Praxissoftware
Aus ArztWiki
Dieser Wiki-Eintrag dient der Entwicklung eines Bewertungskataloges für Praxissoftware. Die Grundstuktur beruht auf einem Beitrag des Kollegen Andreas See in Facharzt.de
Inhaltsverzeichnis |
Struktur des Bewerters
a. Einzel-Gemeinschaftspraxis /andere
b. Fachgebiet
c. Scheinzahl, Helferinnen (Hilfskräfte)
d. Dokumentation: (viel Karte, bischen Karte, nur elektronisch, Scannen Befunde
e. Wer druckt/macht was (Chef kann und macht alles vs. alles delegiert)
f. Bedienung mit der Maus/Tasten; was ist schneller, für was ist das Programm ausgelegt?
g. Wieviel % der Möglichkeiten ihres Programms glauben Sie zu nutzen.
Bewertung
(zB. 5 Noten)
Bewertung des Programms
(Technische Anforderungen für flotten Betrieb. Mindestanforderungen und empfohlene Konfiguration.)
Wird die Nutzung eigener Hardware eingeräumt, ist eigenständiger Wechsel defekter Hardwarekomponenten möglich (bis hin zu Wechsel von Rechnern)?
Routineaufgaben
Patientenaufruf Schnelles Springen zwischen 2 Patienten Werbeunterbrechungen/Banner?
.......Harte Zahlen (sek, besser Tastenklicks) für: Aufruf Patient Aufruf eines elektronischen Befundes Ausdruck eines Rezepts, AU, auf Nadeldrucker, auf Laserdrucker Ausdruck eines Wiederholungsrezepts, wieviel Klicks/Tasten/Dauer
Einbindung und Handhabung zB DMP Programme - Übernahme der Daten aus der Karteikarte, Umschalten
Standardisierte Schnittstellen zu weiteren Programmen (kein Anbieter macht alles perfekt), z.B. Briefe über OpenOffice.org Writer, Auswertungen über OpenOffice.org Calc Offene Datenbank (Lesezugriff) für freie Abfragen (etwa wie viele Patienten mit X bekommen Y, bei wie vielen Patienten mit X wurde keine Diagnosebegründung eingetragen, welche Patienten bekommen X oder Y, welche Diagnosen X haben keine Chronikerziffer Y,...) und a) Export der gefundenen Daten nach Excel/OpenOffice.org Calc sowie b) direkter Aufruf der Datensätze durch anklicken
Möglichkeit, eigene Regeln zu hinterlegen ("Bei Medikament X immer ausführliche Begründung wg. Regressgefahr", bei "Medikament X immer/nie Aut idem")
Belastung des Netzwerks (wichtig bei ortsübergreifenden Praxen oder Heimarbeit über DSL oder veralteter Praxisinfrastruktur), insbesondere: Werden Auswertungen am Client gefahren (ganze Datenbank wird gelesen) oder im Server verarbeitet (nur Ergebnisse werden übertragen)
Arztbriefe
Privatpatienten BG Igel
Mahnungswesen: Automatische Erinnerung an ausstehende Zahlungen Übergabe von Rechnungen an Zahlungsverwaltungsprogramme (z.B. Quicken)
Erinnerungsfunktion ("Patient X Recall wg. DMP")
Einbindung papierloses Büro (Scannen von Post, elektronische Faxe, automatische Übergabe von Faxnummern oder E-Mail-Adressen bei Arztbriefen)
Sicherungsroutine Einbindung in professionelle Backups (auch im laufenden Betrieb Mittags) (die programminterne Datensicherung ist definitiv ein schlechter Witz, da sie einen neu eingerichteten Server inkl. Benutzerkonten, Druckertreiber etc. voraussetzt und daher nur bei wenigen Problemen hilft, aber den gleichen Aufwand oder gar größeren wie eine vernünftige Datensicherung macht)
Sonderfunktionen
Statistik
Suchfunktionen
Nachrichten im Netzwerk
Kassenbuch
Pinwand/Literaturverwaltung
BEWERTUNG DURCH DIE HELFERINNEN
Bewertung des Service
b1. Installation
b2. Datenübernahme (wieviel %), Rechner mit dem alten Programm aufheben? Statistik über alte Daten?
b3. Servicedienstleister
b4. Hotline
b5a. Arzneimittel und Programmupdates, wie häufig, wie häufig fehlerhaft
b5b. Umsetzung der gesetzliche Vorgaben
b6. Fernwartung
b7. Häufigkeit von Technikerbesuchen
Preis/Leistung
Komplettes Programm vs. Bausteine
Bindung an Servicehaus - Software nur mit Hardware
SoftwarePflege
Preisentwicklung der letzten Jahre
Nebenkosten
Beispielhafte Gesamtkosten f. 1 Jahr inkl Techniker, Updates etc.
