Thomas Isenberg

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Werdegang

Thomas Isenberg (Jahrgang 1967) machte von 1988 bis 1991 eine Ausbildung zum Industriekaufmann (Bachelor Business Administration). Von 1991 bis 1997 absolvierte er ein Medizinstudium. Von 1998 bis 2000 war er Referent Gesundheitsdienstleistungen in der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.V (AgV). Seit 2000 ist er in der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) als Leiter des Fachbereichs Gesundheit/Ernährung, mit Zuständigkeit für die Referate Gesundheit, Pflege, Ernährung und Agrarpolitik fest angestellt.

Aufgaben

Zu seinen Aufgaben gehören:

  • Verwaltungsratsmitglied der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft A.ö.R (BLE)
  • Aufsichtsratsmitglied Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH (ZMP)
  • Mitglied im Wirtschaftsausschuss für Außenhandelsfragen beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Koordinator der Gruppe der Verbraucher
  • Verwaltungsratsmitglied des aid-infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V.
  • Vertreter der Patienten (gemäß § 4 Patientenmitwirkungsverordnung auf Grundlage § 140 SGB V)
  • Mitglied des Kuratoriums des „Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (gemäß §139a SGB V)“

Mitgliedschaften

Er ist außerdem Mitglied u.a. in folgenden Organisationen:

  • Arbeiterwohlfahrt (AWO)
  • Gewerkschaft Verdi
  • Gesellschaft für sozialen Fortschritt e.V.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbsloseninitiativen e.V. (BAG-SHI)
  • Deutscher Verband Gesundheitswissenschaften/Public Health e.V (DVGE)
  • Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte e.V (VdÄÄ)
  • GesundheitsAkademie e.V.
  • Europa Union Deutschland - e.V.
  • Deutscher Verein für private und öffentliche Fürsorge e.V.
  • Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
  • Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK)

Politische Aktivitäten

Thomas Isenberg ist seit 1993 in der SPD politisch aktiv. 2006 war er Direktkandidat der SPD-Berlin-Mitte.


Quellen

http://www.thomasisenberg.de/


Zitate

  • "Der Finanzierungsteil der Reform ist Murks. Der Rest muss gerettet werden." Isenberg verwies darauf, dass das Reformwerk positive Elemente für die Beitragszahler und die Patienten enthalte. Zu begrüßen sei vor allem die geplante Kosten-Nutzen-Bewertung von Medikamenten, da sie den Anstieg von Ausgaben und Beiträgen dämpfe. PR-inside.com 6.1.2007
  • Mit Inkrafttreten der Gesundheitsreform würden Patienten immer mehr individuelle Verträge mit ihrer Kasse schließen, erläutert Thomas Isenberg. "Da sagt die Kasse dann zum Beispiel, dass es einen Bonus gibt, wenn ich eine Einschränkung der Arzt- oder Klinikwahl in Kauf nehme." Pforzheimer Zeitung 22.12.2006
  • So stellte Thomas Isenberg, Leiter des Fachbereichs Gesundheit/Ernährung in der Verbraucherzentrale Bundesverband fest, dass langfristig vorstellbar ist, dass die Gemeinschaft uneffizientes Verhalten sanktioniert. Die Ablehnung einer weiter gehenden Datenspeicherung könnte zum Beispiel höhere Beitragssätze als die der Versicherten, die alle Daten abspeichern lassen, zur Folge haben. Die elektronische Gesundheitskarte kommt 7.12.2005 pdf
  • Thomas Isenberg vom Verbraucherzentrale-Bundesverband sieht demgegenüber keinerlei Verschwendung von Ressourcen durch Patienten. Selbst die als Kostenfaktor diskutierte Non-Compliance ist seiner Meinung nach im Verhalten der Leistungserbringer begründet, zum Beispiel bei mangelhafter Aufklärung der Patienten. Vor dem Hintergrund selbst zu finanzierender Leistungen mahnte Isenberg einen Missbrauch des Patientenvertrauens durch Ärzte an. In der Zukunft will er die Verbraucher verstärkt vor unseriöser und angsteinflößender Werbung schützen. Pharmazeutische Zeitung 2004
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