Ruebsam-Simon, Ekkehard

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Ruebsam-Simon

Ruebsam-Simon, Ekkehard * 25.5.1944 in Erfurt -


Inhaltsverzeichnis

Curriculum vitae

  • Nach Lehre als Schriftsetzer, Tätigkeit als Korrektor in Zeitungs-Verlagen, zweiter Bildungsweg, Abitur 1967, anschließend Studium der Politik- und Rechtswissenschaft. Abschluss als Dipl.-Pol. (Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin), anschließend Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin (Fächer: Pol. Psychologie, Politische Ökonomie).
  • Ab 1975 Studium der Humanmedizin in Berlin (FU) und Heidelberg (ab 1979). Ausbildung in Innerer Medizin, Orthopädie.
  • Praxisvertretungszeiten in verschiedenen allgemeinärztlichen/pädiatrischen Praxen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
  • Niedergelassen in Bammental seit Juli 1987 - Fachliche Schwerpunkte: Orthopädie, Allergologie, Psychotherapie (Systemische Therapie (IGST) mit Paar- u. Familientherapie, Zertifikat der IGST Heidelberg).
Schwerpunkte bei der Vorstandsarbeit (Bezirksärztekammer)
Politische Einheit der Ärzteschaft - Ablehnung der Hausarzt-/Facharzt-/Kliniker-Trennung
Laufende Reform der Selbstverwaltung, Aufbau gewerkschaftsähnlicher Strukturen als Parallelorganisation
Entwicklung eines neuen Gesundheitssystems das auf betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen und Rechtssicherheit für den einzelnen Arzt basiert, damit für eine angemessene Vergütung hochqualifizierter Arbeit
Transparenz im Gesundheitswesen, Reduktion von Bürokratie, Kostenerstattungsmodell nach GOÄ und weitgehende Privatisierung der gesetzlichen Krankenversicherung
Bewahrung der ärztlichen Freiberuflichkeit und damit eindeutig gegen ein politisches oder ein Kassendiktat im Bereich der ambulanten und Klinik-Medizin


Veröffentlichungen

Rede Stuttgart Schleyerhalle 16.4.2008
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Rede Stuttgart Schleyerhalle 16.4.2008
Rundschreiben zur KV-Wahl 2004
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Rundschreiben zur KV-Wahl 2004
Rundschreiben zur KV-Wahl S.22004
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Rundschreiben zur KV-Wahl S.22004
  • Warum ist für MEDI die Politisierung der Wartezimmer / der Arztpraxen so wichtig?
  • Im Gegensatz zum Namen ist die ärztliche Selbstverwaltung inzwischen eine Zwangsverwaltung, die unendlich viel strukturelle Gewalt in sich vereint hat. Nichts ist hier frei, alles ist irgendwie durchgeregelt und der Vertragsarzt ist ein Sklave des Systems geworden.
  • Die Sozialgerichtsbarkeit und zunehmend auch das Bundesverfassungsgericht verweigern den Ärzten in Deutschland zunehmende Rechtssicherheit. Der stv. Vorsitzende des MEDI Verbundes Baden-Württemberg, Dipl.-Pol. Ekkehard Ruebsam-Simon, nennt das "Rechtsschutzlosigkeit" einer ganzen Berufsgruppe. Die Sozialgerichtsbarkeit wird für deutsche Ärzte zunehmend zu einem Hindernislauf mit unsicherem Ausgang
  • Zur Logik des Systemausstiegs in Bayern Der MEDI-Verbund und der Hausärzteverband stehen in dieser Auseinandersetzung an der Seite der bayerischen Hausärzte. Wer immer nur auf den vorbereiteten und existierenden Wegen geht, kommt oft nicht zum Ziel. In dieser großen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung müssen wir zur Fahne stehen – etwas anderes verbietet der Anstand. Alle Ärzte in Deutschland sollten sich der Bedeutung dieses Konfliktes bewusst sein und mithelfen, ihn im Sinne der Hausärzte zu lösen.

Zitate

Stuttgart Schleyerhalle 16.4.2008
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Stuttgart Schleyerhalle 16.4.2008
1. Eine bloße Bestandswahrung ist passé. Nur wenn es uns gelingt, innovative Ideen für die Zukunft zu formulieren, bleiben wir im Prozess drin.
2. Kern des Gesundheitswesens ist unverändert die intakte Arzt-Patienten-Beziehung. Dort, wo sie leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird, ist auch die Lahmlegung des Systems als Ultima Ratio gerechtfertigt, auch wenn wir eher für das Heilmachen als für das Zerstören da sind.
3. Nur freie, unabhängige Ärzte können kompetente Sachwalter für sich selbst und ihre Patienten sein.
Aus dieser Haltung heraus kann gute Medizin gelingen. Anderenfalls werden wir endgültig zu sozialpolitischen Erfüllungsgehilfen degradiert werden. Dienstag, 18. Februar 2003
18.02.2003 - Berlin, Außerordentlicher Deutscher Ärztetag, Mut zur Reform - für eine moderne Krankenversorgung in Deutschland - Wir müssen nur die Stellschrauben des Systems auf mehr Freiheit drehen. „Ich freue mich auf die direkten Gespräche mit den Parlamentariern“, betonte auch Bundesärztekammerpräsident Prof. Jörg-Dietrich Hoppe. Er hatte in seiner einleitende Rede herausgestellt, dass die Neuausrichtung des Sozialstaats die größte innenpolitische Herausforderung seit der Einheit Deutschlands sein werde. Die Ärztinnen und Ärzte seien bereit, gemeinsam mit der Politik diese Herausforderung anzugehen. „Nur wenn es gelingt, jetzt die richtigen Entscheidungen in elementaren Fragen der Gesundheitsversorgung und der sozialen Gerechtigkeit zu treffen, kann der soziale Friede in Deutschland auf Dauer gesichert werden. Aber dazu brauchen wir keinen Paradigmenwechsel in die Staatsmedizin, und wir müssen auch nicht erst alles kaputtreden, um etwas zu verbessern.“ Hoppes Fazit zu den bisherigen Bemühungen der Bundesregierung: „Weiter so – das geht nicht mehr!“
  • Paranoide Phantasien feiern Urständ. Bestimmte Vertreter von bestimmten Meinungen frönen in dieser Sicht nur der egoistischen Selbstbereicherung und der politischen Überwältigung und der Austrickserei der anderen, guten Basisdemokraten, die sich zufällig bei facharzt.de treffen. Irgendwer ist immer der Sündenbock – Ausdruck eines infantilen und unpolitischen Denkens, das sich selbst genug ist. Berechenbare Politik heißt, eine Strategie zu haben, die langfristige Ziele ermöglicht und der Politik auch vermittelbar und die auch mit konkreten Politikern verhandelbar ist. Unter „Politik“ wird allerdings nicht unbedingt der Diskussionszusammenhang bei facharzt.de verstanden, sondern die wirkliche Wirklichkeit. Die gespreizten Scheindiskussionen gebärden sich als Realitätsersatz.
  • Da andere Krankenkassen ebenfalls mit Selektivverträgen folgen werden, ist ein Wettbewerb um die Qualität des Vertrags und die damit verbundene Honorierung für die Ärzte unausweichlich, auch deshalb ist die Gleichsetzung „HZV = AOK-Abhängigkeit“ völliger Unfug. Die Kritiker haben noch nicht begriffen, dass es hier nicht nur um Geldvermehrung geht, sondern dass hier die Versorgungswirklichkeit neu gestaltet wird. (in MEDI-Times 3/2009]

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