Monika Stolz
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Dr. Monika Stolz (* 24. März 1951 in Worms) ist eine deutsche Politikerin der CDU. Sie ist seit 2001 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg.
Ministerin Stolz mit eCard-T-Shirt - 111. Deutscher Ärztetag ULM
Nach ihrer Schulzeit und Abitur in Worms Studium der Volkswirtschaftslehre in Freiburg
- 1974 Abschluss mit Diplom in Volkswirtschaftslehre
- 1984 promovierte sie zum Dr. med. und ist seitdem als Ärztin tätig.
- Seit 1989 ist sie Gemeinderätin in Ulm, davon 1991 bis 1999 als Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion und von 1989 bis 2004 Ortschaftsrätin im Ulmer Stadtteil Unterweiler.
Im Jahr 2001 wurde Stolz mit einem Direktmandat für den Wahlkreis 64 (Ulm) in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Dort war sie von Juli 2004 bis Oktober 2005 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion.
- seit 02/2006 Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg - Mitglied des Aufsichtsrats der Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH - Mitglied des Verwaltungsrats der Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank
Sie ist römisch-katholischer Konfession, verheiratet und Mutter von vier Kindern.
Zitate
- Baden-Württembergs Sozialminister Andreas Renner (CDU) ist nach einer Verbalattacke gegen den katholischen Bischof Gebhard Fürst zurückgetreten. Dies teilte Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) in Stuttgart mit. Renners Nachfolgerin wird die Kultusstaatssekretärin Monika Stolz (CDU). 27.01.2006
- Selbstverwaltung statt Staatsmedizin im Gesundheitswesen - Beim 111.Deutschen Ärztetagim Ulmer Kongresszentrum stellte die Ulmer Landtagsabgeordnete und Landesgesundheitsministerin Dr. Monika Stolz klar: der Gesundheitsstandort Baden-Württemberg ist bestens aufgestellt. "Wir stellen uns unserer Verantwortung für die Krankenversorgung und sehen die Selbstverwaltung mit freiberuflichen Vertragsärzten im Gesundheitswesen als Ziel der baden-württembergischen Gesundheitspolitik".
- änd: Das BMG betont nachdrücklich, dass die Ärzte nun endlich auf eine Euro-Gebührenordnung zusteuerten. Die Budgets in ihrer bislang bekannten Form entfielen dann. Trotzdem wird es immer noch diverse Mechanismen der Mengenbegrenzung geben. Also nur alter Wein in neuen Schläuchen?
- Stolz: Das sehe ich nicht so. Die Umstellung auf feste Beträge in Euro und Cent beendet die Phase der unkalkulierbaren floatenden Punktwerte. Die Entgelte orientieren sich dann wesentlich stärker an betriebswirtschaftlichen Kalkulationsgrundlagen und machen die Einkommen der Ärztinnen und Ärzte berechenbarer. Zugleich geht das Morbiditätsrisiko auf die GKV über, so dass das Mengenrisiko nicht mehr allein zu Lasten der Ärzteschaft geht. Gleichwohl halte ich auch Mengenbegrenzungen für sinnvoll. Wir müssen das System ja finanzierbar halten und steigenden Krankenversicherungsbeiträgen mit ihren negativen beschäftigungspolitischen Wirkungen entgegen wirken. Außerdem sehen wir im Krankenhausbereich bereits heute, dass man mit Mengenvereinbarungen gute Ergebnisse erzielen kann.
- "Die Karte wird kommen, nur Baden-Württemberg nimmt jetzt keinen Einfluss auf deren Gestaltung mehr", lautet die Kritik. Die baden-württembergische Sozialministerin Monika Stolz (CDU) sieht das entspannter. "Die Entscheidung der Selbstverwaltungspartner kann gut nachvollzogen werden", sagte Stolz der StZ. Nach dem erfolgreichen ersten Test seien die Rahmenbedingungen für neue Tests nicht klar. Darum "braucht der Vertrag der Arbeitsgemeinschaft zur Einführung der eGK auch nicht verlängert zu werden". Dass die Karte nicht weiter ist, liege in der Verantwortung der Betreibergesellschaft, die für alle Testregionen zuständig ist. Auch die von Philipp Rösler veranlasste Überprüfung des Projektes lege nahe, dass "keine organisatorischen Strukturen vorgehalten werden" müssen.
- Baden-Württembergs Sozialministerin Monika Stolz (CDU) sagte, die Ärzte ihres Landes seien die Verlierer der Honorarreform. Die Selbstverwaltung müsse eine Lösung finden. "Wenn das auf dieser Ebene nicht zeitnah geregelt werden kann, muss das Bundesgesundheitsministerium intervenieren und eine gerechte Verteilung der begrenzten Mittel sicherstellen."
- Monika Stolz (CDU) ist gegen eine bundeseinheitliche Hygieneverordnung. Das sei Aufgabe der Länder, sagte sie der „Südwest Presse“ in Ulm. „Diese sind in der Lage, das selber zu regeln.“ Viel mehr sei es sinnvoller, wenn der Bund die Länder unterstütze und etwa die Kosten für das Screening für Patienten übernehme. Bislang sei dies nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Screening sei jedoch eine sinnvolle Vorsorge. Dabei werden Patienten, die stationär aufgenommen werden, auf multiresistente Keime untersucht. Und so lange isoliert, bis ein Ergebnis feststeht.
