Martin Grauduszus
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Martin Grauduszus, * 13.1.1959 in Vechta, Facharzt für Allgemeinmedizin / Sportmedizin in Erkrath
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Vita
- Medizinstudium in Düsseldorf von 1977 - 1983
- Approbation 1983
- von 1983 bis 1990 klinische Tätigkeit in Osnabrück, Haan/Rhld., Wickede/Ruhr und Bremerhaven
- seit 1992 in eigener Praxis niedergelassen in Erkrath-Hochdahl bei Düsseldorf
- berufspolitisch bis zur Gründung der "Freien Ärzteschaft" Anfang 2004 nach eigener Aussage "aggressiv zuwartend", zunächst als Schatzwart im Vorstand und seit Juni 2005 deren Präsident.
- Mitglied im Vorstand der Ärztekammer Nordrhein seit Juni 2009
- Mitglied der Vertreterversammlung der KV Nordrhein seit März 2010
- Beschlussprotokoll über die öffentliche Verhandlung der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein vom 6. März 2010 - Zu Tagesordnungspunkt 1: Eröffnung der Sitzung - Frau Dr. Friedländer eröffnet die 21. (öffentliche) Sitzung der Vertreterversammlung und informiert, dass an die Stelle von Herrn Dr. Potthoff Herr Dr. Brüggemann aus Solingen tritt. Als weiteres neues Mitglied in der Vertreterversammlung wird Herr Grauduszus begrüßt, da Herr Dr. Woelki seine vertragsärztliche Zulassung zurückgegeben und Frau Mauruschat als Nachrückerin auf ihr Amt verzichtet hat.
Zitate
- Die Einbahnstraße Staatsmedizin muss gesperrt werden (aus seinem "Credo" in Darstellung bei "Freie Ärzteschaft"). Der freiberuflich tätige Vertragsarzt muss seine Kassenpraxis in Zukunft wieder nicht nur kostendeckend führen können, sondern auch endlich wieder einen angemessenen Arztlohn und einen angemessenen Unternehmergewinn erwirtschaften können. Echter Bürokratieabbau und echte Verringerung des Verwaltungsaufwandes im Gesundheitswesen sind erforderlich. Im Mittelpunkt müssen wieder ärztliche Tätigkeit und nicht Verwaltung und Formulare stehen.
- Der Hausärzteverband fordert ein Pauschalhonorar von 75 Euro im Quartal, also den Verbleib im Sachleistungs-System. Die Intransparenz der Vergütung wird auf die Spitze getrieben, der Faule wird belohnt, der Fleißige bestraft. Einheitsbrei !
Dieser Verband scheint ja nicht einmal zu merken, wie er die eigene Klientel verrät. Vielleicht sollte Herr Kötzle sich einmal bei Herrn Köhler Rat holen über seine Erfahrungen mit Hoffnungen auf Zusagen aus Politik und BMG.
- Das ehemals auf der Welt einmalige deutsche Gesundheitswesen ist todkrank und die Prognose ist bei dieser Staatsführung infaust. Die jetzige Sachleistung zerstört die wohnortnahe ärztliche Versorgung durch Haus- und Facharzt. Das deutsche Gesundheitswesen braucht eine radikale Therapie, und aus diesem Grund sind heute Ärztinnen und Ärzte aus der ganzen Bundesrepublik nach Köln gekommen, dorthin wo vor fast einem Jahr am 9.11.2005 die nationalen Proteste der niedergelassenen Ärzte mit ihren Mitarbeitern und auch Patienten auf der Domplatte begonnen haben. Hier und heute wird über die Therapie des Gesundheitswesens beraten.
- Die Schlüsselwörter sind:
- Abkehr von der Sachleistung,
- Transparenz durch Abrechnung mit dem Patienten und Kostenerstattung durch die Versicherung,
- Echte Freiberuflichkeit,
- Abwehr des Angriffs auf das Arzt-Patienten-Vertrauen durch die E-card zur Befriedigung des unglaublichen Informationsbedürfnisses des Staates,
- Protestformen und Aufbau des Widerstandes
- Notwendiger ziviler Ungehorsam,
- Vorbereitung des kollektiven Zulassungsverzichts.
