Sozialversicherung

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Durch Solidargemeinschaften unterschiedlicher Art wird in Deutschland versucht, die Bevölkerung gegen massive, existenzbedrohende Eingriffe in die allgemeinen Lebensumstände abzusichern. Dazu sind ursprünglich vier gesetzliche Versicherungen geschaffen worden

Sonderbriefmarke zum 100.ten Geburtstag der Sozialversicherung - 12. November 1981
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Sonderbriefmarke zum 100.ten Geburtstag der Sozialversicherung - 12. November 1981
1. die Krankenversicherung
2. die Rentenversicherung
3. die Arbeitslosenversicherung
4. die Unfallversicherung
sowie seit 1995
5. die Pflegeversicherung.

Man bezeichnet diese fünf sehr unterschiedlich gestalteten (Ver-)Sicherungssysteme als die fünf Säulen der sozialen Sicherung.


Zitate

  • Für die gesetzliche Krankenversicherung verzeichnet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Finanzierungsüberschuss von 307 Millionen Euro. Dabei erhöhten sich die Ausgaben um 3,8 Prozent auf 75,8 Milliarden Euro, unter anderem aufgrund der Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes. Die Einnahmen beliefen sich auf 76,1 Milliarden Euro und lagen somit 4,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Dies lag unter anderem an der Erhöhung des durchschnittlichen Beitragssatzes von 14,2 auf 14,8 Prozent. (Sozialversicherung weist Defizit auf - Montag, 15. Oktober 2007)
  • Die Ärzte beklagen eine wachsende Rationierung von Gesundheitsleistungen. Präsident Jörg-Dietrich Hoppe sagt: Wenn der Gesetzgeber nicht genug Geld gibt, dann soll er sagen, wie der Mangel verwaltet werden soll. Antwort Ministerin Ulla Schmidt im Interview mit der FAZ vor dem Deutschen Ärztetag in Ulm 2008: Das ist ja eine richtige Aufforderung zur Staatsmedizin! Der Gesetzgeber soll also entscheiden, was medizinisch richtig ist oder nicht? Das ist doch die ureigenste Aufgabe der Ärzteschaft. Hier wird von Rationierung gesprochen, aber es geht in Wirklichkeit um den rationellen Einsatz knapper Mittel.


Kritik

  • Das Regime vertraute aber nicht auf Propaganda, vielmehr beschenkte die NS-Regierung die deutschen Arbeiter mit einer deutlichen Lohnerhöhung in Gestalt der damals eingeführten und bis heute gültigen Steuer- und Sozialabgabenfreiheit für die Zuschläge auf Feiertags- und Nachtarbeit. Als die deutschen Armeen im Herbst 1941 vor Moskau scheiterten und die Alten in Deutschland in düsteren Worten an ihre Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg erinnerten, verfügte Hitler eine Rentenerhöhung von 15 Prozent und führte die Krankenversicherung für Rentner ein, die sich bis dahin im Krankheitsfall mehrheitlich an die Sozialfürsorge hatten wenden müssen. (Götz Aly in Wie die Nazis ihr Volk kauften)
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