- Baden-Württembergs Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz (siehe Bild, erste Reihe!) hat auf dem Aktionstag in Sindelfingen 15.09.2010 klar gemacht, dass die Stuttgarter Landesregierung mit aller Macht darauf drängen will, für Hausärzte unangenehme Haken und Ösen aus dem vom BMG geplanten Umbau des 73b SGB V zu entfernen. Besonders die geplanten Vorgaben bei Bestandsschutz, Vergütungsdeckel und aufsichtsrechtlicher Prüfung neuer Verträge gelte es zu entschärfen. Viel Zuspruch erhielt MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner, der sich mit Kritik nicht zurückhielt: „Philipp Rösler ist die gleiche Sorte von Apparatschik wie seine Vorgängerin Ulla Schmidt.“ Wichtiger ist allerdings das, was er zu dem Folgen sagte, falls die angekündigte 73b-Revisionen von Stolz in Berlin doch nicht durchkommen. Baumgärtner: „Dann werden wir uns ganz massiv in die Politik einmischen. Die Politik mischt sich ja schließlich auch bei uns unentwegt ein.“ (J.Küpper für aend)
Treffen mit Ärzten in Waldburg 31.1.2011
- Bereits am Tag zuvor hatte sich Monika Stolz (CDU) für höhere Arzthonorare im Südwesten ausgesprochen. Die Mediziner im Land sollen bei der Honorarreform im vergangenen Jahr bundesweit am schlechtesten abgeschnitten haben. Obwohl auch die Südwest-Ärzte höhere Leistungen erbracht und mit steigenden Kosten zu kämpfen hätten, seien im Vergleich zu anderen Bezirken die Vergütungen nicht gestiegen. Für das kommende Jahr werden bundesweite Honorarzuwächse erwartet. (swr.de)
In Leutkirch 31.Januar 2011
Treffen mit Ärzten in Waldburg 31.1.2011
- Auch Ministerin hat kein Patentrezept - Schwarzwälder Bote 12.11.2010 - Baiersbronn: Dass es in einigen Jahren schwierig werden könnte mit der Ärzteversorgung im Landkreis zeichnet sich ab. Urbanisierung, Frauen in der Medizin, Arbeitsbedingungen... das Thema ist vielschichtig. Da hat auch Sozialministerin Monika Stolz keine Patentrezepte. Stolz sprach auf Einladung des Landtagsabgeordneten und Bürgermeisters Norbert Beck im Baiersbronner Volksbankstudio zum Thema "Ärzteversorgung im ländlichen Raum" vor zahlreichen Zuhörern, darunter viele Mediziner. Die Sozialministerin ging auf das Aktionsprogramm "Landärzte" der Landesregierung ein, das zehn Punkte umfasst und blieb dabei von Kritik nicht verschont. Der Freudenstädter Radiologe Bernhard Marquardt erklärte gar, er habe dem Konzept nur entnommen, "dass Sie keines haben". Es beruhe darauf zu sagen, alle sollten sich Gedanken machen, wie es besser wird. Ein Ausgleich für Monika Stolz, die zum Schluss der Diskussion freimütig zugab, es sei nicht vergnügungssteuerpflichtig, Gesundheitspolitik zu machen.....
- Bericht über einen Auftritt in Leutkirch 31.1.2011
- Statement des Kreisärzteschaftsvorsitzenden auf einer CDU-Veranstaltung mit Ministerin Dr. Stolz in Waldburg 31.1.2011 - Landessozialministerin Monika Stolz hat mit ihrem Kollegen Rudolf Köberle, Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz im Gasthaus Krone in Waldburg mit rund 70 Menschen über die Ärzteversorgung im ländlichen Raum diskutiert. Gekommen waren größtenteils Ärzte aus dem Kreis Ravensburg. Unter den Anwesenden waren auch der Waldburger Bürgermeister Michael Röger, sein Altshausener Kollege Kurt König und der Vorsitzende der Kreisärzteschaft Ravensburg, Michael Häussler. Für die Ministerin war es kein leichter Besuch, denn die Diskussion um Nachwuchssorgen, Ärzteunterversorgung und Honorierung der Arbeit sorgt landesweit für erhitzte Gemüter. Ministerin Stolz sagte gleich zu Beginn des Abends, es gebe keine Patentrezepte. (aus Bericht der Schwäbischen Zeitung dazu)
- Die SPD-Sozialexpertin Katrin Altpeter (47) aus Waiblingen wird neue Arbeitsministerin und ist damit auch zuständig für die Bereiche Familie, Frauen und Senioren. (nach der Landtagswahl im März 2011)
- Ihre Vorgängerin, Dr. med. Monika Stolz (60), war Ärztin und CDU-Politikerin. Sie ist Lehrerin für Pflegeberufe und von der SPD: Katrin Altpeter (47) ist neue Sozialministerin in Baden-Württemberg. Ihre offizielle Bezeichnung: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren. Auch die Gesundheit fällt in ihren Zuständigkeitsbereich.
Links
- Union boykottiert Gesundheitsministertreffen Baden-Württembergs Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU) hatte angekündigt, der Gesundheitsministerkonferenz am 5. September 2008 in Berlin aus Protest fernbleiben zu wollen. Sie warf Ulla Schmidt vor, den Beschluss der Länder zum Erhalt der gemeinsamen Finanzierung der Krankenhäuser durch Länder und Krankenkassen zu missachten.

