proteste noch irgendeinen Sinn haben sollen! Doch sind wir dazu überhaupt in der Lage? Oder haben die Versuche, die Ärzteschaft zu spalten, mal wieder Erfolg gehabt? Fast möchte man es glauben, denn die Gräben unter uns scheinen tiefer denn je.
Links
- Mit dem Verdienstkreuz am Bande wurde ausgezeichnetDr. med. Margita Bert, Frauenärztin in Rüsselsheim, Vorsitzende der Bezirksstelle Darmstadt Kassenärztliche Vereinigung und Präsidiumsmitglied der Landesärztekammer Hessen, in Anerkennung ihres vielseitigen ehrenamtlichen Engagements unter anderem im Verein der deutsch-ausländischen Solidarität und bei der Gründung eines Frauenhauses.
- KV-Chefin Bert warnt vor Systemausstieg: Vorauszahlungen fallen weg - Insgesamt begrüßte Bert den Verlauf der Protestaktion: "Es tut ja mal gut, seinen Frust loszuwerden – dafür war gestern die Plattform da."
