Sigrid Ultes-Kaiser

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DEMO Mainz 28.06.2006 - Dr.Ultes-Kaiser bei ihrer Rede
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DEMO Mainz 28.06.2006 - Dr.Ultes-Kaiser bei ihrer Rede
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Dr. med. Sigrid Ultes-Kaiser (53) ist Ärztin in Ramstein-Miesenbach und zugleich eine ärztliche Standesfunktionärin. Sie ist seit 1988 als Anästhesistin mit der Zusatzbezeichnung Psychotherapie niedergelassen und betreibt ein ambulantes Operationszentrum. Seit 1997 leitet sie die Bereitschaftsdienstzentrale Landstuhl, engagiert sich seit 2003 im Qualitätszirkel „Ambulantes Operieren in Ramstein“ und ist Mitglied der Kommission „Honorarverteilungsverträge“ der KV RLP. Dr. Ultes-Kaiser war vor Ihrer Tätigkeit im Vorstand der KV RLP, Mitglied der Vertreterversammlung der KV RLP und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Dr. Ultes-Kaiser wurde 2003 stellvertretende Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft MEDI Deutschland und war von 2005 - 2007 erste Vorsitzende des Ärztenetzes Medi Südwest.

Januar 2011: Neue KV RLP-Chefin ist Dr. Sigrid Ultes-Kaiser


Zitate

DEMO Mainz 28.6.2006 mit W. Baumgärtner
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DEMO Mainz 28.6.2006 mit W. Baumgärtner
  • 17.03.2006 "Der Druck darf jetzt nicht nachlassen", rief Sigrid Ultes-Kaiser 1.600 rheinland-pfälzischen Ärzten, Arzthelferinnen, Therapeuten und Patienten vor dem Mainzer Landtag zu. Bei frostigen Temperaturen hatten sie sich am Mittwoch versammelt, um gegen Versorgungseinschränkungen und Bürokratie zu protestieren. Für viele der Kundgebungsteilnehmer war die Protestaktion eine Generalprobe. Sie liefen sich warm für die große Demonstration 24.03.2006 in Berlin.
  • Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck habe bereits im Vorfeld der Veranstaltung eine Delegation von Ärzten empfangen. Insofern habe sie das Gefühl, dass Bewegung in die Sache komme, sagte die MEDI-Chefin.
Frau im Vorstand
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Frau im Vorstand
  • Ich werde es mir sicherlich zur Aufgabe machen, die Zusammenarbeit innerhalb der fusionierten KV voranzutreiben. Da gibt es noch Optimierungsbedarf. Auch will ich mich dafür einsetzen, dass die Mitglieder der KV diese wieder als Selbstverwaltung wahrnehmen. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass Kollegen nur auf die KV schimpfen – sich selber aber nicht engagieren oder konstruktive Vorschläge machen. Es ist sehr bequem, nur zu kritisieren.
  • Frau Dr. Ultes-Kaiser, zunächst zu Ihrer Motivation: Warum haben Sie für den Posten als Vorstand der KV RLP kandidiert? - Dr. Ultes-Kaiser: Die KV RLP ist in einer Umbruchphase und befindet sich darüber hinaus im Spagat zwischen Interessenvertretung und Regulierungsbehörde. Im Sinne unserer Mitglieder und Mitarbeiter ist es wichtig, dass sich beide Gruppen mehr mit der KV RLP identifizieren. Diesen Prozess mitzugestalten war meine Motivation. (in KV-Praxis 1/2007)
Schreiben KV-RLP zu Notfalldienstverpflichtung - Dr. Sigrid Ultes-Kaiser, Vize-Vorsitzende
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Schreiben KV-RLP zu Notfalldienstverpflichtung - Dr. Sigrid Ultes-Kaiser, Vize-Vorsitzende
  • „Mein Ziel ist es, mit dazu beizutragen, dass sich Haus– und Fachärzte nicht auseinanderdividieren lassen“, machte Ultes–Kaiser, die seit 2003 auch stellvertretende Vorsitzende von MEDI Deutschland ist, in einer ersten Stellungnahme deutlich. Es gelte der Übermacht der Krankenkassen Paroli zu bieten. Es müsse verhindert werden, dass sich Ärzte mit „Schmankerln“ einkaufen ließen. „Mit denen winken nämlich Kassen und Politiker zu gerne, um einzelne Ärzte aus dem System herauszubrechen“, so die Anästhesistin.