- Aus Protest wird Widerstand für die Erhaltung eines vertrauensvollen und leistungsfähigen Gesundheitswesens zum Wohl aller Beteiligten:
- Patienten, Mitarbeiter, Ärzte und andere Leistungserbringer. Ich wünsche uns einen erfolgreichen Tag. (Bericht vom Ärztetag der Basis - 4.11.2006 in Köln - Einführungsvortrag M.Grauduszus)
- "Soll doch der Staatskommissar den einheitlichen Beerdigungsmaßstab als großen Wurf verkaufen!" Es sieht doch so aus: Die KV Nordrhein wirkt daran mit, ihre Mitglieder zu kostenloser Arbeit zu zwingen. Wir sollen weiter behandeln, auch wenn das Budget aufgebraucht ist. Wir sollen dieselben Patientenzahlen behandeln, auch wenn das Budget gekürzt wird. Wir sollen das gleiche leisten, auch wenn der Punktwert weiter fällt. Wir sollen verordnen, auch wenn Regresse drohen. Die KV betreibt hierfür sogar Gerichtsverfahren gegen ihre Zwangsmitglieder und ist Motor einer immer absurderen Bürokratie. Und dann fordert uns die Gesundheitsministerin heute auch noch auf, für mehr Honorar noch mehr zu rationieren. Ein absurdes Ansinnen!
- Grauduszus kritisierte Karl Lauterbachs Auftritt in der gestrigen Frontal21-Sendung sowie sein neues Buch als Teil einer „bedauerlichen Hetzkampagne gegen die Ärzteschaft“ Glücklicherweise seien nicht alle Medien auf diesen Zug aufgesprungen. „Ich finde es aber gerade enttäuschend, dass Frontal21 als öffentlich-rechtliches Format solch einseitige Darstellungen bringt. Ich will in keiner Weise Aussagen von Kollegen verteidigen, die sich gegen Patienten richten – so etwas darf nicht vorkommen. Aber wenn die Fakten verdreht und verzerrt dargestellt werden, ist das kein seriöser Journalismus.“ Daher sei beruhigend zu wissen, dass die Justiz in diesem Fall dem Verfälschen von Zitaten einen Riegel vorschiebe. „Herr Lauterbach hat nun nicht mehr die Möglichkeit, Bruchstücke von Forumsbeiträgen auf diese Weise aus dem Zusammenhang zu reißen und damit seine fragwürdigen Theorien zu untermauern.“ Es sei nun zu hoffen, dass die Medien nun auch darüber berichteten. „Vielleicht sollten Sie auch einmal melden, dass der Mann, der das Ende der niedergelassenen Fachärzte fordert, im Aufsichtsrat des Klinikbetreibers Rhön sitzt."
