Fritz Schösser

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Fritz Schösser
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Fritz Schösser

Fritz Schösser (* 24. Juni 1947 in Töging am Inn) ist ein ehemaliger deutscher Bundestagsabgeordneter der bayerischen SPD. Zudem ist Schösser seit 1990 Vorsitzender des DGB-Bezirkes Bayern. Im Deutschen Bundestag war Fritz Schösser Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung. Schösser ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Nach der Mittleren Reife absolvierte Schösser eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Laut AOK-Lebenslauf: Mit 14 Jahren machte er eine Lehre als Industriekaufmann bei einem Energieversorger, bildete sich weiter zum Finanzbuchhalter und machte auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nach. Über das Bildungswerk der ÖTV bekam er Kontakt zur gewerkschaftlichen Arbeit. Nach Stationen in Niedersachsen, Hamburg und Düsseldorf wurde Schösser 1979 Geschäftsführer des DGB-Bildungswerkes in Bayern.

1982 wurde er 2. Vorsitzender des DGB Bayern,

Inhaltsverzeichnis

Politische Karriere

Bei den Wahlen zum 16. Deutschen Bundestag trat Schösser nicht mehr an.

Wirken außerhalb der Politik

Fritz Schösser ist in diversen Organisationen und Selbstverwaltungsorganen aktiv: (Beispiele)

  • Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates des |AOK-Bundesverbandes
  • Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK Bayern
  • Mitglied im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks

Daneben wirkt Schösser im Aufsichtsrat der Zahnradfabrik Passau sowie in Verwaltungsräten, Kuratorien und weiteren öffentlichen Einrichtungen mit.

Weitere Informationen

Fritz Schössers Internetpräsenz


Zitate

  • Scharfe Kritik äußerte Bayerns DGB-Chef Schösser jedoch an Seehofers Verhalten: Dass sich der bisherige CSU-Sozialpolitiker nun nicht mehr in die Parteitagsdebatte über die Gesundheitspolitik einmischen wolle, sondern "seine Pöstchen behält und schweigt", sei "ein politisch-charakterliches Armutszeugnis". Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Krista Sager, bot Seehofer im Sender n-tv Asyl bei den Grünen an. (nach SPIEGEL Nov. 2004)
  • Der SPD-Abgeordnete und bayerische DGB-Chef Fritz Schösser sagte: "Die Praxisgebühr ist Nonsens, die SPD wollte sie nie." (Februar 2004)
  • Man kann nicht die Vergangenheit zurückholen. Es gab aber ein Gespräch zwischen Beckstein und mir. Es zeigte sich, dass wir in einigen Dingen ähnlich denken. Zum Beispiel, dass Menschen, die gut arbeiten, so gut verdienen müssen, dass sie davon leben können. Interview mit Gewerkschafter Fritz Schösser - "Beckstein denkt ähnlich wie ich"- Der DGB-Landeschef über Heuschrecken und das gestörte Verhältnis zur SPD. (Süddeutsche Zeitung 22.08.2007)
  • Sie haben sich mit Hausärzte-Chef Wolfgang Hoppenthaller mächtig angelegt. Warum? Schösser: Der DGB vertritt in der Selbstverwaltung der Sozialversicherungen die Interessen der Versicherten. Ich kann daher nicht zulassen, dass den Versicherten damit gedroht wird, dass Hausärzte kollektiv ihre Kassenzulassung zurückgeben und damit eine ausreichende Versorgung nicht mehr sichergestellt ist. "Da muss man nicht auswandern" - München: Bei Themen rund um das Gesundheitswesen macht DGB-Landeschef Fritz Schösser keiner so leicht was vor. Mit dem Verwaltungsratschef der Bayern- und Bundes-AOK sprach unser Redakteur Jürgen Fischer über den Hausärzteprotest. (Donaukurier 22.02.2008)
  • Mehrere Vorstände der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) kassieren versteckte fünfstellige Sonderhonorare für die Beaufsichtigung kriselnder AOK-Landeskassen. Wie das Hamburger Magazin "stern" berichtet, erhält allein der AOK-Chef von Bayern, Helmut Platzer, pro Jahr bis zu 30.000 Euro als Aufseher der zuschussbedürftigen Landeskassen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Bevor die AOK Rheinland-Pfalz ihrerseits 2007 ins Minus rutschte, war der dortige Vorstandschef Walter Bockemühl selbst "Pate" - wie die Beauftragten AOK-intern genannt werden - für die AOK an der Saar. Nach dem "stern" vorliegenden internen Unterlagen der Krankenkasse leisten sich der Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes Hans Jürgen Ahrens und weitere Kassenmanager zudem auffällig häufige Dienstreisen auf die Ferieninsel Mallorca. Zu Besuchen bei der mit zwei Mitarbeiterinnen besetzten AOK-Geschäftsstelle in Palma de Mallorca war Ahrens seit Frühjahr 2006 mindestens drei Mal auf der spanischen Insel.




Quellen

Artikel Diener vieler Herren im Tagesspiegel

Der Text auf dieser Seite basiert zum Teil auf dem Artikel [1] aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Inhalte stehen unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist beim Originalartikel abrufbar.[[Kategorie:Personen|Schösser, Fritz]

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