  • „Es ist dabei oft ein vorgeschobenes Argument, zu behaupten, die Arbeit der KV sei nicht transparent“, so Ultes–Kaiser. Tatsächlich seien viele Kollegen angesichts täglicher Herausforderungen und Pflichten in der Prax­is nicht wirklich bereit, sich in die zugegeben hochkomplizierte Materie rund um das Vertragsarztrecht und in die Strukturen der Honorarverteilung einzuarbeiten. Das müsse sich ändern. „Natürlich ist auch die derzeit schlechte Vergütung der ärztlichen Leistungen ein außerordentlich wichtiges Thema, um das ich mich kümmern werde“. (in MEDI-TIMES Jahrgang 8 | Nr. 29 | Juni 2007)
  • MEDI Südwest hat einen neuen Vorstand gewählt: Dr. Ralf Schneider, Allgemeinmediziner aus Alzey, löst als neuer Vorstandsvorsitzender die Anästhesistin Dr. Sigrid Ultes-Kaiser ab, die mit ihrer Wahl in den Vorstand der KV Rheinland-Pfalz aus dem MEDI Vorstand zurückgetreten ist. Schneider ist Mitbegründer des MEDI Verbundes in Rheinhessen, war bereits seit zwei Jahren stellvertretender Vorstandsvorsitzender und ist Mitinitiator der ersten Teilgemeinschaftspraxis nach dem MEDI Modell in Rheinland-Pfalz, teilte der Verbund heute in Kaiserslautern mit. 24.09.2007
  • KV RLP mobilisiert Basis - „Kein Politiker soll sagen, das habe er nicht gewusst!“ erklärt die stellvertre­tende Vorstandsvorsitzende Dr. Sigrid Ultes-Kaiser den Aufruf an alle Mitglie­der, ihre Abgeordneten im Wahlkreis zu besuchen. Ziel der Kampagne ist es, mit den Abgeordneten des Land- und des Bundestages aus Rheinland-Pfalz inten­sive Gespräche über die Probleme in der ambulanten vertragsärztlichen und psy­chotherapeutischen Versorgung zu füh­ren und sie über die Folgen ihrer politischen Entscheidungen aufzuklären sowie Änderungsbedarf mit Lösungen aufzuzeigen. „Es ist wichtig, die Politiker mit den Folgen ihrer Entscheidungen für ihre eigene Region zu konfrontieren, denn die Zusammenhänge im Gesund­heitswesen sind nicht immer für alle verständlich, nur wenn klar wird, dass die Versor­gung im eigenen Wohnort gefährdet ist oder die Fahrtwege zum nächsten Arzt weiter werden und damit plötzlich die Bürger der ganzen Region betroffen sind, können wir um unser Anliegen kämpfen und gemeinsam Lösungen fin­den.“ Ausgabe 7 / Juli 2008 Ärzteblatt Rheinland-Pfalz
  • Dr. Sigrid Ultes-Kaiser, sieht die jüngsten Beschlüsse des Erweiterten Bewertungsausschusses (EBA) in Berlin mit gemischten Gefühlen: Zwar sei die Entscheidung zur asymmetrischen Honorarverteilung richtig und wichtig gewesen. Auf anderen Feldern hätten jedoch Differenzen zwischen einzelnen Landes-KVen wichtige weitere Schritte verhindert. Es hat ja in der Gesamtheit in der Tat ein Honorarplus gegeben. Was sollen aber zum Beispiel die Orthopäden in Rheinland-Pfalz dazu sagen, die davon nicht profitieren konnten?“ Zu Beginn des Monats habe es im Erweiterten Bewertungsausschuss zunächst so ausgesehen, als ob es eine Mehrheit für eine neue Ausgleichsregelung bei überproportionalen Honorarverlusten gebe. „Den Orthopäden, Augenärzten oder HNO-Ärzten hätte dies Entlastung bringen können.“
  • „In Rheinland-Pfalz müssen die Ärzte eine Umlage bezahlen, von der zusammen mit dem erwirtschafteten Honorar die Vergütung der diensttuenden Ärzte und zum Beispiel auch der Fahrdienst bezahlt werden“, sagt Dr. med. Sigrid Ultes-Kaiser vom Vorstand der KV Rheinland-Pfalz. In städtischen Regionen gebe es dabei klare Standortvorteile. Das erwirtschaftete Honorar sei dort so hoch, dass die Ärzte keine Umlage mehr zahlen müssten. Ärzte in ländlichen Regionen hingegen müssten eine hohe Umlage bezahlen. „Dort hat sich der Bereitschaftsdienst bisweilen nicht mehr getragen. Das war nicht gerecht und zudem ein weiterer Standortnachteil für ländliche Regionen“, betont Ultes-Kaiser. Auch deshalb sei die Nachbesetzung der Praxen zu einem Problem geworden. „Eine der ersten Fragen, die niederlassungswillige Ärzte gestellt haben, war: ,Wie ist der Bereitschaftsdienst organisiert?‘ Deshalb war eine Vereinheitlichung absolut notwendig.“ Jetzt gebe es eine Umverteilung zugunsten von strukturschwachen Regionen.