ARENA Nürnberg 30. Januar 2008
- Der Vorsitzende der Freien Ärzteschaft, Martin Grauduszus, zeigte sich beeindruckt „von dem Mut und der Entschlossenheit der bayerischen Kollegen“. Den Hausärzten sei bewusst, dass Freiheit kein Selbstzweck sei, sondern unabdingbare Voraussetzung für eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung. Grauduszus sprach auch den Systemausstieg der Kieferorthopäden an. Da seien zwar rund 30 Ärzte „juristisch fertig“ gemacht worden. „Mit 8.000 Hausärzten macht man das aber nicht“, rief der FÄ-Präsident unter donnerndem Applaus. Nach einigen Tagen ohne Hausärzte breche die Versorgung zusammen. (ARENA, Nürnberg 30. Januar 2008)
- Projekt endlich komplett einstampfen http://www.harald-schweim.de/aerzteschaft.pdf. Deutscher Ärztetag lehnt Gesundheitskarte ab. Außer dass die Karte ein absolut irres Geld kosten soll, würde sie dazu führen, dass die Bürger bald ihre intimen Daten im Internet und auf dem Schreibtisch des Arbeitgebers vorfinden, warnt Grauduszus. Das Ministerium täusche bewusst, wenn es behaupte, alle Daten lägen auf der Karte vor: Das ist technisch gar nicht möglich und auch nicht so geplant. Die Daten liegen auf zentralen Servern der Krankenkassen, der Zugriff erfolgt über das Internet - und die Karte funktioniert dabei nur wie ein Schlüssel, erklärt Grauduszus. Ärzte und Patienten brauchen diese Karte nicht. Sie ist medizinisch völlig wertlos, beschert uns Chaos in Klinik und Praxis und schafft Datenschutzprobleme, die nicht zu bewältigen sind, warnt der Allgemeinarzt aus Erkrath. Die Kassen könnten den Datenpool beliebig nach Risikopatienten und teuren Kranken durchforsten. Dies würde dazu führen, dass Ärzte bald nur noch Anweisungen von Kassenmitarbeitern umsetzen würden. Wohin das führt, sieht man heute schon: Alle zahlen Beiträge, aber wenn es ernst wird, sitzen immer mehr Menschen ohne ausreichende medizinische Leistungen da, sagt Grauduszus.
DEMO Berlin19.9.2008 - rechts im Bild Wolfram-Arnim Candidus mit Rede-Manuscript in der Hand
- FÄ und DGVP zum Protesttag: Drittel aller Praxen am 19.09.2008 geschlossen - Der Protestzug beginnt um 12 Uhr vor dem Roten Rathaus mit den Eröffnungsreden. Um ca. 14.30 Uhr findet die Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor statt. „Es geht nicht primär um mehr Honorar für die Ärzte“, betonte der Präsident der FÄ, Dr. Martin Grauduszus. Deshalb sei die Demonstration auch nach den Honorarverhandlungen unbedingt notwendig, um eine Kehrtwende einzufordern. Es sei ein Appell an die Politik und die Bundeskanzlerin, die gute Gesundheitsversorgung zu erhalten. „Nachhaltig ist die Politik der Großen Koalition nur darin, dass sie unsere Gesundheitsversorgung nachhaltig zerstört und für Investoren berechenbar macht.“ Die wohnortnahe Versorgung, in der 90 Prozent aller Fälle behandelt würden, bleibe auf der Strecke. Die Konzerne stünden in den Startlöchern, um jetzt nach den Kliniken auch die Niedergelassenen einzukaufen. „Dagegen gehen wir auf die Straße und rufen zu Protest auf“, erklärte Grauduszus.
- Es sei schwierig, Ärzte und Patienten gemeinsam auf die Straße zu bringen, sagte der Präsident der DGVP, Wolfram-Arnim Candidus. „Jahrelang hat die Politik den Patienten beigebracht, dass die Chipkarte eine Kreditkarte ist, mit der Patienten alles bezahlt bekommen. Wir müssen aufklären, was es eigentlich kostet, sich beim Zahnarzt eine Plombe machen zu lassen oder sich röntgen zu lassen. Der Bürger wird von der Politik zur Unmündigkeit erzogen.“ Auch die Ärzte dürften sich nicht ausruhen und zurücklehnen, weil den Niedergelassenen 2,5 und den Kliniken vier Milliarden Euro mehr versprochen seien. „Einfach nur mehr Geld ändert doch nichts“, warnte Candidus, „das System bleibt das gleiche. Es ist ein Krankheitsbetreuungssystem, kein Gesundheitssystem.“