Wahlen zur KV-VV und Aussagen dazu

  • Nachdem Dr. Andreas Köhler Frau Ultes-Kaiser im April 2010 in die Honorarausschüsse der KBV und als ärztliches Mitglied in den Bewertungsausschuss sowie den Erweiterten Bewertungsausschuss berufen hatte, konnte sie sich dort, wo die wesentlichen Entscheidungen zur ärztlichen Vergütung getroffen werden, für die Ärzte in RLP einsetzen. Dr. Köhler hatte auch die Einbindung einer externen Beratungsfirma angeregt, um die Notwendigkeit der Honoraraufstockung für RLP schlüssig darzulegen. Dies hatte Frau Ultes-Kaiser gegen Widerstände im Vorstand der KV-RLP durchgesetzt.
Dr. med. Klaus Sackenheim - Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie – Rehawesen – Verkehrsmedizin – medizinischer Sachverständiger – Vorsitzender der Gemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände Rheinland-Pfalz (GFB-RLP) - stlv. Vorsitzender des Facharztverband Rheinland-Pfalz (FAV-RLP)- Vorsitzender des Berufsverband Deutscher Nervenärzte, Neurologen und Psychiater Rheinland-Pfalz (BVDN-RLP) - Mitglied des Vorstand der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz Wahlperiode 2006 – 2011 - Mitglied der Verteterversammlung der KV-RLP, Wahlperiode 20052010
  • Die Vorstandsarbeit bei der KV Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Monaten stark unter den Animositäten zwischen dem bisherigen KV-Chef Dr. Günter Gerhardt und seiner Stellvertreterin Dr. Sigrid Ultes-Kaiser gelitten. Das war ein offenes Geheimnis. (Ärzte Zeitung, 16.01.2011)
  • „Ich sehe die AKR in der derzeitigen Form durchaus kritisch, allerdings muss man bedenken, dass die Forderung nach der Vergütung der ärztlichen Leistung analog zur vorhandenen Morbidität aus der Ärzteschaft kam“, betont Ultes-Kaiser. Demzufolge müsse die Ärzteschaft einen Weg finden, diese Morbidität auch nachzuweisen und zu dokumentieren. (24.1.2011)

Kontakt

Dr. med. Sigrid Ultes-Kaiser

Anästhesistin Amb. Operationszentrum

Schulstraße 4

66877 Ramstein-Miesenbach

Telefon: 06371-98100

Fax: 06371-981020

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