Als Delegierter beim 113. Deutschen Ärztetag in Dresden 2010
- Hoppe bleibt "Chef"-Arzt in Nordrhein - Mit der Wiederwahl von Prof. Jörg-Dietrich Hoppe zum Kammerpräsidenten im Bezirk Nordrhein blieb die von Gegnern erwartete Sensation aus. Auf den Amtsinhaber entfielen 69 Stimmen der Delegierten. Der Gegenkandidat Martin Grauduszus unterlag im direkten Vergleich klar mit 41 Stimmen. Bei den anschließenden Gremiumswahlen wurde Grauduszus allerdings mit 68 von 110 Stimmen in den Vorstand geschickt. (21.6.2009)
- Der Präsident der FÄ. Martin Grauduszus warnte beim 113. Deutschen Ärztetag davor, im Kampf für die Freiberuflichkeit und gegen Gesundheitskonzerne nachzulassen. „Mit dem Regierungswechsel kommt nicht von alleine der Politikwechsel“, gab er zu bedenken. Die Ärzteschaft müsse aktiv dafür sorgen, dass es Verbesserungen gebe. „Wir müssen definitiv sagen, wo es hingehen soll.“
- Die mit der Einführung der eCard ebenfalls geplante Zusammenführung und Speicherung der Patientendaten auf externen Servern führe unausweichlich zum gläsernen Patienten – für den FÄ-Präsidenten eine „Vorratsdatenspeicherung in verwerflichster Reinkultur.“
- Die angeblich unantastbare Würde des Menschen liege „auf dem Seziertisch der Datenschnüffelei zur allfälligen Selbstbedienung“, so Grauduszus. Der gläserne Patient verkomme zur Verfügungsmasse von Behörden, Versicherungen und ausschließlich profitorientierter Gesundheitsindustrie. Deshalb sei ein Stopp jeglicher weiterer eCard-Aktivitäten bis zur Entscheidung der Gerichte unumgänglich, untermauerte Grauduszus seinen Appell an Bundeskanzlerin Merkel, „die zuständigen Minister anzuweisen, nicht in das schwebende Verfahren gegen die eCard einzugreifen und jeglichen Aktionismus einzustellen.“
- Martin Grauduszus ist der Präsident der freien Ärzteschaft und Mitglied der nordrheinischen Kammerversammlung. Grauduszus pflegt von Berufs wegen Feindbilder. Doch stolz ist er auf seine Kammerversammlung. Von Politik und Krankenkassen seien Rahmenbedingungen geschaffen worden, in denen freiberufliche Praxen nicht mehr überlebensfähig seien. Mit Absicht: Denn es sei das Ziel, dass andere Strukturen entstehen, die nicht mehr den freiberuflichen Arzt zulassen. Deshalb habe die Kammerversammlung den Beschluss gefasst, dass in MVZ und anderen ärztlichen Gemeinschaftsformen nicht mehr als zwei angestellte Ärzte arbeiten sollen.
Voten
- Martin Grauduszus, Präsident der Freien Ärzteschaft’, wird auf dem 114. Deutschen Ärztetag in Kiel (31.05. – 03.06.2011) bei den turnusmäßig anstehen Vorstandswahlen für das Amt des Bundesärztekammer-Präsidenten kandidieren. Die Bereitschaft zur Kandidatur erklärte der 52-jährige in eigener Praxis niedergelassene Facharzt für Allgemeinmedizin aus Erkrath nach dem entsprechenden Votum einer außerordentlichen Mitgliederversammlung von Freie Ärzteschaft in Köln am 9.4.2011
Kandidatur 2011 zum BÄK-Präsident
- Wenn Sie sich die Arbeitsbedingungen der Kollegen in den Kliniken anschauen – wo gibt es Optimierungsbedarf?
- (Frage und Antwort bei facharzt.de "Die Kandidaten auf dem Prüfstand")
- Die Frustration der Kolleginnen und Kollegen ist groß, und dass aufgrund der Arbeitsbedingungen in den Kliniken bei vielen der Grundstein für ein späteres Abwenden vom ärztlichen Beruf oder für die Abwanderung ins Ausland gelegt wird, ist verständlich. Unter dem Leitsatz der Rendite-Optimierung der Krankenhausbehandlung und der nicht mehr zu stemmenden Last bürokratischer Vorgaben, kann die ärztliche Heilkunst nicht mehr gelebt werden.
- Hier werde ich – im engen Schulterschluss mit dem Marburger Bund – das ganze moralische Gewicht der Bundesärztekammer und ihre Reputation in der Öffentlichkeit in die Wagschale werfen, damit es im ärztlichen Klinik-Alltag zur Abkehr von der fallbezogenen „Betreuung“ wieder hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung unserer Patienten kommt. Isolierte Betrachtungsweise kann keine ärztliche Tätigkeit sein!
- Halten Sie das derzeitige Honorarsystem der niedergelassenen Ärzte für brauchbar?
- Das derzeitige Vergütungssystem im GKV-Bereich ist mit dem Begriff "Chaos" nur äußerst unzulänglich beschrieben. Es wird unserem ärztlichen Handeln in keiner Weise gerecht. Hier ist ein radikaler Schnitt und Neubeginn unerlässlich, hier ist die KBV – so sie denn ihrer Verpflichtung als Selbstverwaltungsorgan und Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte nachzukommen endlich einmal in der Lage ist – verpflichtend aufzufordern, dafür zu sorgen, dass der Kassenarzt in der Tat "auch von seinen Einkünften als Kassenarzt leben kann".
- Dass ich bei dieser Diskussion die Etablierung der Kostenerstattung als unerlässliche weitere Säule im GKV-System fordere, entspricht meiner Überzeugung und erklärt sich auch aus meinem bisherigen berufspolitischen Handeln.
- Die seit über 20 Jahren nicht mehr adäquat aktualisierte GOÄ ist gleichwohl die einzige beständige Größe im bestehenden System: trotz Unterbewertung in vielen Bereichen ist sie die einzige halbwegs verlässliche kalkulatorische Größe.
- Kiel, 2. Juni 2011 - 11:50 Uhr - Keiner der Kandidaten hat die nötige Mehrheit. Grauduszus und Knoblauch zu Hatzbach verzichten auf eine erneute Kandidatur. Es kommt nun zum zweiten Wahlgang. Zur Wahl stehen nun ausschließlich Klinikärzte: Jonitz, Montgomery und Windhorst.
- Karsten Vilmar verkündet das Ergebnis des ersten Wahlganges (250 Abgegebene Stimmen, inkl. drei Enthaltungen):
- Grauduszus: 22
- Jonitz: 74
- von Knoblauch zu Hatzbach: 9
- Montgomery: 111
- Windhorst: 31
- Den Anfang des Vorstellungsreigens machte Martin Grauduszus (52), niedergelassener Allgemeinarzt in Erkrath bei Düsseldorf, Mitbegründer und Präsident der Freien Ärzteschaft. Etwas pathetisch dankte er seinen Weiterbildern, die ihm das Gefühl gegeben hätten, dass er sich für den richtigen Beruf entschieden habe. Die Veränderung des Praxisalltags hat ihn nach eigenem Bekunden dazu gebracht, zu großen Kundgebungen und Demonstrationen aufzurufen. Beifall erhielt Grauduszus, als er zu der von ihm gewohnten Tonlage wechselt: „Die Freiheit der ärztlichen Berufsausübung gilt es zu retten – gegen eine Phalanx von uns geringschätzenden Politikern, überheblichen Krankenkassenvertretern und profitorientierten Konzernen, die unsere Würde als Ärztin und Arzt ramponiert haben.“
Links
- Rede beim Ärzteprotest auf der Domplatte KÖLN 9.11.2005
- Kurzzusammenfassung der Fernsehdiskussion: Hartmann von der Tann diskutiert mit Karl Lauterbach (SPD-Gesundheitsexperte) und Martin Grauduszus (Präsident der Freien Ärzteschaft) zum Thema "Streitfall Gesundheit - Zwischen Kostendämpfung und Therapiefreiheit" Phoenix Mo 09.06. und Di 10.06.2008
- Für mich war als junger Arzt die Zielvorstellung wichtig, wirtschaftlich selbstständig arbeiten zu können. Meine Vorstellung hat damals davon gelebt, dass man selbstständig handeln kann und nicht in starre Hierarchien eingebunden ist. (Streitgespräch mit Martin Grauduszus und Dr. med. Andreas Köhler: Sind Vertragsärzte noch Freiberufler?)
